Einen Tag nach Ende der Bewerbungsfrist für den Büroleiter von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz wünscht sich das BZÖ eine rechtlich verbindliche Unabhängigkeitserklärung von seinem Wunschkandidaten Niko Pelinka. Der 25-Jährige solle eine notariell beglaubigte Versicherung darüber abgeben, dass er politisch nicht tätig sei, im Unternehmen nicht zu intervenieren gedenke und auf die redaktionelle Berichterstattung keinen Einfluss ausüben werde, sagte BZÖ-Mediensprecher Stefan Petzner am Mittwoch.
Ein "Pelinka-Bashing" lehnt Petzner ab und appelliert an alle Beteiligten, "den Ton zu mäßigen". Mit einer notariell beglaubigten Erklärung könne man den Streit um Pelinkas geplante Bestellung lösen, glaubt er.
Der ORF-Stiftungsrat solle die Unabhängigkeitserklärung Pelinkas überwachen. Verstoße dieser dagegen, solle er als Büroleiter sofort zurücktreten.
(APA)

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