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ORF-Direktorium: Skepsis gegen Pelinka-Bestellung

12.01.2012 | 18:19 |   (Die Presse)

Der neue ORF-Chef in Vorarlberg plant mehr und internationaleres Programm. Pelinka würde er nicht bestellen, sagt er. Bei Einflussnahme auf die Berichterstattung werde er seinen Mitarbeitern den Rücken stärken.

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Nicht nur in den Reihen der ORF-Redakteure, auch in der obersten Chefetage gibt es Zweifel am Avancement des bisherigen Leiters der SPÖ-Fraktion im Stiftungsrat Niko Pelinka zum Bürochef von ORF-Chef Alexander Wrabetz: „Ich werde dem Generaldirektor keine Ratschläge erteilen. Ich sage nur, ich würde es nicht tun“, sagt der neue ORF-Landesdirektor für Vorarlberg, Markus Klement. Er werde seinen Mitarbeitern den Rücken stärken, sollte versucht werden, auf die Berichterstattung Einfluss zu nehmen. Klement will die Journalisten künftig mehr im Außeneinsatz sehen, auch sollen die umliegenden Regionen Süddeutschland, die Ostschweiz und Liechtenstein mehr behandelt werden. Und: Die Mitarbeiter des Landesstudios sollen nach Klements Wunsch vermehrt der ORF-Zentrale in Wien zuliefern. „Es gibt keinen Grund, warum es nicht beispielsweise ein Talk-Format aus Vorarlberg geben soll.“

 

Scharang und Turrini verteidigen Jelinek

Indessen haben sich die Schriftsteller Michael Scharang und Peter Turrini in die Debatte über Pelinka eingeschaltet. Ihre Kollegin Elfriede Jelinek hatte in einem Text über Pelinka („Der kleine Niko“; www.elfriedejelinek.com) darauf hingewiesen, dass SP-Politiker einst wegen ihrer Überzeugung ins KZ gekommen sind. Der „News“-Journalist Walter Pohl schmähte Jelinek darauf in Anspielung an das einstige NSDAP-Parteiorgan als „völkische Beobachterin“ (in seiner Kolumne vom 5.Jänner). Scharang und Turrini reagierten via Mail: „Der „News“-Journalist Pohl sieht in Elfriede Jelinek eine ,völkische Beobachterin‘. Wir bestätigen ihm, daß er seine Zeit völkisch treu beobachtet.“ i.w.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.01.2012)

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218 Kommentare
 
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Gast: Totengräber
10.01.2012 20:13
8 0

Die Taltentierten ohne Familienclans bleiben auf der Strecke.

Was hat das alles mit der SPÖ zu tun? (Reflex-Antwort)
Talentierte werden von der SPÖ ohnedies nicht mehr erkannt, weil man von den Freunderlclans dominiert wird. Elfriede Jelinek hat das als erste nach außen getragen, die Sozialdemokratie ist tot.

Re: Die Taltentierten ohne Familienclans bleiben auf der Strecke.

Um Talent, in diesem Fall mit Intelligenz (man kann auch für andere Aufgaben "talentiert" sein), entdecken zu können, müsste man selbst Talent und Intelligenz besitzen.

Aber Parteikarriere (Maul halten, Vorgaben ohne zu Hinterfragen erfüllen, Verleugnung von Wahrheit, Ausschalten von Logik, etc.) ist ohnehin nichts für intelligente, talentierte mit Charakter.

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Re: Die Taltentierten ohne Familienclans bleiben auf der Strecke.

Ob die Sozialdemokratie tot ist, weiß ich nicht, aber die SPÖ hat mit Sozialdemokratie nichts zu tun.

Gast: Bergbauer
10.01.2012 20:01
0 0

Ich denke er wird zu den Freiheitlichen wechseln

Zu schön, zu intelligent ....!
Und der Klan sagt ja selbst, die SPÖ wird keine Freude an ihm haben.

15 0

Da alte H.C. Strache...

..braucht eigentlich nur still im Eck sitzen und abwarten. Die besten Wahlhelfer sind die SPÖ und ÖVP. Leider!
Damals in Kärnten, als die Roten und Schwarzen ihr Unwesen trieben war Haider der lachende Gewinner. Unsere Landes- und Bundespolitiker haben dies schon wieder vergessen! So auch ihre Wahlversprechen.
Das nächste Politbeben steht vor der Türe und dieses wird heftig...

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Re: Da alte H.C. Strache...

Na ja, sie ändern ja jetzt das Wahlrecht, sodass Ausländer auch wählen können. Bald wird vielleicht auch im Kindergarten gewählt. So kommt die SPÖ schon auf ihre Stimmen. Auf erwachsene Österreicher sind die bald nicht mehr angewiesen.

Eine solche Form der Demokratie hätten wir von den Habsburgern auch haben können.

Die Patei ist bei den Linken halt roter als das Blut

Da wird sich der Papa noch anschauen wie der Sohnemann mit ihm Schlitten fährt, weil wie kaltschnätzig dem die öffentliche Meinung zumindest nach außen, egal ist, sagt viel aus.

Der Capi und Niko,

ein rotes Duo infernal oder doch?

Antworten Gast: Till aus dem Haus der Freude
10.01.2012 19:34
5 0

Re: Der Capi und Niko,

...eher "inferior".

Die Politik produziere "nur Verhärtung" und das habe sein Sohn nun erkannt.

Ja, "Verhärtung" in der Brieftasche. Die wird ohne signifikante Leistung so prall und hart, daß es an ein Wunder grenzt. Das hat er bereits ganz scharfsinnig erkannt, daran besteht kein Zweifel.

Bistdumoped.

Das Bild reicht für drei Tage Magenverstimmung.

Gebt bitte endlich dieses Bild weg!

bei dem gelbstichigen Foto dreht es mir seit Tagen den Magen um und meine Magenschutztabletten gehen mit schon aus.

Gast: Opfer100
10.01.2012 18:55
9 0

Was passiert mit den Talentierten?

.., die keinen Familienclans hinter sich haben?

Antworten Gast: Frau Holle
10.01.2012 19:27
5 0

Re: Was passiert mit den Talentierten?

das kann ich Ihnen sagen:
die werden/sind bereits arbeitslos
und bekommen depressionen, weil in diesem land NICHTS, wirklich gar nichts ohne diesen parteiapparat geht

Freiheit von der Zwangsparteibeglückung namens ORF!!!

Dann können die Parteien sich den ganzen Schmarrn selber finanzieren.

Gast: moffz
10.01.2012 18:49
4 4

was regts euch denn so auf?

jetzt haben die roten endlich auch gezeigt, dass sie grundehrliche kerln mit handschlag und so sind.
genauso wie scheuch und co oder die societa obscura von graf pulli bis konradi...
nur grün - des samma in österreich ned so gern, die können machn was wolln, die nehman ma gar ned erst ernst.
und jetzt schalt ma alle unser gedächtnis aus und gehen schlafen, vorher händefalten und schön über der decke, gell?
und morgen ist ein neuer tag und da hamma alls wieder vergessn

Ja, so nenne ich das auch immer

"fraktionelle Besprechung im Klubvorstandszimmer im Parlament zur Besprechung der weiteren Zusammenarbeit im Freundeskreis", wenn ich förmlich zu einer Abschiedsfeier lade...

22 0

Häupl: "Was hat das mit der SPÖ zu tun?"

Da haben wir wohl wieder zu viel Alkohol konsumiert Herr Bürgermeister!

Re: Häupl: "Was hat das mit der SPÖ zu tun?"

Tun's bitte nicht unseren allseits beleibten Bürgermeister beleidigen

Re: Re: Häupl: "Was hat das mit der SPÖ zu tun?"

sorry:
natürlich belIEbten ...

Re: Re: Re: Häupl: "Was hat das mit der SPÖ zu tun?"

Nein, nein und nochmals nein. BELEIBT war schon richtig.

Gast: james onedin
10.01.2012 18:29
7 0

ziviler ungehorsam

sofort die gis abmelden, und "vielleicht" in einem Monat wieder anmelden. anders kapierend die nicht!

Gast: Captn Crunch
10.01.2012 18:28
3 0

Halt uns nicht für blöd

@ Peter Pelinka!
Halt uns nicht für blöd.
Dein Captn Chrunch

Gast: ooh-rf
10.01.2012 18:09
13 0

so ein Zufall

vier von 35 Stiftungsräten werden, nachdem sie Herrn W. als Generaldirektor gewählt haben ihrerseits im Gegenzug nach in Spitzenpositionen des ORF gehievt.

ja, alles in Ordnung, Hr. Häupl.

Moral + Ethik = Null

Ach, übrigens Hr. Häupl, die Unterschrift des ORF auf dem Optionsvertrag für das Grundstück in St.Marx kurz vor der GD Wahl ist sicher rein zufällig?


21 0

Watschen für den Nico?

1) sonderbare Erziehungsmethoden im Hause Pelinka
2) ist der Nico wirklich schon vom Elternhaus abgenabelt und selbständig denkend, wie vom schlagkräftigen Vater kürzlich behauptet?

12 0

Re: Watschen für den Nico?

Es wird schon zum Absurden Theater, welche Argumente und Leute die hervorkramen. Papa Pelinka soll sich lieber selbst wöchentlich abwatschen dafür, was er bei News aufführt.

13 0

da...

...kommt mir doch das kotzen....

Gast: 2013 wird es duschen!
10.01.2012 17:20
20 0

Peter Pelinka: SPÖ wird von Niko enttäuscht sein???

.......Das was jetzt in Österreich politisch, insbeonders mit der SPÖ abgeht, das sind die letzten Zuckungen eines PROKSCHEN SYSTEMS, 2013 wird es ein politisches Erdbeben geben - Schaun sie sich das an!

Re: die letzten Zuckungen eines PROKSCHEN SYSTEMS

Sie meinen den smarten Udo aus dem Sacher-SPÖ-Klub mit seinem Schifferlversenken?

4 0

Re: Re: die letzten Zuckungen eines PROKSCHEN SYSTEMS

Demel, nicht Sacher.

Re: Re: Re: die letzten Zuckungen eines PROKSCHEN SYSTEMS

Sorry,
a) ist schon länger her und
b) für mich, da ich nicht in diesen Kreisen verkehre, nur ein marginaler Unterschied in der Qualität des Lokals!?

0 0

Re: Re: Re: Re: die letzten Zuckungen eines PROKSCHEN SYSTEMS

Sie machen es nur noch schlimmer. Lernen Sie die Unterschiede zwischen einer Sachertorte von Demel und Sacher und zwischen einem Hotel und einer Konditorei. ;-)


Re: SPÖRF

Der Teufel liegt bekanntlich im (Interview-) Detail:

Die Einladung der SPÖ-Freunde zu Sitzung im SPÖ-Klub dient ja nur seiner Verabschiedung von den Stiftungsräten, ja welche da sind wie z.B. Fr. Rudas, Hr. Cap, ...

Und weshalb und wohin will er sich verabschieden? Das ist doch nicht etwa Regiefehler Nr. 3, nämlich in's Vorzimmer des kleinsten, gemeinsamen ORF-Politenners Hrn. Wrabetz, noch bevor die nachgeholten Ausschreibungen durch sind?

An Lächerlichkeit nur mehr schwer zu unterbieten.

PS: Die jetzt überall auftauchenden "Räte", von Brüssel bis zum ORF, heißen übersetzt in die russische Sprache "Sowjets". Klingelt etwas?

urpeinlich

Sohnemann sucht sich einen Job - und aus...


"Was hat das mit der SPÖ zu tun?"

Genau, am ehesten könnte es mit den Ornithologen zu tun haben.

Re: "Was hat das mit der SPÖ zu tun?"

Er wird mit den Worten, er erkenne keinen Zusammenhang" zur eigenen Partei" zitiert.

Das kann daher nur folgendes bedeuten:
a) Hr. Häupl ist bereits aus der SPÖ ausgetreten, und wo anders ein, oder
b) das Interview wurde im Zustand des Delirium tremens geführt.

b) dürfte die wahrscheinlichere Variante sein?

Antworten Antworten Gast: Pips
10.01.2012 17:49
4 0

Re: Re: "Was hat das mit der SPÖ zu tun?"

Das war streng geheim!! Veltliner-Michl wollte nicht das es wer im voraus erfährt!! Ab 1.2.12 tritt er seinen neuen Job bei einem Nobelheurigen in Neustift am Walde an. Als Schankbursch. Er hat die Zusage - er darf zum Eigenbedarf Spritzwein trinken so viel er will ( und solang er stehen kann. ) Wohnen darf er in der Villa der Genossin Grete Laska, die ist gleich daneben.

Gast: ka sozi
10.01.2012 16:34
26 0

Falsch zitiert

Wahrscheinlich hat der Häupl gemeint: was hat der Pelinka mit der Sozialdemokratie zu tun?
Stimmt - wenig bis gar nix!
Dafür hat er viel mit der SPÖ zu tun!
Deswegen lässt dies den Schluss zu: was hat die SPÖ mit der Sozialdemokratie zu tun?
Stimmt - wenig bis gar nix mehr!

Gast: Zwickerl
10.01.2012 16:31
13 0

gehobene Philosphie?

In "gehobener" Diktion der Dialektik würde man von einem Kunststück rhetorischer Natur sprechen, wenn Herr Häupl den Zusammenhang zwischen den Aktivitäten des Herrn N. Pelinka und der SPÖ sucht!
Auf wienerische würde man fragen "bist deppert, jetzt hat er die Orientierung verloren"?

Orientierung

gibt's als Sendung beim ORF. Vielleicht nützt er sie.

Gast: Die Tante Jolesch
10.01.2012 16:30
13 0

„Ich war` s nicht“ hat Homer Simpson seinem Bart beigebracht, soll er immer sagen wenn was passiert. Die SPÖ hat ihre Simpsons Folgen gesehen.

Gestern wollte der Kanzlerdarsteller nichts damit zu tun haben.
Heute der Wiener Bürgermeisterdingsbums.
Nur die Burgstaller ist ehrlich.
Eine traurige Partie.

Gast: africano
10.01.2012 16:23
7 0

Dieser Häupl kann natürlich nicht wissen ,

denn er sagt sich : mein Name ist Hase ,ich weiss von nichts und schon gar nichts hat dies mit der SPÖ zu tun.

 
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