ORF-Stiftungsrat steht nicht hinter Wrabetz: Vorsitzende für Neuausschreibung

17.01.2012 | 09:20 |  Von Isabella Wallnöfer (Die Presse)

Breiter Protest gegen die geplante Bestellung Niko Pelinkas zum Büroleiter von Alexander Wrabetz. Die „ZiB“-Redaktion stellt ein Protestvideo auf YouTube. Geschäftsführung verhalte sich „unternehmensschädigend“.

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„Keine Produktion des ORF“, steht ausdrücklich im Abspann des 2:43 Minuten langen Videos, das seit Montag auf YouTube unter „ZiB-Redaktion – Das Protestvideo“ kursiert. Darauf sind 55 Redakteure des Aktuellen Dienstes – vom Leiter der Wetterredaktion Manfred Bauer bis „ZiB“-Moderatorin Marie-Claire Zimmermann – zu sehen, die damit in aller Öffentlichkeit klar machen wollen, dass sie weder Postenschacher noch politische Einflussnahme auf die Berichterstattung zu dulden bereit sind. Der Inhalt ist aus bisherigen Protestnoten der Redakteure bekannt: Die ORF-Geschäftsführung verhalte sich mit ihren Personalentscheidungen „unternehmensschädigend“, ORF-General Alexander Wrabetz solle sie zurücknehmen – und der Gesetzgeber mit neuem ORF-Aufsichtsgremium und Redakteursstatut für mehr Unabhängigkeit sorgen. Man merkt: Die geplante Bestellung von Niko Pelinka zum Wrabetz-Büroleiter, als Teil eines umfassenden, von den politischen Unterstützern bei der Wrabetz-Wahl eingeforderten Personalpakets, geht den Redakteuren unter die Haut. Sie wollen nicht, dass ihr Ruf darunter leidet, dass in den obersten Etagen am Küniglberg Postenschacher betrieben wird.

Bisher hat Wrabetz drauf beharrt, dass er sich seinen Büroleiter wohl selber aussuchen könne. Doch es scheint so, als wäre mittlerweile auch die SPÖ zu dem Schluss gekommen, dass es mehr als ungeschickt ist, den eben wieder ins Amt gewählten ORF-General durch eine leicht vermeidbare öffentliche Diskussion noch weiter zu schädigen – und auch den Ruf des ORF und seines obersten Aufsichtsorgans, des ORF-Stiftungsrats. Dessen Vorsitzende Brigitte Kulovits-Rupp – Mitglied jenes SPÖ-„Freundeskreises“, den bis vor Kurzem Pelinka leitete – blies am Montag zum Rückzug.

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Das Protest-Video der ORF-Redakteure

In einem E-Mail informierte sie alle Mitglieder des Stiftungsrats darüber, dass sie Wrabetz empfohlen habe, die Ausschreibung für die Leitung seines Büros zurückzuziehen. „Bei den zuletzt erfolgten Personalausschreibungen steht neben einer sehr hitzig geführten Debatte um die Unabhängigkeit des Unternehmens auch der Vorwurf formaler Fehler im Raum“, begründet sie den Schritt. Die Position solle „genauso wie alle anstehenden Bestellungen entsprechend den beschlossenen Arbeitsbildern erfolgen“. Mit einem Wort: Wrabetz solle den Job nicht als Redakteursposten ausschreiben – als Redakteur hätte Pelinka neben steuerlichen und anderen Privilegien auch den Vorteil, dass er Einblick ins Redaktionssystem hätte, was vor allem den ORF-internen Protest genährt hat. Die Redakteure ließen am Montag jedoch umgehend wissen, dass ihnen eine Neuausschreibung nicht genüge. „Es geht um das Symbol, dass jemand aus der SPÖ in die ORF-Generaldirektion wechselt“, stellt Redakteurssprecher Dieter Bornemann klar.

Eine Zurückziehung der Ausschreibung böte für Wrabetz jedenfalls die Möglichkeit einer Exit-Strategie, die er – ohne Gesichtsverlust – anwenden könnte, um aus dem PR-Schlamassel wieder herauszukommen. Er könnte auf Zeit spielen – und die Sache später in aller Ruhe noch einmal angehen (samt der Option, dass Pelinka seiner Partei, der SPÖ, an anderer Stelle gute Dienste leisten könnte und sich Wrabetz stattdessen einen nicht so umstrittenen Kandidaten aussucht).

Kulovits-Rupp fordert Ende der Debatte

Was Kulovits-Rupp noch fordert, ist ein Ende der Debatte. Sie appelliert „an alle Beteiligten, im Interesse des Unternehmens, in dem sie arbeiten, die öffentliche Diskussion einzustellen und bestehende Auffassungsunterschiede im Zuge eines internen Dialogs zu klären“. Lange hat sie in der Angelegenheit geschwiegen. Dass sie sich nun doch zu Wort gemeldet hat, liege an der seit „drei Wochen anhaltenden öffentlichen Debatte“ und „möglichen negativen Auswirkungen auf das Unternehmen“.

Kulovits-Rupps SPÖ-„Freundeskreis“ im Stiftungsrat hat seit Freitag eine neue – interimistische – Führung. Pelinka hatte ja die Leitung der Fraktion abgegeben, um sich als Büroleiter zu bewerben. Nun wurde „Art for Art“-Geschäftsführer Josef Kirchberger zum Koordinator bestimmt. Bevor man eine längerfristige Lösung anstrebe, müsse erst Pelinkas Mandat im Stiftungsrat nachbesetzt werden, heißt es. Pelinka hat nach seinem Rücktritt zu einer „fraktionellen Besprechung“ in den SPÖ-Klub im Parlament geladen – und damit zusätzlich für Kritik gesorgt. Er war am Freitag aber ebenso abwesend wie seine Vertraute, SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. Dafür gab der rote Klubchef, Josef Cap, den Stiftungsräten die Ehre, die stets darauf pochen, im Aufsichtsgremium unabhängig und frei von Parteiinteressen zu entscheiden. Im Gespräch mit der „Presse“ meint Kirchberger, dass „natürlich niemand glücklich ist über die Entwicklung“ – dass nämlich die Sondersitzung des Gremiums am Freitag von der Pelinka-Debatte überlagert wird, obwohl es doch eigentlich um dringend nötige Sanierungsmaßnahmen des ORF-Gebäudes auf dem Küniglberg gehen sollte. Die heftige Diskussion führe außerdem dazu, dass es „fast nicht mehr möglich ist, Sachargumente abzuwägen“.

Unterdessen machen weitere Spekulationen die Runde: Die ausgeschriebene Stelle „Leiter/in (Entwicklung) Programminnovation und Qualitätsmanagement“ soll dem Vernehmen nach ÖVP-Personalwünsche erfüllen. Laut APA soll sich Radio-Chefredakteur Stefan Ströbitzer beworben haben. Sollte Ströbitzer den Job wechseln, könnte Ö1-Innenpolitik-Chef Hannes Aigelsreiter Radio-Chefredakteur werden.

Neues aus dem Stiftungsrat
Der zuletzt verwaiste SPÖ-„Freundeskreis“ im ORF-Stiftungsrat hat einen neuen Leiter: Josef Kirchberger, Geschäftsführer von Art for Art, folgt in der Funktion – interimistisch – auf Niko Pelinka.
Pelinka ist zurückgetreten, um sich als Büroleiter von ORF-General Alexander Wrabetz zu bewerben. Der Posten ist ausgeschrieben, die Hearings dürften am Mittwoch stattfinden. Wrabetz will dem Vernehmen nach vor dem Sonder-Stiftungsrat am Freitag entscheiden.

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123 Kommentare
 
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Gast: Luzifer
19.01.2012 00:51
0 0

"Toller" Vorschlag der obergescheiten Grünen!

Der ohnehin schon rot dominierte Stiftungsrat wählt seine Mitglieder selbst! Das bedeutet wohl nichts anderes, als daß auf ewige Zeiten der ORF in "linken" Hängen bleibt, obwohl die Linke keineswegs die Mehrheit der Bevölkerung vertritt!
Geht man auch noch davon aus, daß jene Hörer und Seher, die gebührenbefreit sind, zu den Roten tendieren, dann heißt das, daß die Gebührenzahler im ORF überhaupt nichts mehr zu reden haben!

Den größten Gag leisteten sich ja die roten Verteidiger eines roten Bürochefs für Wrabetz: "Der Chef soll sich seinen Büroleiter selbst aussuchen!" Dh. eine öffentl. Ausschreibung dieses Posten ist gar nicht mehr notwendig!

ORF-Redakteure-Protest

Hochachtung den ORF-Protestierern!

Fragen sie mal den Herrn Pröll wieviele ORF-Posten er im Laufe der Zeit "besetzt" hat?
Er wird alles dementieren, denn das Lügen liegt
den meisten "Spitzenpolitikern" im Blut! Und dabei verstehen sich ÖVP und SPÖ blendend!
So gesehen war und ist der ORF schon immer ein Parteifunk!
Gratulation, daß es Redakteure gibt, welche diese Mißwirtschaft bekämpfen!
Danke!

1 0

seltsam, oder gewollt ?

das vor dieser ja nicht unwichtigen Fragestunde im Parlament, gerade ein Tränen reiches Thema abgehandelt wird, in der gerade aktuell die Prammer auf die Drüsen zu drücken versucht ?!

Versteh die Reihunng absolut nicht, da die ORF-Causa wohl eher dringlicher wäre !

In der Tat:

Wer Vergangenes tränenreich bedauert, sollte sich ebenso um die Erhaltung unserer Demokratie HEUTE kümmern!

Gast: Last stop
18.01.2012 09:31
7 0

Schluss mit der Korruptionskultur beim ORF!


Ö Korruptionsindex nur 7.9 von 10

So ist es. Fakt: Der ORF leistet in aller Öffentlichkeit seinen Beitrag dazu!

Corruption perceptions index:
http://www.transparency.org/policy_research/surveys_indices/cpi/2010/results

Der Strobl wäre genau der richtige Mann

für so eine Reform. Jawoll.

Gast: Januar
17.01.2012 23:42
6 1

Es zeigt sich wieder deutlich

Die Grünen haben gar nichts verstanden.
Anstatt reformieren prolongieren.
Man weiß ja nie, ob man ein Instrument wie den ORF nicht doch einmal brauchen wird können.

Gast: Karl Huber
17.01.2012 23:16
6 0

Eigentlich tut mir der Niko ja leid

Der isch aufgewachsen mit der Genossenpräpotenz und isch des gewohnt.
Jetzt auf einmal isch alles anders und er ist der Dumme.
Der Niko Pelinka isch nicht der Schuldige sondern zeigt nur WIE DRECKIG die Politik in Österreich ist!
Die haben weder an Anstand, noch Moral oder Ethik!!
Widerlich, abstossend, ekelerregend. Das sind Österreichs politische Parteien. Und die Genossen führen des Ranking an...

ORF nur durch Neugründung zu reformieren!


2 0

Jetzt soll die Vetternwirtschaft

auch im Stiftungsrat verankert werden. Ein Freunderl darf das nächste Freunderl aussuchen, damit alles in der Familie bleibt. Das jetzige kommunistische Wahlsystem wird durch ein Freunderlsystem ersetzt.

Scheinbar glauben die Herren und Damen nicht mehr an ihre SPÖ und fürchten um ihren Futtertrog. Bei so einem Wahlsystem müsste der Aufschrei der Unabhängigkeitsverfechter noch größer sein.

Gast: ungutistdas
17.01.2012 20:17
4 1

was das für ein Sumpf ist, das ist schon Wahnsinn

"Casinos Austria-Vorstand wird Pelinka-Nachfolger

Dietmar Hoscher zieht auf einem SPÖ-Ticket in den Stiftungsrat ein. Der 49-Jährige saß vormals im Bundes- und Nationalrat und im ÖGB. "Freundeskreis"-Leiter wird der ehemalige Nationalrat aber (noch) nicht"

Casino Chef, ORF-Stiftungsrat, ehemaliger Nationalrat und SPÖ-ler eine kuriose Mischung

die SPÖ teilt dermaßen unverschämt Österreich unter sich auf, schlimmer wäre es unter den Habsburgern auch nicht, da würde es einen wenigstens nicht wundern, wenn sich diese Typen alles unter den Nagel reißen würden

die SPÖ ist das letzte


Re: was das für ein Sumpf ist, das ist schon Wahnsinn

Wieder kommt ein Parteiheini zum Zug. Es ist erstaunlich, dass sich die mündige Öffentlichkeit das alles von unserer mafiösen Politikerkaste gefallen lässt.

die SPÖ ist das letzte

geh bitte, das allerletzte!

das ist doch echt ein wahnsinn und grund für den untergang, wenn ein roter durch einen roten ersetzt wird.

unerhört, skandal!!!

Antworten Antworten Gast: ungutistdas
17.01.2012 22:15
1 1

Re: die SPÖ ist das letzte

fein wäre schon wenn man alles lesen würde

das casino, der orf und noch nationalrat, also das alles in einer hand und überall politische einflussnahme - das ist ungut

da geht es nicht darum, dass ein roter einen anderen roten ersetzt, sondern, dass sich die roten alles unter den nagel reißen und von anderen sparen einfordern und mehr abgaben

Gast: Markus Himmelfreundspointner
17.01.2012 19:55
2 0

ZiB-Redaktion macht für Protest-Video Kanal auf YouTube auf 55 Redakteurinnen und Redakteure fordern Unabhängigkeit und das Ende des Postenschachers Weil VIELE REDAKTEURE DES ORF mit den jüngsten Postenbesetzungen von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz nicht einverstanden sind, haben die ORF-Journalistinnen und -Journalisten nach den Unterschriftenlisten nun auch einen Kanal auf YouTube eröffnet. In einem 2:47 Minuten langen Protest-Video treten 55 Redakteurinnen und Redakteure des Aktuellen Dienstes der Fernsehinformation für Unabhängigkeit und das Ende von parteipolitisch motivierten Postenbesetzungen ein.

Doppelte Empörung

“Die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die in der Verfassung garantiert ist, lassen wir uns nicht nehmen. Weder durch parteipolitische Wünsche noch durch die offenkundige Bereitschaft der ORF-Geschäftsführung, solche Wünsche zu erfüllen”, heißt es. Die Jobs, die am 23. Dezember bekannt wurden, der Wechsel von Niko Pelinka vom SPÖ-Freundeskreis im ORF-Stiftungsrat in Wrabetz’ Büro oder der neue Bundesländerkoordinator Robert Ziegler, “empören uns doppelt. In den Redaktionen werden aus finanziellen Gründen Dienstposten eingespart und zwar in einem Ausmaß das längst unerträglich ist. Gleichzeitig ist offenbar genug Geld vorhanden, wenn es darum geht, neue Stellen zu schaffen, um politische Absprachen zu erfüllen”, kritisieren die Redakteurinnen und Redakteure.
http://www.youtube.com/watch?v=6Sg3ipif_sk
http://www.pi-news.net/2012/01/pressefreiheit-von-osterreich-lernen/

Gast: Die Tante Jolesch
17.01.2012 19:21
5 0

Dumm wie wir sind, haben wir geglaubt Leonardo da Vinci war das letzte Universalgenie.

Danke dass uns immer wieder Parteifunktionäre zeigen, wie viele Talente eine einzige Person in sich vereinen kann.

Gast: Ulrich_L
17.01.2012 17:59
4 0

Zwischen den Zeilen gelesen...

Wenn man den Artikel aufmerksam liest und auch zwischen den Zeilen liest erfährt man dass....
.. jemand der zuvor im Nationalrat, Bundesrat und beim ÖGB war, anscheinend der qualifizierteste Kandidat für den Posten des Casinos-Chefs war ( den sonst hätte er den Job ja nicht bekommen ::) ).
... selbiger durch seine Tätigkeit bei Casino-Austria anscheinend zum Medien-Profi mutiert ist und jetzt qualifiziert erscheint Stiftungsrat des ORF zu werden.
...die Mitglieder des ORF-Stifungsrat im Ministerrat "bestellt" werden.
... es beim ORF bisher keine Stelle für strategische Planung gegeben hat.

Dazu noch eine naive Idee : Wäre es nicht toll wenn auch im Stiftungsrat ( ähnlich dem Aufsichtsrat einer AG ) Leute sitzen würden, die eine Ahnung von der Branche haben ?
z.B. emeritierte Fernsehleute oder Kulturmanager.


Re: Zwischen den Zeilen gelesen...

...kann man wunderbar seine eigenen vorurteile bestätigt finden!

wer sich stattdessen aber informiert, findet:
"Mag. Dietmar Hoscher ist seit 1. Jänner 2007 Mitglied des Vorstandes, verantwortet die Bereiche Public & Legal Affairs, Corporate Social Responsibility"
welche qualifikation, die sie bei hoscher nicht finden, würden sie denn für diese bereiche fordern?

@"Dazu noch eine naive Idee :"
die liste mit AGs, in deren AR überwiegend branchenfremde sitzen, ist beinahe so lang als es AGs gibt.

Gast: Der Rabe wacht
17.01.2012 17:35
1 0

Die SPÖ hat jetzt keine Zeit für Wirtschaftskrise. Der ORF, pardon IHR ORF, muss gerettet werden

Wer beherrscht die Medien wie kein anderer? Die SPÖ.
Wen lässt sie dafür bezahlen? Den dummen Gebührenzahler.
Wie versucht die SPÖ ihre Felle zu retten?
Den Protesten der Redakteure ein wenig beizukommen und die eigenen Leute unauffälliger an Schlüsselpositionen zu installieren.
Und dann können sich die Redakteure feiern lassen.
Und die SPÖ grinst sich eins.

Gast: gasti
17.01.2012 17:01
3 0

vom einem ins nächste casino

hier spielt man aber statt mit dem geld von privaten, die freiwillig hingehen, mit dem der steuerzahler

Gast: Ceterum
17.01.2012 16:58
8 0

Posten räumen

Wenn Herr Wrabetz ein anständiger Mensch ist, räumt er seinen Posten.

Antworten Gast: Karl Huber
17.01.2012 23:10
0 0

Re: Posten räumen

Der war guat..!! ;D

Gast: franzl
17.01.2012 15:38
4 0

Pelinka= Strobl

Im Jahre 2006 haben die Grünen mit Blau und Orange, natürlich auch mit Rot ohne jede Scham und Scheu Wrabetz gekürt. Pius Strobl, grünes Urgestein, war maßgeblich daran beteiligt und wurde mit dem Büroleiterposten bei Wrabetz belohnt. Genauso wie Pelinka Bubi. Weil Strobl seine Macht überaus stark parteipolitisch (=grün) einsetzte (wie wohl auch Pelinka Bubi), musste er gehen. Den Grünen fehlt jedwedes politische oder gar moralische Recht sich als angeblich unabhängig zu gerieren. Wenn es um Macht und Posten geht sind die Grünen keinen Deut besser als die anderen, nur unverschämter, wenn es darum geht sich selbst als besser darzustellen. Roter Bubi Pelinka = Grüner Pius Strobl

Gast: Eleonora K.
17.01.2012 15:18
5 0

Pelinka-Nachfolger

Bedeutet das, dass für Niki wieder ein neuer Posten kreiert werden muss?

Gast: Oesterreicherrr
17.01.2012 15:07
2 1

schlampig, unkorrekt und falsch!

Zur Sache: Frau Thurnherr wiedermal hönisch mit der Verfassungskeulefrage indirekt gegen Bucher, was denn die arme arme Regierung jetzt machen wird, an Schieder und Fekter, wenn die Opposition nicht unterschreibt. Ich hätte mir stattdessen erwartet als Journalistin von Ihr, dass Sie sagt: Diese Idioten in Brüssel wissen nichtmal, dass es Staaten in Europa gibt, die kein Verfassungsgericht haben und Sie hat es 2 Minuten vorher von einem Eurofanatiker aus Brüssel gehört, es wird ein einfaches Gesetz gemacht, welches auch ausreicht. Na klar, weils nicht einklagbar ist in vielen Ländern und wir alleine damit wären sowieso am Arsch - pardon, weil sich dann niemand daran hält. Sie muss natürlich nach wie vor den Bucher ins Spiel bringen, weil Sie den Befehl dazu bekommen hat oder parteipolitisch einstudiert hat, oder ist Sie einfach nur zu fanatisch? Wenn nicht von der Presse ein Wirtschaftsjournalist dagewesen wäre, müsste man sich ohne kritisches Hinterfragen als Zuseher vorkommen, wie in Nordkorea. Dort sind sowieso nur Leute gesessen, die vom System profitiert haben! Heute liest man wieder deselbe Leier, Regierung gibt es auf eine Unterschrift von der Opposition zu erhalten. Dann sollten Sie sich schleunigst in Brüssel erkundigen, dass ein einfaches Gesetz genügt und das Ganze sowieso ein Schmarrn war oder besser gesagt eine "Linke" primitve Aktion um etwas vorzutäuschen
täuschen. Ich erwarte mir in Diskussionen keine parteipolitischen Befindlichkeiten in Fragestellungen.

 
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