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ORF-Stiftungsrat steht nicht hinter Wrabetz: Vorsitzende für Neuausschreibung

17.01.2012 | 09:20 |  Von Isabella Wallnöfer (Die Presse)

Breiter Protest gegen die geplante Bestellung Niko Pelinkas zum Büroleiter von Alexander Wrabetz. Die „ZiB“-Redaktion stellt ein Protestvideo auf YouTube. Geschäftsführung verhalte sich „unternehmensschädigend“.

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„Keine Produktion des ORF“, steht ausdrücklich im Abspann des 2:43 Minuten langen Videos, das seit Montag auf YouTube unter „ZiB-Redaktion – Das Protestvideo“ kursiert. Darauf sind 55 Redakteure des Aktuellen Dienstes – vom Leiter der Wetterredaktion Manfred Bauer bis „ZiB“-Moderatorin Marie-Claire Zimmermann – zu sehen, die damit in aller Öffentlichkeit klar machen wollen, dass sie weder Postenschacher noch politische Einflussnahme auf die Berichterstattung zu dulden bereit sind. Der Inhalt ist aus bisherigen Protestnoten der Redakteure bekannt: Die ORF-Geschäftsführung verhalte sich mit ihren Personalentscheidungen „unternehmensschädigend“, ORF-General Alexander Wrabetz solle sie zurücknehmen – und der Gesetzgeber mit neuem ORF-Aufsichtsgremium und Redakteursstatut für mehr Unabhängigkeit sorgen. Man merkt: Die geplante Bestellung von Niko Pelinka zum Wrabetz-Büroleiter, als Teil eines umfassenden, von den politischen Unterstützern bei der Wrabetz-Wahl eingeforderten Personalpakets, geht den Redakteuren unter die Haut. Sie wollen nicht, dass ihr Ruf darunter leidet, dass in den obersten Etagen am Küniglberg Postenschacher betrieben wird.

Bisher hat Wrabetz drauf beharrt, dass er sich seinen Büroleiter wohl selber aussuchen könne. Doch es scheint so, als wäre mittlerweile auch die SPÖ zu dem Schluss gekommen, dass es mehr als ungeschickt ist, den eben wieder ins Amt gewählten ORF-General durch eine leicht vermeidbare öffentliche Diskussion noch weiter zu schädigen – und auch den Ruf des ORF und seines obersten Aufsichtsorgans, des ORF-Stiftungsrats. Dessen Vorsitzende Brigitte Kulovits-Rupp – Mitglied jenes SPÖ-„Freundeskreises“, den bis vor Kurzem Pelinka leitete – blies am Montag zum Rückzug.

Das Protest-Video der ORF-Redakteure

In einem E-Mail informierte sie alle Mitglieder des Stiftungsrats darüber, dass sie Wrabetz empfohlen habe, die Ausschreibung für die Leitung seines Büros zurückzuziehen. „Bei den zuletzt erfolgten Personalausschreibungen steht neben einer sehr hitzig geführten Debatte um die Unabhängigkeit des Unternehmens auch der Vorwurf formaler Fehler im Raum“, begründet sie den Schritt. Die Position solle „genauso wie alle anstehenden Bestellungen entsprechend den beschlossenen Arbeitsbildern erfolgen“. Mit einem Wort: Wrabetz solle den Job nicht als Redakteursposten ausschreiben – als Redakteur hätte Pelinka neben steuerlichen und anderen Privilegien auch den Vorteil, dass er Einblick ins Redaktionssystem hätte, was vor allem den ORF-internen Protest genährt hat. Die Redakteure ließen am Montag jedoch umgehend wissen, dass ihnen eine Neuausschreibung nicht genüge. „Es geht um das Symbol, dass jemand aus der SPÖ in die ORF-Generaldirektion wechselt“, stellt Redakteurssprecher Dieter Bornemann klar.

Eine Zurückziehung der Ausschreibung böte für Wrabetz jedenfalls die Möglichkeit einer Exit-Strategie, die er – ohne Gesichtsverlust – anwenden könnte, um aus dem PR-Schlamassel wieder herauszukommen. Er könnte auf Zeit spielen – und die Sache später in aller Ruhe noch einmal angehen (samt der Option, dass Pelinka seiner Partei, der SPÖ, an anderer Stelle gute Dienste leisten könnte und sich Wrabetz stattdessen einen nicht so umstrittenen Kandidaten aussucht).

Kulovits-Rupp fordert Ende der Debatte

Was Kulovits-Rupp noch fordert, ist ein Ende der Debatte. Sie appelliert „an alle Beteiligten, im Interesse des Unternehmens, in dem sie arbeiten, die öffentliche Diskussion einzustellen und bestehende Auffassungsunterschiede im Zuge eines internen Dialogs zu klären“. Lange hat sie in der Angelegenheit geschwiegen. Dass sie sich nun doch zu Wort gemeldet hat, liege an der seit „drei Wochen anhaltenden öffentlichen Debatte“ und „möglichen negativen Auswirkungen auf das Unternehmen“.

Kulovits-Rupps SPÖ-„Freundeskreis“ im Stiftungsrat hat seit Freitag eine neue – interimistische – Führung. Pelinka hatte ja die Leitung der Fraktion abgegeben, um sich als Büroleiter zu bewerben. Nun wurde „Art for Art“-Geschäftsführer Josef Kirchberger zum Koordinator bestimmt. Bevor man eine längerfristige Lösung anstrebe, müsse erst Pelinkas Mandat im Stiftungsrat nachbesetzt werden, heißt es. Pelinka hat nach seinem Rücktritt zu einer „fraktionellen Besprechung“ in den SPÖ-Klub im Parlament geladen – und damit zusätzlich für Kritik gesorgt. Er war am Freitag aber ebenso abwesend wie seine Vertraute, SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. Dafür gab der rote Klubchef, Josef Cap, den Stiftungsräten die Ehre, die stets darauf pochen, im Aufsichtsgremium unabhängig und frei von Parteiinteressen zu entscheiden. Im Gespräch mit der „Presse“ meint Kirchberger, dass „natürlich niemand glücklich ist über die Entwicklung“ – dass nämlich die Sondersitzung des Gremiums am Freitag von der Pelinka-Debatte überlagert wird, obwohl es doch eigentlich um dringend nötige Sanierungsmaßnahmen des ORF-Gebäudes auf dem Küniglberg gehen sollte. Die heftige Diskussion führe außerdem dazu, dass es „fast nicht mehr möglich ist, Sachargumente abzuwägen“.

Unterdessen machen weitere Spekulationen die Runde: Die ausgeschriebene Stelle „Leiter/in (Entwicklung) Programminnovation und Qualitätsmanagement“ soll dem Vernehmen nach ÖVP-Personalwünsche erfüllen. Laut APA soll sich Radio-Chefredakteur Stefan Ströbitzer beworben haben. Sollte Ströbitzer den Job wechseln, könnte Ö1-Innenpolitik-Chef Hannes Aigelsreiter Radio-Chefredakteur werden.

Neues aus dem Stiftungsrat
Der zuletzt verwaiste SPÖ-„Freundeskreis“ im ORF-Stiftungsrat hat einen neuen Leiter: Josef Kirchberger, Geschäftsführer von Art for Art, folgt in der Funktion – interimistisch – auf Niko Pelinka.
Pelinka ist zurückgetreten, um sich als Büroleiter von ORF-General Alexander Wrabetz zu bewerben. Der Posten ist ausgeschrieben, die Hearings dürften am Mittwoch stattfinden. Wrabetz will dem Vernehmen nach vor dem Sonder-Stiftungsrat am Freitag entscheiden.

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123 Kommentare
 
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Aha

und die sind alle durch eine Ausschreibung zum ORF gekommen.

Wie wäre es mit einer 100% Publikums Wahl. Wenn er schon den Österreichern gehört, dann sollten auch die Österreicher entscheiden.

Gast: Kulturverein
16.01.2012 18:18
1 0

Landbevölkerung stramm hinter Wrabetz

Alle Journalisten verhaften und nur mehr Stadlmusi spielen! A Saugaudi! Jucheeei!

Antworten Gast: Schluss mit GIS!
16.01.2012 19:35
1 0

Und im Informationskanal ORF III 24 Stunden die Löwingerbühne aus dem Archiv - am besten schwarzweiß! Da weiß der EU-geförderte Bauer, wofür er zahlt!

9 0

Einmal ORF Gesetz lesen, darüber nachdenken, und verstehen WAS der Wrabetz & Co. aus "unserem" ORF gemacht haben! Obwohl alles gesetzlich geregelt ist, in der Verfassung verankert ist, und und und... aber TROTZDEM schert sich keiner darum, der ORF wird eh weiter machen wie bisher, weil die Österreicher nicht den Mut haben auf die Strassen zu gehen und richtig zu protestieren!!! Vor dem Parlamente campen, vor dem ORF campen, und nicht aufhören bis der Wrabetz & Co. komplett weg sind, und die gesamte Führung ausgetauscht wird, Stiftungsräte inklusiv! Und wehe... wehe... die erwähnen irgendeine Partei schon wieder, dann kommen die Leute wieder vor die Tür und campen dort bis DIESE Korrupten Kerle endlich mal weg von dort sind!!!

Ich zahle gerne die GIS wieder, erst wenn die mit dem Misthaufen aufgeräumt haben!

mag schon sein aber

ORF III ist meines Erachtens nach, um ein Beispiel zu nennen, kein schlechter Sender. Etwas zu viel Nazi Filme für meinen Geschmack aber dennoch sehenswert.

Antworten Antworten Gast: Schluss mit GIS (und keine Haushaltssteuer)!
16.01.2012 20:00
1 1

???

"ORF III" ist meines Erachtens nach ein schlechter Witz: verstaubtes SW-Gerümpel, das sonst auf der ORF-Abfallhalde gelandet wäre.

1 0

Re: ???

Mir gefällt ORF III sehr gut. Man sieht da auch, dass Politiker damals noch nicht die glitschige Diktion wie Gurkenhobelverkäufer hatten. Für mich sind das interessante Zeitdokumente.

Gast: demokratieidealist
16.01.2012 17:53
7 0

das problem ist keines mehr,

wenn man die querfinanzierung des ORF beendet.

wie kommt der Steuerzahler dazu, einen derart unwirtschaftlichen betrieb am leben zu erhalten, der dazu noch in fester hand der Großparteien ist?

wenn der ORF freifinanziert ist, dann kann er seiner journalistischen Unabhängigkeit nachkommen oder auch nicht. der seher wird entscheiden können und er wird sich nicht für unfaire pensionsregelungen auf kosten junger und astronomische büroleitergehälter entscheiden - das ist sicher!

Gast: Waldläufer 05
16.01.2012 17:27
8 0

Zunächst einmal muss man durchaus die Mutigen loben, die auf you tube gehen. Dennoch bleibt die Frage, ob die ZIB-Redakteure inzwischen so betriebsblind sind, dass sie vor lauter Schlaglöchern den journalistischen Abgrund nicht mehr sehen?

Journalistische Ethik, Unabhängigkeit - klingt alles sehr schön und gut. Aber das findet doch gar nicht mehr statt.
Beispiel Diplomatenpässe: wieso ist dieses Thema so schnell verschwunden? Wieso war das nur bei Grasser und Konsorten interessant? Nicht bei SPÖ und Grün?
Glaubwürdigkeit, Unabhängigkeit, ETHIK!!!, muss man sich JEDE Sendung aufs Neue erkämpfen.
Ansonsten hat man bei einem öffentlich-rechtlichen Sender nichts zu suchen.

eine gute

und richtige Aktion der Journalisten des ORF. Auch wenn einige von ihnen auf einem Parteisessel sitzen, so kann man sich doch emanzipieren.

Löblich und unterstützenswert - vielleicht auch ein Funke, der auf viele andere Bereiche des verpolitisierten, verpackelten und verhabrten Österreichs übergreift.

Gast: brathuhn
16.01.2012 16:42
2 1

Noch eine Frage

Wo ist eigentlich der Herr ED MOSCHITZ?

Warum protestiert der nicht mit?

Antworten Gast: Condorcet
16.01.2012 20:16
1 0

Re: Noch eine Frage

Ja, eine hervorragende Frage! Den Herrn Moschitz kennt man ja als einen Journalisten der Besonderen Art, nicht wahr?
Wo steckt er nur, der Ed?
Man darf es sich denken....

Gast: brathuhn
16.01.2012 16:35
7 0

Flügelkämpfe um die linke Vorherrschaft

ICH will politisch ganz links sein!

NEIN, ICH bin noch linker!

NEIN ICH!

NEIN ICH!

NEIN ICH!

NEIN ICH!

Schafft den ORF ab. Nieder mit den Zwangsgebühren.

Gast: www.nogis.jimdo.com
16.01.2012 16:30
0 1

Es geht auch anders

Es besteht noch Hoffnung auf Demokratie.
www.nogis.jimdo.com

Gast: Anderl74
16.01.2012 16:27
10 1

Armin Wolf, Gabi Waldner; Ingrid Thurnher....

und Ihre Kollegen protestieren gegen 'politische Einflußnahme im ORF' - ist das nicht zum Lachen? Jeder der halbwegs den politischen Alltag in den ORF Programmen wie Ö1-Journal, Report, ZiB etc. etc verfolgt, der kann täglich sehen und hören, daß diese -sogenannten unabhängigen - Redakteure wirklich keine politischen Interventionen benötigen. Bis in die letzte Zelle eingefleischte Sozi und Grüne, sie wissen worüber und vor allem worüber nicht und WIE sie Ihre Berichterstattung und Ihre Kommentare anlegen, damit die gewünschte, TENDENZIÖSE Berichterstattung beim Österreicher ankommt. DIE BERICHTERSTATTUNG IM ORF IST EINE EINZIGE FRECHHEIT.

Gast: Wahrheit123
16.01.2012 16:14
8 0

Diese Heuchler-Truppe ...

...quasselt von Unabhängigkeit, wer die Einladungspolitik der gestrigen Diskussionssendung zum Thema Schuldenkrise/Verlust Triple A-Rating gesehen hat bekommt einen Lachanfall wenn er das Filmchen sieht, wieder einmal eine ORF-Diskussion ohne Gegenstimmen wie in der DDR und nur mit Personen die uns die Schei... eingebrockt haben!

Gast: Joes World
16.01.2012 15:40
18 0

Liebes ZIB Personal

Wahrscheinlich habt ihr, die ihr das Video aufgenommen habt, mehr Reformwillen als eure Kollegen, die es vorziehen im Dunkeln zu bleiben. Trotzdem gilt für die ZIB als Ganzes:
Sie ist nicht unabhängig. Sie ist höchst parteiisch.

Triple A hat Österreich verloren


Anstand un Moral schon vor Monaten!

Das Problem....

Der Wrabetz kann doch gar nicht mehr zurück, dafür sitzt ihm die rote Parteizentral zu sehr im Nacken. Zieht er die Ausschreibung zurück, hält er sich nicht an die parteiinternen Vorabsprachen, ist er höchstwahrscheinlich bald seinen Job los. Im Vertrauen gesprochen, wie d#mlich muss man sein um zu glauben die Wogen glätten sich bald wieder nach solch dilletantischem Vorgehen?

Gast: WalterSero
16.01.2012 15:09
0 4

ÜBERRASCHUNG


Und bei der nächsten GD-Wahl wird der Selbstdarsteller Armin Wolf dann ganz zufällig von der ÖVP als ganz unabhängiger Kandidat präsentiert ...


Antworten Gast: Anderl74
16.01.2012 16:29
5 0

Armin Wolf als Kandidat der ÖVP...

Sie haben wirklich einen subtilen Humor. Ich glaub vorher tritt HC Strache noch den Kommunisten von ATTAC bei.

Zensur

Auf orf.at haben es die Redakteure wohl noch nicht geschafft.

Aber auch die Pre..e-Zensur schlägt wieder zu. Meine vorherigen Kommentare schaffen es auch nicht hier herein.

Gast: fassungsloser
16.01.2012 15:01
2 5

also es ist doch immer dasselbe in diesem forum

immer schön drauf auf alles was nicht dezidiert rechts oder wenigstens gegen rot ist!
und wenn dann seriöse journalisten gegen diesen (übrigens mehr als widerlichen) roten vorstoss geschlossen agieren, ihren vorgesetzten öffentlich kritisieren und dadurch potentiell ihre karriere aufs spiel setzen, für das wohl der bürger, denen der öffentlich rechtliche nunmal gehört, dann heissts auf einmal dass man denen das nicht glauben kann. weil sie ja eh immer "linke propaganda" betreiben würden.

irgendwie erscheint mir das rechte lager immer paranoider, überall wird die grosse verschwörung gesehen, die schrittweise demontage der "christlich-westlichen zivilisation", die "islamisierung des abendlandes" usw. usf.

wann sieht man hier endlich ein, dass es auch menschen wie diese gibt, denen wirklich was an demokratie liegt und unterstützt dieses begehren mit aller kraft, auf dass diese verkrusteten strukturen und postenschachereien endlich der vergangenheit angehören?

und jetzt bitte nicht mit dem mehr als lächerlichen argument daherkommen, eine övp oder gar fpö würde dem ganzen schlamassel zuträglicher sein. so eine sichtweise ist genauso fatal verblendet und naiv.

Antworten Gast: Der Rabe wacht
16.01.2012 23:37
1 0

Re: also es ist doch immer dasselbe in diesem forum

p.s. zu wolf
presselesern fallen mitunter sachen auf, die nicht mainstream sind. das mag mitunter bei anderen zu fassungslosigkeit führen. aber ist das nicht gelebte pluralität? für die sie angeblich kämpfen? oder kämpfen sie nur dafür, ihre eigene weltanschauung gespiegelt zu bekommen?

Antworten Gast: Der Rabe wacht
16.01.2012 23:15
1 0

Re: also es ist doch immer dasselbe in diesem forum

lieber wolf
sie haben doch wrabetz zu seiner regentschaft verholfen, tragen doch eine gewisse moralische mitschuld an den zuständen. und sind nicht sie ein wenig verallgemeinernd und paranoid, wenn sie das presseforum automatisch mit rechts implizieren?
von euch war in den livesendungen bis jetzt nicht viel widerstand zu bemerken. wirkt ein wenig wie der sturm im wasserglas. ein wenig wie alibi.

Antworten Gast: Waldläufer O5
16.01.2012 17:33
3 0

An die Redaktion

Ja, das Video ist begrüßenswert. Aber wie oft schon wurden wir von der ZIB enttäuscht und getäuscht?
Das hat nichts mit rechts oder gegen rot zu tun, sondern nur mit gesundem Menschenverstand.
Deshalb bleibt hier ein gesundes Misstrauen, ob diese Aktion nicht wieder Ablenkung ist.
Bewiesen werden, dass dem nicht so ist, kann nur durch objektive Berichterstattung in den Nachrichten. Und zwar - hier wird es sehr schwierig - jeden Tag aufs Neue.
Aber vielleicht seid ihr selber Opfer von Kollegen, die euch zur Parteilichkeit drängen. Dann spielt dafür Beweise an die Öffentlichkeit. Dann wird diese rasch auf eurer Seite sein.
Aber bis dahin müsst ihr das Misstrauen der Öffentlichkeit schon verstehen.

Gast: Konzels Gerda
16.01.2012 14:38
5 0

Rücktritt

Hätten die 2 Kasperln noch einen Funken Rückgrat und Verantwortungsbewusstsein, würden beide nach diesem eindringlichen, mutigen und dramatische Apell sofort zurücktreten.

In jedem anderen Land tritt die Regierungsmanschaft, welche solch einen parteipolitischen Streich setzte zurück:

Wann endlich nehmen Faymann, Darabos, Schmied, Stöger, Ostermayer ihren Hut?

Dass Wrabetz zurückzutreten hat, setze ich voraus.

Wäre Pelinka ...

... ÖVP-Mitglied oder zumindest dieser Partei nahe stehend, würde sich die Aufregung in Grenzen halten oder gar nicht existent.
Lustigerweise sind immer alle gegen SPÖler ...

Re: Wäre Pelinka ...

Sie wissen eh, was wäre, wenn meine Oma Räder gehabt hätte ...... ?

- Pelinka ist nun mal ein Roter

- Wrabetz ist nun mal ein Roter

- Rudas ist nun mal eine Rote

- Faymann ist nun mal ein Roter

Und das ist kein schlechter Zufall, sondern Realität!

Antworten Antworten Gast: Schluss mit GIS!
16.01.2012 15:11
2 6

Und du bist ein pechschwarzer Övp-Berufsposter aus Niederösterreich!

also völlig unglaubwürdig

Gast: Der Rabe wacht
16.01.2012 13:58
1 2

Untypisch viele rote Striche für Kritik an den Redakteuren heute.

Die SPÖ und Wrabetz können kritisiert werden, ohne dass es rote Striche hagelt.
Da werden doch nicht ZIB-Redakteure unterwegs sein? Ließe sich das mit dem vereinen, was sie gerade eben im Video gefordert haben?

Gast: hk1190
16.01.2012 13:52
3 1

Naja

Durchaus richtig, sich gegen diese überbordende politische Einflußnahme zu wehren. Nur übersehen die Journalisten, die sich jetzt "wehren", daß durchaus sie selbst Profiteure des Systems sind. Postenbesetzungen im ORF waren immer ein Politikum!

Gast: Schluss mit GIS!
16.01.2012 13:40
5 0

Der Wrabetz ist ein gefühlloser Apparatschick, der seine Aufgabe darin sieht, Filz & Schund abzusichern und auszubauen.

11 0

spät aber doch

Auch wenn der Protest der Journalistinnen und Journalsiten reichlich spät in Erscheinung tritt und erst durch das tölpelhafte Vorgehen in der Causa Pelinka bewirkt wurde, so finde ich es doch positiv, dass die im Video zu sehenden Personen endlich aufwachen und die Parteien bei ihrem Selbstbedienen auf Kosten der Steuergelder kritisieren.... Ein längst überfälliger Schritt

Herr Wrabetz,

treten Sie zurück!

7 1

AA+ und Frau Thurnher:

2 Regierungsvertreter, ein roter Nationalbankpräsident, ein schwarzer Banker, der große Außenstände in Osteueropa zu verantworten hat und ein leiser Wirtschaftsforscher, der vom Staat abhängig ist. Zugeschaltet 2 EUrophile.

Die Opposition: ein Kurzstatement von Herrn Schellhorn, das Herr Schieder als ideologisch abgeschasselt hat, was unbeantwortet im Raum stehen geblieben ist.

Erbärmlich und entlarvend für Politik und Propagandasender. So werden weder ORF noch Politestablishment Vertrauen zurückgewinnen.

Daher, ORF privatisieren!!!!


Gast: Zicke Zacke Hühner…
16.01.2012 13:21
1 0

AUGENAUSWISCHEREI


Gast: werner putin
16.01.2012 12:59
7 0

dem herrn dichant

von rechts in den a.... kriechen und den orf besetzen wollen.... faymann ist rücktrittsreif...

Gast: Willi ist wütend
16.01.2012 12:35
6 10

Kann es sein, dass es in der ZIB-Redaktion einfach nichts verstanden wird?

Was sie nicht erst seit ein paar Monaten macht, ist ROT - GRÜNES Propagandafernsehen.
So etwas können sie auf you tube gerne tun. Aber sich nicht mit Zwangsgebühren von allen dafür bezahlen lassen.

Gast: dre
16.01.2012 12:28
9 5

schleichts euch

Unabhängigkeit pur: kein Geld mehr vom Staat.

Gast: Karl Huber
16.01.2012 12:26
10 4

Es fehlt halt einfach die Glaubwürdigkeit..

Wie GERN würde ich glauben, daß die ORFler das auch wirklich meinen.
5 Minuten ORF-Nachrichten und jeder weiß des isch alles verlogen!
Der ORF ist seit JAHRZEHNTEN der Funk der Roten! Die Seher werden belogen und betrogen. Die Berichte könnten tendenziöser nicht sein.
Sorry liebe ORFler. Ihr habt eure Glaubwürdigkeit schon vor Jahren verloren.

Was ich denk isch.
Denen geht der A.... weil sie langsam mitbekommen das der Hut brennt.
Das nur noch a Funken fehlt bis den Bürgern entgültig der Kragen platzt!
Schnell noch nach dem Wind gedreht.
Aber keine Sorge liebe ORFler.
Ihr seid nicht die einzige MSM die komplett ohne Rückgrad auskommen...

12 4

Wann wird der ORF endlich abgeschaltet?

In dieser Form ist er ein Anachronismus. Niemand außer der SPÖ braucht dieses Reserveministerium der Wahrheit.

Gast: licorne21wien
16.01.2012 12:11
8 1

Wrabetz...

hätte schon längst gefeuert gehört. Es war lachhaft, dass er wiederbestellt wurde, aber die SPÖ wird sich schon anschauen bei der nächsten Wahl! Immerhin werden diese fast kommunistische Rundfunkpolitik kaum mehr viele Leute mitmachen. Man fühlt sich ja in Ö. fast schon wie früher in der UdSSR!

"Wo bitte is unsa Leistung ?"

Müssten sich Wrabetz, Rudas und Pelinka schon lange fragen!!!

Alles rote Schleimer!


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Re: Alles rote Schleimer!

Ich glaube das alles nicht. Für mich schaut das wie ein - allerdings nicht schlechtes - Drehbuch aus, was da abläuft. Aber eines mit der richtigen Ausrichtung. In 20 Jahren wird man vielleicht sagen, Wrabetz hat seine Existenz aufs Spiel gesetzt um den ORF aus den Klauen der Parteien zu retten.

Antworten Gast: DI
16.01.2012 11:59
7 0

Re: Alles rote Schleimer!

Das sehe ich nicht so, Hr. APFELSYS. Vielleicht sind das Wutbürger, wie Du und ich. Unsere Regierung lässt auch kein Fettnapf aus.

 
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