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Chronologie: Pelinka, der Stiftungsrat und der Protest der Redakteure


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Die Einmischung der Politik in den ORF ist so alt wie der ORF selbst, doch seit Weihnachten proben die ORF-Mitarbeiter den Aufstand gegen Postenschacher. Die geplante Bestellung von Niko Pelinka als Büroleiter von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz war "der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte", wie es ORF-Anchorman Armin Wolf formulierte.

Wie kam es zur "Causa Pelinka"?

Text: her/Red.

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13 Kommentare
0 1

dieses milchbubi soll erst mal was arbeiten

nur grinsen & anzugtragen reicht nicht.

geld waechst uebrigens nicht auf bauemen oder in den konten anderer leute

Luzius
20.01.2012 14:00
0 0

was ist ein Magazin namens "Fleisch"

und von wen wird das betrieben ?!

Antworten chsedlak
20.01.2012 14:35
0 0

Re: was ist ein Magazin namens "Fleisch"

Sorry, Reflex: "wem"...

Antworten Antworten Luzius
20.01.2012 15:13
0 0

Re: Re: was ist ein Magazin namens "Fleisch"

und welcher Reflex fällt Dir dazu:

http://www.fleischmagazin.at/

ein ???

Gast: yoshi1
19.01.2012 11:49
5 0

Der mediale Aufruhr "ist nicht Kritik - das ist der irrationale Zorn einer Generation, die sich eines nicht eingestehen will: Auch ihr folgt eine neue Generation nach."

Stimmt nicht. Ich bin etwa in dem Alter und sehe nicht ein, warum jemand mit seinem Ausbildungsstand (von Erfahrung ganz zu schweigen) so einen Posten bekommt. Das ist in de Privatwirtschaft undenkbar. Klar gibt es da auch 26-Jährige mit Top-Gehalt, aber die haben a) Ihren Master und arbeiten b) dann bis sie 30 sind ca 60 Stunden die Woche.

Aber verstehen Sie mich nicht falsch, Herr Pelinka, ich habe keinen Hassneid spezifisch auf Sie. Ich kann es lediglich nicht ab, wenn man ohne relevante Ausblidung in der Politik oder in staatsnahen Betrieben die besten Posten bekommt. Unser Herr Staatssekretär für Integration ist das Unverständliche auf der anderen Seite.
Es ist schade, dass diese einst große Nation in ihren späten Tagen zum Futtertrog zweier Parteien verkommt welche sich ungeniert und offen am Budget bedienen. Die wirklich guten Leute trauen oder wollen gar nicht mehr in die Politik, weil sie a) unerwünscht (nur ja keine *Anderen* am Futtertrog) oder b) total abgeschreckt vom Politikerimage sind welches sich in den letzten Jahren noch einmal drastisch verschlechtert hat. Würde es uns nicht viel zu gut gehen würden wir wohl mit Fackeln und Mistgabeln am Ring marodieren. Aber so: Weiter Brot und Spiele, das Morgen kommt eh erst später.

Gast: habakuk33
18.01.2012 17:05
3 0

nichts mehr wundern tut

Ich kannte Herrn Pelinka gar nicht. Was befähigt einen 25jährigen (noch?) Nicht-Akademiker zu so einem Posten? Wir scheinen echt in einer post-demokratischen, post-politischen Welt zu leben, wenn so etwas schon offen möglich ist.

Wann sind die Töchter von Herrn Faymann in einem Alter um in den Nationalrat gewählt oder in einen Aufsichtrat berufen zu werden?

2 0

Re: Ich kannte Herrn Pelinka gar nicht.

Kein Wunder. Der junge Herr meidet ja auch die Öffentlichkeit wie der Teufel das Weihwasser.

Gegen sein "Krisenmanagment" sind ja noch Gutenberg und Wulff hoch-professionell. Einfach abtauchen und hinter den Kulissen Machtstrippen ziehen - brauchen wir so jemanden ?

Der Steuerzahler wird ihn wohl auch dann finanzieren müssen, wenn er im ORF nicht mehr tragbar ist.

Das ominöse neue "Angebot" wird ja höchstwahrscheinlich auch aus dem staatlichen Umfeld kommen.

Wodurch unterscheidet sich eigentlich die neue SPÖ-Buberl-und-Mäderl-Partie von der seinerzeitigen Buberl-Partie von Haider ?

Antworten Antworten Luzius
20.01.2012 14:09
1 0

Re: Wodurch unterscheidet sich eigentlich die neue SPÖ-Buberl-und-Mäderl-Partie von der seinerzeitigen Buberl-Partie von Haider ?

darin, dass die Haider-Partie nur sehr wenige Jahre andauerte, während das Spiel im Orf und anderen Unternehmen seit Jahrzehnten läuft !

AN dieser Causa erkennt man aber, dass nun völlig abgehoben und unverschämt offensichtlich weitergetan werden will, als wäre dies völlig normal ... siehe nur all die Namensgleichheiten (familäre Verbindungen) in höheren Posten.


Antworten Antworten Gast: Bambi77
19.01.2012 14:54
1 0

Re: Re: Ich kannte Herrn Pelinka gar nicht.

Ich glaube auch in der Privatwirtschaft
wird er gut unterkommen
Er ist bestanteil eines Politischen Netztes
Ein 1a lobbist
Viele firmen würden sich damit in diese Politische Lobby einkaufen
und somit einige Vorteile erkämpfen
Pelinka hat keine akademische Ausbildung oder Erfahrung
Sein einziges plus sind seine Seilschaften.
Leider heutzutage eine unbezahlbare Qualifikation
Er wird nie etwas können müssen auf seinen Schreibtisch
einfach nur seine politischen Beziehungen spielen lassen
Der Junge hat schon ausgesorgt
das ist hier leider so

1 0

Re: Re: Ich kannte Herrn Pelinka gar nicht.

Es tauchen ja auch im Abspann immer wieder die Familiennamen von mehr oder weniger prominenten ORF-Mitarbeitern mit anderen Vornamen auf. Ist auch nicht schön, aber wie solls sonst funktionieren? Eine Pelinka-Dynastie die immer wieder im ORF auftaucht (auch ohne politische Freundeskreise) ist ja auch schon so mühsam zu verstehen, oder sind wirklich alle so talentiert ?

5 0

Re: Re: Re: Ist auch nicht schön, aber wie solls sonst funktionieren?

Dass Niko ein "Pelinka" ist, ist nicht das Problem. Ich glaube auch nicht dass sein Vater oder sein Onkel seine Karriere betrieben haben.

Das Problem ist, dass er offenbar zu einem "Jugendlichen"-Netzwerk der SPÖ um Rudas gehört, dessen herausragendste Eigenschaft zu sein scheint, keine besondere Eigenschaften und Qualifikationen zu haben. Sondern sich gegenseitig in x-beliebige Positionen zu heben ohne entsprechende Qualifikationen - nach dem Motto : "Wurscht was - Hauptsache einflußreich und gut bezahlt."

Es ist bisher nicht gelungen, auch nur eine fachliche Qualität von Pelinka zu präsentieren, die ihn für eine Spitzenposition im ORF qualifiziert.


0 0

Re: Re: Re: Re: Ist auch nicht schön, aber wie solls sonst funktionieren?

Erinnert an die blaue Buberlpartie. Dann hat er wohl den Namen noch "zum Drüberstreun"!

Pilatus
18.01.2012 13:51
5 1

Ex-ZDF-Chefredakteur

Nikolaus Brender in der WELT: "In Österreich hat der Parteienfilz eine barocke Kultur entwickelt" und wieter "Bei uns wird parteipolitische Einflussnahme im Hinterzimmer ausgefochten. Das zeigt, dass sich die Politiker hierzulande zumindest noch schämen". Und weiter spricht er davon, dass die aktuelle Diskussion um die Unabhängigkeit des Senders einmal mehr zeige, mit welcher Selbstverständlichkeit der Postenschacher beim ORF in Österreich von der Politik vorangetrieben werde. Noch Fragen.....?