Im Folgenden seine schriftliche Erklärung im Wortlaut:
"Die andauernde öffentliche Debatte über meine Person und meine mögliche Bestellung zum Büroleiter des ORF-Generaldirektors hat ein Ausmaß erreicht, das nicht mehr akzeptabel ist. Ich ziehe mich von dieser Ausschreibung zurück.
Dieser Schritt erfolgt nicht, weil ich die falsche Person für diesen Posten bin. Er ist einerseits notwendig, weil ich weitere untergriffige Angriffe gegen mich, meine Familie und mein persönliches Umfeld vermeiden möchte. Er erfolgt auch, weil eine breite öffentliche Diskussion mittlerweile die Substanz des ORF gefährdet und ich weiteren Schaden nicht akzeptieren will.
Die unerfreulichen formalen Unstimmigkeiten rund um die Bestellung sind ein weiterer Grund für diesen Schritt. Die Perspektive einer wochenlangen Weiterführung dieses unwürdigen Theaters möchte ich weder mir noch dem ORF zumuten.
Außerdem möchte ich nicht das Symbol für etwas sein, das nicht meiner persönlichen Wertehaltung entspricht. Der Grund für mein angestrebtes Engagement im ORF war ausschließlich mein persönliches Vertrauensverhältnis zu Alexander Wrabetz und mein Interesse am Medienunternehmen ORF.
Ich freue mich nun auf spannende berufliche Aufgaben in der Zukunft."
(APA)
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