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Nach dem Protest soll im ORF rasch Ruhe einkehren

22.01.2012 | 18:30 |  ANNA-MARIA WALLNER (Die Presse)

Der Imageschaden für ORF und SPÖ ist da: 61 Prozent der Österreicher glauben, die SPÖ regiert den ORF, ermittelt das "Profil".

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Genau heute vor einem Monat nahm die Geschichte ihren Anfang. Was als Protest gegen den SPÖ-Intimus Niko Pelinka begann, hat sich in vier Wochen zur Minirevolte der ORF-Redakteure gegen politische Einflussnahme entwickelt. Und obwohl Generaldirektor Alexander Wrabetz dem Vernehmen nach der einzige Beteiligte war, der bis zuletzt geglaubt hatte, er könne seine Personalentscheidungen trotz massiver interner wie externer Proteste durchsetzen, versucht er nun aus der für ihn mehr als unerfreulichen Sache Kapital zu schlagen und den ORF als offenes, freies Unternehmen darzustellen, in dem jeder Mitarbeiter sagen kann, was er will.

Den Stiftungsräten und danach auch den Journalisten hat er am vergangenen Freitag erklärt, dass den nun so plötzlich zurückgenommenen Postenbesetzungen keine parteipolitischen Vereinbarungen zugrunde gelegen seien. Zumindest die Stiftungsräte wollen ihm das glauben, denn auch wenn sie den ORF-Chef (zum Teil sogar mit ihm akkordiert) öffentlich sanft kritisierten, spielen sie in der ganzen Geschichte ihr eigenes Spiel. Nur sie wissen, welche Absprachen es vor der Wiederbestellung des ORF-Chefs im August gegeben hat und dass einige aus ihren Reihen die Kontrollfunktion über den ORF nur ausüben, weil sie später auf die andere Seite, nämlich in den ORF, wechseln wollen.

 

Stiftungsräte kritisieren Redakteure

Der Stiftungsrat betonte zwar, man habe Wrabetz kritisiert und ihn aufgefordert, das Image des Unternehmens rasch wieder zu verbessern. Dass auch die ORF-Redakteure kritisiert wurden, die mit einem selbst produzierten YouTube-Video, auf Twitter und in Interviews gegen das Personalpaket protestierten, blieb aber unerwähnt. Dass sich manche Stiftungsräte von den Redakteuren zu Unrecht angegriffen fühlen und den ORF durch sie geschädigt sehen, wollen sie öffentlich nicht sagen. Wrabetz liegt viel daran, nun rasch Ruhe ins Haus einkehren zu lassen. Es wirkt, als ob er denkt, mit seiner schriftlichen Erklärung und der kleinen Standpauke vom Stiftungsrat sei die ganze Sache glatt vom Tisch. Bemerkenswert ist dabei, dass er mit keinem Wort Fehler in der ganzen Sache eingestand. Er habe nur auf die massive Kritik der Redakteure reagiert.

Was vier Wochen lauter Protest anrichten können, zeigt eine „Profil“-Umfrage der Karmasin Motivforschung: 61 Prozent der Österreicher sind der Ansicht, dass die SPÖ im ORF das Sagen hat, nur 14 Prozent glauben, dass dort die ÖVP regiert.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.01.2012)

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18 Kommentare
Gast: Schluss mit GIS!
23.01.2012 11:09
9 0

Lasst die Ätherverschmutzer sich selbst zahlen!

Es ist mir egal, ob der ORF rot, schwarz, grün, blau, violett, gelb, beige, pink oder sonstwie angehaucht ist. Es geht nicht an, dass eine Privatfirma eine Lizenz zum Stören der Privatsphäre & zum Terrorisieren von Menschen bekommt, die ihr Geld und ihre Zeit geistreicher verwenden wollen, als es sich die Bonzenkaste vorstellen kann!

Gast: Vereinte Packelokraten
23.01.2012 10:40
6 0

Hauptsache der GIS-Terror bleibt!


Gast: Mann & Zenz
23.01.2012 10:09
10 0

Nach dem Protest soll im ORF rasch Ruhe einkehren

Damit sich der unerträgliche Wrabetz weiterhin im Rotfunk austoben kann??

Jetzt ist der Zeitpunkt zum Aufräumen.
Nicht lockerlasssen Belegschaft!
Zeigt Mut zum Wohle eines unabhängigen Rundfunks!

Gast: Mikado 13
23.01.2012 09:30
5 0

Deshalb bleibt ja der ORF auch ein Verein der Inzucht.

Überspitzt ausgedrückt kann man sagen, dass man entweder Familie oder Parteifreunde haben muss, um für den ORF prädestiniert zu sein.
Fleischhacker musste den ORF wieder verlassen, weil er nicht dem „Schönheitsideal“ nämlich rot oder zumindest rotgrün zu sein, entsprach.
Da bringen Vater Pelinka (von der SPÖ-Arbeiterzeitung) oder Frau Ingrid „Linksdrall“ Thurnherr ganz andere Voraussetzungen mit.

Gast: MichaelBrandtner
23.01.2012 08:24
3 0

Nur 61% Prozent?

Nach dem Artikel halten 39 % der Bevölkerung den ORF nicht SPÖ dominiert.
Die sehen die Nachrichten und glauben da werken objektive Journalisten.
Dittelbacher und Konsorten müssen sich ja jedes Mal ins Fäustchen lachen.

10 0

Ceterum censeo ...

.... dass der ORF ersatzlos abzuwickeln bzw. zu privatisieren ist.

Gast: Hemingway
23.01.2012 04:11
10 0

Diesen manipulativen Politfunk und Selbstbedienungsladen meiden und auf intelligente, seriöse, unabhängige in- und ausländische Sender ausweichen.

Keine Zwangsgebühren mehr bezahlen.

Gratisabmeldeformulare gibt es in jedem Post- u Gemeindeamt, in Raiffeisenkassen und zum Herunterladen aus dem Internet.

Keine Angst vor den Mitarbeitern der privaten Gebühreneintreiber, die keinerlei Exekutiv- und sonstigen Rechte haben.

Erforderlichenfalls wegen Verdacht der Nötigung Anzeige erstatten und sich nicht einschüchtern lassen.

Diese Herrschaften dieses Selbstbedienungsladens sollen zum Sparen - auch bei sich selbst - anfangen.

Jeder 'verdient' dort jährlich durchschnittlich ca 1,5 Millionen ehemalige ATS - 109.000 Euro, wobei die Putzfrauen wesentlich weniger, daher viele ungefähr 3,000.000 ATS, 218,000.-- Euro abkassieren - und die blöden sind die Zwangsgebührenzahler.

Daher: Denen zeigen, wer der Souverän - und wer die Untertanen sind !

Laßt Euch nichts mehr gefallen von diesem Abzockergesindel !

Gast: Gast2
23.01.2012 03:27
12 0

Stiftungsrat

Nona. Selbstverständlich werden sich die Stiftungsräte gegen den GD stellen, den sie selber gerade erst gewählt haben. Genau so funktioniert Korruption und Packelei. Eine Hand wäscht die andere.

Gast: neeeeeeeeeein
23.01.2012 00:11
4 0

diese linken zecken gehören alle weg!

einsperren diese zecken!
und gis mann einfach nicht reinlassen - diese oberzeck!

0 11

warum lassen sich die österreicher,

von den schwarzen medien so an der nase herumführen?
der ORF ist und bleibt eine schwarze spielwiese.
die überwiegende zahl der redakteure und journalisten sind immer noch schwärzer als teer!

Antworten Gast: Gerne nur Gast
23.01.2012 08:08
3 0

Fasching!


oder einfach leiden an der Geisteskrankheit namens Links?!

Mehrheitlich Rot-Grün

Die überwiegende Mehrzahl der Journalisten im ORF ist rot-grün angehaucht.

Ein paar haben ja explizit SPÖ-Vergangenheit:

Alexander Wrabetz - während seiner Studentenzeit im Umfeld der SPÖ tätig, organisiert den Vorzugsstimmenwahlkampf von Josef Cap 1983.
Fritz Dittlbacher - schrieb mehrere Jahre bei der Arbeiterzeitung - dem Parteiorgan der SPÖ.
Dessen Frau Lou Lorenz moderiert die ZIB2.
Raimund Löw - war als Student bei den Revolutionären Marxisten tätig.
Peter Pelinka - Vater von Niko Pelinka - "Im-Zentrum"-Moderator - von 1980 bis 1990 Redakteur bei der SPÖ-Arbeiterzeitung
Karl Amon - kommt ebenfalls von der SPÖ.

Antworten Antworten Gast: MichaelBrandtner
23.01.2012 08:31
3 0

Re: Mehrheitlich Rot-Grün

So ist klar, warum selten gute Journalisten den Weg zum ORF finden.
Ohne die richtige Gesinnung und vorallem dem richtigen (Partei)Anschieber hat man anscheinend dort keine Chance aufgenommen zu werden

Antworten Antworten Gast: Gast2
23.01.2012 03:25
4 0

Re: Mehrheitlich Rot-Grün

Ich frage mich auch regelmäßig, was Lou Lorenz-Dittlbacher für ihren ZiB-Sprecherjob qualifiziert hat.

Antworten Gast: Der Internet-Doktor diagnostiziert
22.01.2012 22:15
2 0

Krankheitsbild: Klassisches SPÖ-Syndrom. Je unwahrer, umso öfters muss es wiederholt werden.

Behandlungsmethode:
Langsam mit selbständigem Denken beginnen
Am Anfang drei Mal täglich
Später selbständiges Denken in kleinen Dosen über den ganzen Tag verteilt erhöhen
Sofortiges Absetzen des Kadavergehorsam gegenüber der Partei

Antworten Antworten Gast: L.W.
23.01.2012 10:56
2 0

in kleinen Dosen über den ganzen Tag verteilt


konsumieren diese Figuren vorwiegend 0,33 Ottakringer, das mit dem Denken wird also schwierig.

Gast: Willi ist wütend
22.01.2012 20:05
17 1

Schaden für SPÖ und ORF? Ja gehts noch?

Die bekommen ja weiter unsere Steuergelder und unsere Zwangsgebühren.
Das alles ist in erster Linie ein Schaden für uns Bürger. Dieses gebührenfressende, linke Intrigantenstadl gehört neu gegründet.

18 0

genau! husch husch schnell alles unterm teppich kehren. man spricht nicht mehr darüber. es ist nichts passiert. nächstes mal machen wir es OHNE die öffentlichkeit und einfach unter uns. was ich nicht weiss macht mich nicht heiss!!!