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Gesucht: Empörte Hörer und Seher für ORF-Beschwerde

03.02.2012 | 16:58 |   (DiePresse.com)

Peter Huemer, André Heller und Gerd Bacher wollen bis 10. Februar eine Publikumsbeschwerde bei der KommAustria einbringen.

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Anfang Jänner hat Peter Huemer in der „Presse" erklärt, er wolle mit Künstler André Heller und Ex-ORF-General Gerd Bacher juristisch gegen die ihrer Meinung nach gesetzwidrigen Vorgänge im Stiftungsrat vorgehen. „Dann hat sich herausgestellt, dass die ganze Sache juristisch wesentlich komplizierter ist, als wir zuerst gedacht hatten", sagt er nun. Ans Aufgeben haben die drei Herren dennoch nie gedacht.

Nun steht fest, dass sie auch nach der abgeblasenen Büroleitersuche im ORF eine Publikumsbeschwerde bei der KommAustria einbringen wollen, um gegen die Strukturen im Stiftungsrat und die ihrer Meinung nach gesetzwidrigen politischen Freundeskreise in dem ORF-Gremium anzukämpfen - und dagegen, dass Stiftungsräte nahtlos in Führungspositionen wechseln können. Dafür suchen sie mindestens 120 Hörer und Seher, die sich bis 10. Februar der Beschwerde anschließen. Tun können das Personen, die eine Rundfunkgenehmigung besitzen oder in einem gebührenzahlenden Haushalt leben und per Fax, per Post oder persönlich folgende unterschriebene Erklärung abgeben: „Ich unterstütze Ihre Beschwerde gegen die Rechtsverletzungen des Stiftungsrates im ORF."

Die Beschwerde sei „keine gegen, sondern für den ORF", sagt der langjährige ORF-Mitarbeiter Huemer, der hofft, dass die Redakteure und ihr Chef Alexander Wrabetz das Engagement der Initiative auch als Unterstützung erkennen. Ihr klares Ziel: „Dass die Struktur des Stiftungsrates geändert wird."

Da die drei Initiatoren wissen, dass sie nicht nur Freunde haben, appelliert Huemer an interessierte Unterstützer mit einem Griff in die Geschichte: Schon Franz Grillparzer habe 1848 notiert, er könne sich wegen einer Person, die er verachte, nicht an der Revolution beteiligen. „Es hat in Österreich Tradition, dass Personalia wichtiger sind als das eigentliche Anliegen. Meine Hoffnung ist, dass die, die das Anliegen für richtig halten, sich nicht daran stoßen, dass da die ein oder andere Person dabei ist, die ihnen nicht gefällt." Er hofft, es finden sich genug Menschen, denen die Zukunft des ORF ein Brief oder ein Fax wert ist.

Unterstützungserklärung per Fax an: 01/408 64 30 oder per Post oder persönlich an Rechtsanwalt Dr. Markus Bösch, Stadiongasse 4, 1010 Wien.

(awa)

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16 Kommentare
1 0

ANTI-GIS Gruppe bei Facebook!

Dieses katastrophale ORF TV-Programm und die Küniglberg-Schmarotzer mit GIS-Gebühren zwangszufinanzieren, hat Adrian Renerth schon vor Monaten veranlasst, unter seinem Namen eine offene Facebook-Gruppe "ANTI-GIS" ins Leben zu rufen, um ab etwa März etliche friedliche Aktionen zu starten (Flash-Mobs, Massenabmeldungen an einem bestimmten Tag etc., etc.)
Der "Abtreibungd-Paragraph in der BRD ist auch dadurch "gefallen, weil mehrere Tausend Frauen öffentlich bekannt haben: "Ich habe abgetrieben".

Dazu kommt, dass ORF / GIS die grössten Datendealer in Österreich sind (kann ich beweisen).

Aufruf an alle:
UNTERSTÜTZT diese Group!

http://www.facebook.com/groups/106881302759427/161128170668073/


Antworten fefe
06.02.2012 03:30
4 0

Re: ANTI-GIS Gruppe bei Facebook!

Daten bei Facebook hinterlassen um zu zeigen, dass man gegen GIS ist - weil die auch Daten sammeln und damit dealen - ist durchaus originell.

Antworten Gast: nona
05.02.2012 21:26
5 0

Re: ANTI-GIS Gruppe bei Facebook!

Würde ich sofort mittun, wenn etwas außerhalb der facebook - Krake organisiert würde! Übrigens - meiner Meinung nach ist das Gesetz der Zwangsbeglückung durch den ORF eine Verletzung meiner Staatsbürgerrechte - etwas bezahlen zu müssen, was ich nicht konsumiere und was allgemein anerkannt miserabel ist....!

Antworten Gast: UKW
05.02.2012 14:05
3 0

Re: ANTI-GIS Gruppe bei Facebook!

Und was machen diejenigen die nicht bei der Datenkrake Facebook Mitglied sind? Soll man sich dann dort anmelden, um ein Like-Knopferl zu drücken, damit man gegen die Datenkrake ORF/GIS protestieren kann?

Ja, die GIS muss ein Ende haben, aber nicht mit so naiven Kinderreihen. Das imponiert aber schon gar niemand. Auch kein Flashmob, wo sich 100 Leute am Stepfansplatz einfinden und alle auf Kommando in die Hoose machen.

0 0

Re: Re: ANTI-GIS Gruppe bei Facebook!

demnach seid ihr alle zufrieden mit dieser STEUER.
Für Ö1 oder Univeresum oder Report zahle ich gerne; nicht aber für Karlich, Hinterseer, Engstler, Stöckl, Friedl, ....

ich sende nochmals den link:

http://www.facebook.com/groups/106881302759427/

im "schneeball-System werden wir immer mehr.

Wer sich weiterhin von Fekter etc ausnehmen lassen will, ist fehl am platz.

Schaut euch die Gruppe einmal an. es MUSS niemand beitreten.
Bei GIS ist es ein "MUSS".

Gast: schlÄchter
04.02.2012 11:00
8 0

sg her bacher!

ich habe sie immer geschätzt.
da ich keine gis-gebühren bezahle und mir den orf nicht anschaue bzw. nicht empfangen will, wäre es auch nicht fair von mir zu unterschreiben.

ich wünscheihnen dennoch viel erfolg-wenngleich ich ehrlichgesagt nicht daran glaube, dass der orf aus seiner selbstgemachten politverstrickung sich lösen will. das hauptprolem liegt nämlich bei den journalisten selbst, die sich nicht mehr als objektive berichterstatter sehen, sondern ihrem weltbildgetreu berichten wollen!

in diesem sinne
mfg
s.


Gast: biersauer
04.02.2012 09:29
5 0

Ich bin weder Hörer noch Seher,...

daher ist mir diese rote Bühne in Ö. wurscht!

Gast: ach schnucki
04.02.2012 08:33
0 0

eine veritable ausweglosigkeit,


wenn die Empörung gerade mit dem genialsten Künschtler angefangen hat.

Gast: grösste Poesie der Nacht
03.02.2012 19:54
7 1

Eine bizarre Paarung

"Peter Huemer, André Heller und Gerd Bacher"

Peter Huemer: ein tüchtiger linker Journalist, na gut.
Gerd Bacher: der Inbegriff des anständigen Journalismus, sehr gut!
Aber Andre Heller: zu diesem fällt mir genau nix ein. Zumindest nix, was man gern niederschreibt.

Was sollen die drei gemeinsam haben? Dreimal ja zu Bacher, halt ein freundliches Achselzucken bei Huemer,
aber nichts als Unverständnis für Heller.

6 2

Re: Aber Andre Heller: zu diesem fällt mir genau nix ein.

Das sagt aber nur etwas über Sie. (Das Internet bietet übrigens genug Möglichkeiten, sich zu informieren.)

Was vielleicht nicht mehr bekannt ist : André Heller gehörte (als "Andreas") zur Ur-Mannschaft von Ö3, die (unter Gerd Bacher) seinerzeit aufbaute und zum Avantgarde-Sender im deutschsprachigen Raum gestaltete. (Kann man sich gar nicht mehr vorstellen, wenn man sich das heutige Verblödungs-Gedudle auf dieser Frequenz anhört.)

Antworten Antworten Polyflatus
06.02.2012 16:03
2 0

Re: Re: Aber Andre Heller: zu diesem fällt mir genau nix ein.

Jetzt, wo Sie's sagen, faellt mir das auch auf. Der ORF war vor Jahrzehnten eigentlich gar nicht so schlecht.

Wenn ich heute - bei meinen seltenen Besuchen in Austro-Balkanistan - in das Programm reinblinzle, kann ich ueber das gebotene Niveau nur den Kopf schuetteln. Schade ...

0 0

Re: Re: Korrektur

... die (unter Gerd Bacher) seinerzeit das neu gegründete Programm aufbaute ...

Merker
03.02.2012 19:15
3 0

Die alten Wutbürger

Selber gerade 80 geworden, fällt es mir auf, dass die Proteste zu vielen aktuellen Fragen hauptsächlich von den "alten Knaben" kommen. Das gibt mir zu denken. Ist der Jugend alles egal was heute geschieht? Oder regen wir Alten uns nur auf, weil wir Zeit dazu haben. Und weil uns niemand schaden kann. Möglich ist, dass wir uns mit unserem Gekeife lächerlich machen!

Antworten Pete
04.02.2012 08:34
2 1

Re: Die alten Wutbürger

Den Jungen ist nicht alles egal. Aber bei den Alten-Wutbürgern ist es so etwas wie der Johannistrieb, sie wollen es nochmals versuchen und können nicht loslassen

Gast: Free
03.02.2012 19:10
4 0

Na wer wird denn`s Herrl beißen Genossen...

..

makaberich
03.02.2012 18:34
14 0

Kann ich mich auch darüber beschweren,

... dass die Informationssendungen im Sinne der PRAWDA ausschließlich politisch korrekt im sozialistischen Sinn informieren?
Oder ist das ein "demokratischer" Streit innerhalb der demokratisch sozialistischen Gesellschaft des ORFs?