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ORF-Hörfunkdirektor stellt Freien Lösung in Aussicht

03.02.2012 | 20:49 |   (DiePresse.com)

Noch vor dem Sommer will Hörfunkdirektor Karl Amon die prekäre Situation der Freien Mitarbeiter im ORF verbessern.

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Hörfunkdirektor Karl Amon hat den Freien Mitarbeitern des ORF eine Lösung ihrer prekären Verhältnisse in Aussicht gestellt. "Die Probleme der Freien MitarbeiterInnen sollten schon bald der Vergangenheit angehören. Sommer wäre für mich schon zu spät", kündigte Amon am Freitagabend nach einem Gespräch mit Vertretern der Freien Radio-Mitarbeiter an.

In dem Gespräch, an dem auch Hörfunk-Personalchefin Ulrike Wüstenhagen teilgenommen hat, seien verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert worden. Unter anderem eine "adäquate Erhöhung" der Honorare und Sendungsbudgets, die soziale Absicherung der Freien MitarbeiterInnen und damit auch eine längst fällige Verbesserung der Produktionsbedingungen für alle MitarbeiterInnen, teilte Amon mit. Die Gespräch sollen am 22. Februar fortgesetzt werden.

Die Freien Mitarbeiter fordern in Sachen Honorare eine faire Lösung für alle Freien Kollegen und wollen sich nicht auseinanderdividieren lassen. Beim Stiftungsrat vor zwei Wochen hatten sie mit einer Protestaktion auf ihre schwierige Situation aufmerksam gemacht. Als besonders "schlimm" hatten sie die Situation bei Ö1 dargestellt, wo zahlreiche Mitarbeiter seit Jahren und Jahrzehnten Vollzeitarbeit leisten und öffentlich-rechtliche Inhalte liefern, wofür sie rund 1.000 Euro netto pro Monat bekommen. "Diese Arbeitsbedingungen sind existenzgefährdend, krankmachend und einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt unwürdig", hatten sie in einer Protestnote beklagt. Auch der Zentralbetriebsrat hatte die Anliegen der Freien Mitarbeiter unterstützt und ihre Anstellung gefordert.

(APA)

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2 Kommentare
Gast: Baur4
04.02.2012 11:27
0 0

Brauchen wir wirklich "mitten in Europa" einen solchen "Staatsfunk"?

In Nordkorea und Kuba werden im Staatsfunk so wie bei uns auch nur Parteigünstlinge bestellt.

Wer kein Parteibuch hat, z.B. wie Oberhauser, "fliegt"!

Weil ein einziger "Staatsfunk" viel zu wenig ist, gibt es in allen 9 Bundesländer ebenfalls eigene Stationen. Alle mit Direktoren und im Proporz Stellvertreter!

Um das alles zu finanzieren müssen sämtliche Staatsbürger Zwangsbeiträge zahlen, egal sob sie ORF schauen oder nicht.

Sie nennen sich dann auch noch "unabhängig", so "unabhängig" wie in Nordkorea oder Kuba?

Gast: UKW
03.02.2012 23:27
0 0

Jetzt wo die Zwangsgebühren erhöht werden, sind Gehaltserhöhungen locker drin

Zumindest bis zum nächsten Jahr. Wer sollte da derzeit ans Sparen denken?