LoungeFM: Der nicht-nervige Sender

Der Wiener Unternehmer Florian Novak drängt mit seinem Privatradio LoungeFM auch nach Salzburg. In Wien hantelt er sich von Event zu Event.

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Der Wiener Unternehmer Florian Novak kämpft auf vielen Fronten für sein Privatradio LoungeFM. 2005 war der Sender als erstes Handyradio gestartet. Kurz darauf folgte der Einstieg in den UKW-Markt mit einer Frequenz in Oberöstereich und Kärnten. Derzeit bewirbt sich Novak um eine Regionalfrequenz in Salzburg für zehn Jahre, was die Landesregierung begrüßen würde. Das Ziel des Senders: „Wir wollen Entspannung in alle Landeshauptstädte bringen.“ Mit Salzburg wäre man dem wieder ein Stück näher.

Novaks jüngster Schachzug: Er holt sich das SPÖ-nahe Echo Medienhaus und Werber Rudi Kobza mit jeweils 12,5 Prozent an Bord. Die politische Punzierung habe keinen Einfluss auf das Radio, sagt er. Viel wichtiger seien für ihn die Synergien mit Medienhaus-Events. Denn in Wien sendet LoungeFM (103,2) derzeit nur über befristete Event-Radiolizenzen, etwa für den Eistraum am Rathausplatz. Novak nennt seinen Sender gern „das nicht-nervige Radio“, weil die Musik im Vordergrund stehe. Die Zielgruppe sind kaufkräftige, gut ausgebildete Hörer. Der Radiomacher ist einer der wenigen in Österreich, der dem Digitalradio „eine Chance“ gibt – auch weil er mit Lounge seit August 2011 im deutschen Digitalradiomarkt mitmischt. Dennoch setzt er auch im Nachbarland auf die gute, alte UKW-Frequenz: Er bewirbt sich gerade um eine Lizenz in Berlin. awa

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