19.06.2013 01:40 Merkliste 0

Fast eine Million Zuschauer für Austro-"Tatort"

06.02.2012 | 12:52 |   (DiePresse.com)

Die Folge "Kein Entkommen" lockte im Schnitt mit 955.000 Zuschauer vor die Bildschirme. Auch in Deutschland kamen die Wiener Ermittler gut an.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Ob die Rekordanzahl von 15 Fernseh-Mordopfern dafür verantwortlich ist, bleibt noch aufzuklären. Fest steht: Die Macher der jüngsten Österreich-Folge der Krimi-Serie "Tatort" mit Harald Krassnitzer als Kriminalist Moritz Eisner   und Adele Neuhauser als Bibi Fellner dürfen sich über reges Publikumsinteresse freuen. Die Ausstrahlung der Folge "Kein Entkommen" am Sonntagabend auf ORF 2 (20.15 Uhr) verfolgten im Schnitt 955.000 Seher mit einem Marktanteil von 29 Prozent.

Fabian Eders Austro-Krimi erzielte damit die zweitbeste Reichweite seit dem Auftakt-Fall für die beiden Österreich-"Tatort"-Ermittler im Vorjahr, als die Folge vom 6. März 2011 im Schnitt 984.000 Seher erreichte.

Auch in Deutschland kamen die Wiener Ermittler gut an: 7,6 Millionen Zuseher verfolgten in der Bundesrepublik die Verbrecherjagd. Zum Vergleich: Der beliebteste "Tatort" mit den Ermittlern Thiel und Boerne (Axel Prahl und Jan-Josef Liefers) in Münster kam 2011 im Schnitt auf 10,64 Millionen Zuschauer. Deutlich schwächer schnitt  da etwa im Dezember der Hamburger "Tatort" mit Cenk Batu (Mehmet Kurtulus) und 6,76 Millionen Zuschauern ab.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

3 Kommentare

Ob die Rekordanzahl von 15 Fernseh-Mordopfern dafür verantwortlich ist, bleibt noch aufzuklären.

Wohl kaum, da man das nicht im Vorhinein weiß, wieviele Tote es gibt.

Der PRESSE passt es anscheinend überhaupt nicht, wenn in einem Krimi das Thema "in Österreich untergetauchte Kriegsverbrecher" aufgegriffen wird.

Übrigens sehr aktuell : http://tirol.orf.at/news/stories/2520175/

Re: Ob die Rekordanzahl von 15 Fernseh-Mordopfern dafür verantwortlich ist, bleibt noch aufzuklären.

Geh bitte, natürlich wusste man das schon vorher. Man braucht sich ja nur im Internet zu informieren.

Gast: Radovan
07.02.2012 12:01
0 1

Krassnitzer&Co

Dieser Tatort war ein Lehrbeispiel wie man eine gute Story mit linkslinker Besetzung in den Abgrund fahren kann!

Die Schauspielriege - angeführt vom Kerzerlträger Nr.1 Krassnitzer stellte erbärmlich ihre politische Gesinnung in den Vordergrund.

In einem Tatort sollte man jedoch eher die kriminalistische Arbeit in den Vordergrund stellen - nicht seine Parteizugehörigkeit (ohne die Krassnitzer&Co aber keine Filmrollen bekämen...ein Teufelskreis)

Die Fehler beginnend beim halten der Dienstwaffe bis hin zur "sicheren Unterbringung" einer schutzbedürftigen Familie in einem Glashaus bis hin zum Abschlachten von erfahrenen Personenschützern von minderjährigen Hobbysöldnern aus Ottakring....einfach eine erbärmliche Vorstellung!

Dazu passt, dass der General Mahrer findet, dass dieser Tatort sehr der Realität entspricht...soviel zum Realitätsbezug der Polizeiführung von Wien!