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Austro-"Tatort: Falsch verpackt" feiert Zuschauererfolg

26.03.2012 | 13:48 |   (DiePresse.com)

Der Fall über Lebensmittelfälschungen und illegale Einwanderer fesselte auch die Deutschen. In Österreich übertraf er den Leichenrekord-"Tatort".

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Der jüngste österreichische "Tatort", der am Sonntag im Hauptabendprogramm auf ORF 2 und in der ARD gezeigt wurde, darf als Erfolg verbucht werden: In Österreich sahen die Folge "Falsch verpackt" im Schnitt 961.000 Menschen. Damit erzielte die Episode mit dem Ermittlerduo Moritz Eisner und Bibi Fellner (Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser) die beste Reichweite seit März 2011, gab der ORF bekannt. Der Marktanteil lag bei 29 Prozent und ist damit der beste Wert seit August 2011. Auch beim deutschen Publikum kam der Fall an: 8,15 Millionen Zuschauer sahen den ORF-"Tatort" in der ARD. "Falsch verpackt" kam somit auf 22,7 Prozent Marktanteil und sicherte sich in Deutschland den Tagessieg beim Gesamtpublikum, berichtet das Branchenportal Meedia.

In "Falsch verpackt" tauchten die beiden Ermittler in die illegalen Geschäfte der chinesischen Mafia und in die Untiefen des weltweiten Lebensmittelhandels ein. Wie in der Folge "Kein Entkommen", die Anfang Februar ausgestrahlt wurde, regierte am Ende ein Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber dem globalisierten organisierten Verbrechen.

Erwin Steinhauer als oberster Fremdenpolizist

Als Gaststars waren Thomas Stipsits als Polizist und Simon Schwarz als "Inkasso-Heinzi" im Einsatz. Erwin Steinhauer überzeugte als oberster Fremdenpolizist mit ausgeprägten Eigeninteressen. Als Schauplatz diente unter anderem das asiatische Restaurant ShanghaiTan in der Gumpendorfer Straße. Regie führte Sabine Derflinger, das Drehbuch stammt von Martin Ambrosch.

Gespannt darf man auf einen der nächsten heimischen "Tatorte" sein: In "Zwischen den Fronten" spielt Alfred Dorfer einen rechten Polizisten. Regie führt Harald Sicheritz, ausgestrahlt soll die Folge voraussichtlich Anfang 2013 werden.

 

(APA/Red.)

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8 Kommentare
Gast: Was es nicht alles gibt
27.03.2012 08:13
2 1

Inhaltlich gut - tlw. amateurhafte Umsetzung

Dieser Tatort machte deutlich, was "Produktfälschung" wirklich bedeutet und welche Gefahren damit verbunden sind - und sich nicht nur auf eine läppische Pseudo-Rolex beschränkt.

Gut auch, dass die dahinterstehende Mafia nicht einmal ansatzweise aufgespürt wird - und nur die kleinen Ganoven draufzahlen. So wird es wohl auch in der Realität sein.

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Stümperhaft im Detail. Die Streitszenen zwischen Neuhauser und Krassnitzer wirkten plump. Krassnitzer als eherwerter Grantler vom Dienst wird zum billigen Klischee. Dass er den Totenkopf eines Mordopfers im Kühlschrank aufhebt - und für die geschockte Tochter nicht das geringste Verständnis hat - das wirkt kein bisschen komisch, sondern nur mehr dumm. Und dass Neuhauser nicht nur mit einem Mordverdächtigen liiert ist, sondern auch noch zu den Anonymen Alkoholikern gehört und prompt rückfällig wird : das ist dann wohl endgültig zu viel des Schlechten.

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Gute Ansätze - aber zu viele klischeehafte und plumpe Details.

Trautmann spielte einige Ligen oberhalb.

Gast: SGast
26.03.2012 18:47
0 2

Sie sahen eine Belangsendung der SPÖ

...

Antworten Gast: pa ra
25.05.2012 19:18
0 0

Re: Sie sahen eine Belangsendung der SPÖ

Man hat's nicht immer leicht als Paranoiker...

Gast: Cico67
26.03.2012 17:27
5 2

Außerhalb Österreichs wundert man sich bestimmt,

wieso ein Laiendarsteller wie Krassnitzer eine Hauptrolle in etwas anderem als einem Werbespot für einen Regionalsender übernehmen darf. Nun ja, er ist glühender Sozialist und daher Liebkind der Rotfunk-Führung und das ist eben wichtiger als Talent. Im Übrigen bin ich der Meinung das der ORF ersatzlos geschlossen werden sollte.

Antworten Gast: heecfa
25.05.2012 19:19
0 0

Re: Außerhalb Österreichs wundert man sich bestimmt,

He, du Cato für Arme :-)

Gast: tomlahnst
26.03.2012 16:21
3 2

sie können es nicht lassen

der orf mit seiner linken blase muss natürlich auch unterhaltungssendungen manipulieren. in der nächsten folge wird uns ein "rechter" polizist serviert.
Solche manipulationen hat es früher eigentlich nur beim goebbels und in der ddr gegeben.
aber wrabetz muss sich ja der spö erkenntlich zeigen...so werden an sich gute unterhaltungsendungen zu belangsendungen der spö umgestaltet----------

Antworten Gast: Law and Order
26.03.2012 18:50
3 0

Re: sie können es nicht lassen

Organisierte Kriminalität, Lebensmittelfälschung, korrupte Polizeibeamte ... Was ist daran unrealistisch?

Und so schlecht ist der Krasnitzer jetzt wieder auch nicht.

Gast: kritinsky
26.03.2012 15:57
0 0

da kinees is halt ned zum darwischen...

Wunderbare, schon vorbauende Message, wenn sich imzuge der intensiv angestrebten Ausweitung der Wirtschaftskontakte zu China herausstellen sollte, dass die österreichische Polzei doch nicht Spielverderber sein will, wenn hier auch mafiaähnliche Syndikate Fuß fassen. Wenn es nicht einmal der Tatort-Kommissar schafft, die Hintermänner zu fassen...