Der jüngste österreichische "Tatort", der am Sonntag im Hauptabendprogramm auf ORF 2 und in der ARD gezeigt wurde, darf als Erfolg verbucht werden: In Österreich sahen die Folge "Falsch verpackt" im Schnitt 961.000 Menschen. Damit erzielte die Episode mit dem Ermittlerduo Moritz Eisner und Bibi Fellner (Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser) die beste Reichweite seit März 2011, gab der ORF bekannt. Der Marktanteil lag bei 29 Prozent und ist damit der beste Wert seit August 2011. Auch beim deutschen Publikum kam der Fall an: 8,15 Millionen Zuschauer sahen den ORF-"Tatort" in der ARD. "Falsch verpackt" kam somit auf 22,7 Prozent Marktanteil und sicherte sich in Deutschland den Tagessieg beim Gesamtpublikum, berichtet das Branchenportal Meedia.
In "Falsch verpackt" tauchten die beiden Ermittler in die illegalen Geschäfte der chinesischen Mafia und in die Untiefen des weltweiten Lebensmittelhandels ein. Wie in der Folge "Kein Entkommen", die Anfang Februar ausgestrahlt wurde, regierte am Ende ein Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber dem globalisierten organisierten Verbrechen.
Erwin Steinhauer als oberster Fremdenpolizist
Als Gaststars waren Thomas Stipsits als Polizist und Simon Schwarz als "Inkasso-Heinzi" im Einsatz. Erwin Steinhauer überzeugte als oberster Fremdenpolizist mit ausgeprägten Eigeninteressen. Als Schauplatz diente unter anderem das asiatische Restaurant ShanghaiTan in der Gumpendorfer Straße. Regie führte Sabine Derflinger, das Drehbuch stammt von Martin Ambrosch.
Gespannt darf man auf einen der nächsten heimischen "Tatorte" sein: In "Zwischen den Fronten" spielt Alfred Dorfer einen rechten Polizisten. Regie führt Harald Sicheritz, ausgestrahlt soll die Folge voraussichtlich Anfang 2013 werden.
(APA/Red.)

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