Die Proben laufen auf Hochtouren, am 18. Juli eröffnen die Bregenzer Festspiele ihre diesjährige Saison. Über 80 Veranstaltungen werden trotz abgespeckten Programms bis 18. August geboten. Als Eröffnungspremiere wird die Auftragsoper "Solaris" von Detlev Glanert im Festspielhaus uraufgeführt. Es handelt sich um eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin und basiert auf dem gleichnamigen Zukunftsroman des polnischen Science-Fiction-Autors Stanislaw Lem. Im Theater am Kornmarkt ist mit der Kammeroper "Nijinskys Tagebuch" ebenfalls ein Werk von Glanert zu sehen.
Bei den vier Orchesterkonzerten der Wiener Symphoniker und des Symphonieorchesters Vorarlberg stehen Stücke von Glanert und Anton Bruckner sowie HK Gruber im Mittelpunkt. Am 5. August wird in und um das Festspielhaus ein "Tag der Wiener Symphoniker" veranstaltet, der zum Zuhören und Verweilen einlädt.
Umberto Giordano im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt der Festspiele steht die Wiederaufnahme der Oper "Andre Chenier" von Umberto Giordano als Spiel auf dem See, das ab 19. Juli zu sehen ist. Im Zentrum von Giordanos berühmtestem Werk steht das Leben des historischen Dichters André Chénier, der in den Wirren der Französischen Revolution auf der Guillotine sein Ende fand.
Deutlich eingeschränkt sind 2012 der Umfang der Schauspiel- der zeitgenössischen Schiene "Kunst aus der Zeit". Paulus Hochgatterers "Makulatur", "Nico and the Navigators" mit der österreichischen Erstaufführung von Gioachino Rossinis "Petite messe solennelle" sind zu diesem Thema die einzigen Programmpunkte. Der Fortbestand von Kammermusik und Gedichten unter dem Motto "Musik & Poesie" ist einem Sponsor zu verdanken.
(APA)





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