Eine Müllhalde, ein Stadtplan von Paris – aber welcher kleine Franzose würde sich so anziehen lassen wie der Kinderchor im Salzburger Festspielhaus? Regisseur Damiano Michieletto und den Ausstattern Carla Teti und Paolo Fantini ist die totale Entzauberung einer Puccini-Oper geglückt. Von der Poesie, die der Text vorgibt, und die in guten Aufführungen dieser Oper den atemberaubenden Kontrast zur Brutalität der Handlung schafft, ist nichts zu bemerken.
Leider auch orchestral nicht. Erstaunlich, wie wenig die Philharmoniker von ihrem Opern-Wissen zu den Festspielen mitbringen, beziehungsweise, wie viel sie sich von einem Dirigenten wie Daniele Gatti abhandeln lassen. So messerscharf, ohne Charme und vor allem ohne Gespür für Puccinis Melismatik habe ich dieses Orchester noch nie spielen gehört.
Wo sonst auch in der kleinsten Repertoire-Aufführung auf Sänger eingegangen wird, herrscht im Salzburger Festspielhaus Insensibilität und Grellheit. Piotr Beczala, der hinreißend ausdrucksvoll singt, gelingt in der Arie ein prachtvolles hohes C, vor dem die Hörner eine akustische Blechwand errichten. Warum?
Die Netrebko gibt eine charakterstarke Mimi, weich und warm getönt, eine junge Frau, die spürbar weiß, was sie will. Und die auch ihren „Abstieg“ wach und bei vollem Bewusstsein erleidet – und gestaltet: die große Arie wie auch die Todesszene bewältigt sie im Alleingang. Was die Inszenierung insgesamt vermissen ließ, wurde in diesen Momenten durch die Kraft einer umwerfenden Bühnen-Persönlichkeit ersetzt – die war und ist umwerfend.
Ein ordentliches Ensemble um die Primadonna, eine quecksilbrige Musette (Nino Machaidse) und vor allem ein einfühlsamer Tenor-Partner. Nur die akustische wie optische „Hülle“ dieser „Boheme“ ist alles andere als festspielreif.
Anna Netrebko stirbt wieder triumphal in Salzburg
01.08.2012 | 23:11 | von Wilhelm Sinkovicz (DiePresse.com)
Gesanglich ist „La Boheme“ im großen Festspielhaus exzellent: Die Diva an der Seite von Piotr Beczala, das tönt herrlich expressiv. Die Optik der neuen Inszenierung ist von erbarmungswürdiger Scheußlichkeit.
117 Kommentare
Viva gatti
Gatti ist einer der Besten. U. die lächerliche Politik bzgl. SINs beider Dirigentenfreunde ist ja hinlänglich bekannt.Um die Beiden aufzuwerten, muss er alle anderen "runterschreiben".
Wenn er nur nicht so laut mitsingen würde!
Das sollte er sich abgewöhnen! So eine Unart ist seiner einfach nicht würdig.Re: Viva gatti
Ich stimme Ihnen vollkommen zu! Ein Dirigat der Extraklasse!Re: Re: Viva gatti Wieso??
Aber in Salzburg hat man nichts davon bemerkt! So lieblos heruntergespielt habe ich die Boheme noch nie gehört. Aber vielleicht wollte er sich nur in diese absolut nichtssagende, häßliche Inszenierung einfügen und kann sonst viel mehr?Zum Artikel: La Bohème: Anna Netrebkos Salzburger Puccini-Alleingang
Diva?
eingebuergerte russische GesangsPutze....Re: Diva?
Sie können ja wegschauen - angebrachte Kritik ja - aber dumme Sprüche neindie wichtigste frage ist doch
war der gottschalk schon daGrauenhafte Inszenierung
Und wieder einmal haben pubertierende Regisseure/Bühnenbildner, die sich gedanklich irgendwo zwischen Kommunismus , 68 und Feminismus bewegen, eine wunderschöne Oper kaputt gemacht.Doch solange sich eine Kulturschickeria einredet, wie großartig das alles ist, wird sich auch nichts ändern.
PS: Es gibt hervorragende CDs mit sensationellen Sängern. Da muß man sich diesen Schmarren nicht ansehen.
Gatti und die Philharmoniker.
Ich habe das Ganze leider nur im TV mitverfolgen können, da wird die Musik aus dem Graben natürlich ausgesteuert. Deshalb kann ich die in der Kritik erwähnten "Brutalitäten" nicht nachvollziehen. Was aber die Interpretation betrifft: Ich habe Welser-Mösts Boheme in Zürich gehört. Da lob' ich mir den Gatti...Enttäuschende "La Boheme" - Premiere
Der gestrigen "La Boheme" fehlte jedwede Poesie und Würde, der trotz der Armut lt.Libretto in zahlreichen Inszenierungen unvergleichlich vor allem in der Opernvergangenheit mit entsprechendem Einfühlungsvermögen von Opernregisseuren noch Rechnung getragen wurde.So wurde dieses Werk Puccinis vom noch sehr jungen, noch dazu ital.Regisseur (verwunderlich)brutal in unsere zeitgeistige Welt versetzt, mit all deren völlig unromantischen Attributen, die unsere Gegenwart aufzubieten hat. Bühnenbild, Ausstattung, Kostüme???
Warum kann heutzutage eine "La Boheme"
nicht in ihrer ursprünglichen bezaubernden Romantik - trotz aller Umstände - belassen werden?
Muss denn der nüchterne Zeitgeist auch in der Opernwelt herrschen, kann hier nicht noch der besondere Zauber der Opern belassen werden?
Unsere gegenwärtige Realität ist für einen Grossteil der Menschen ohnehin hart genug.
Daniele Gatti: traumhaft
Ich war bei der öffentlichen Generalprobe dabei, und am besten gefiel mir Daniele Gatti: unrhetorisch, präzise, modern. Endlich eine partiturtreue Wiedergabe von Puccinis Musik.Mehr davon!
Re: Daniele Gatti: traumhaft
Komplett einverstanden.Aber "Die Presse" ist kulturpolitisch gegen Gatti, und das merkt man bei solchen lästigen Artikeln.
Zum Glück wurde Gatti samt Wiener Philharmoniker triumphal beklatscht. Zurecht!
Re: Re: Daniele Gatti: traumhaft
Sehe das ähnlich - Gatti war grandios. Endlich einer, der die Sänger NICHT zugedeckt hat, sondern total hilfreich war. Das können nur die wenigsten Dirigenten in Salzburg.Re: Re: Re: Daniele Gatti: traumhaft
Was zahlt der Gatti eigentlich für solche Schmeicheleien ??Sein Dirigat war ebenso schlecht, wie die Inszenierung !!!
Die Salzburger Opernaufführungen sind seit Jahren alle zu vergessen !!!!
Modernismus ohne jegliche Idee, ohne Pfiff, ohne Fantasie ist halt nur öde !!!
Armes Ö.
Ich persönlich mag Fr.Netrebko nicht.hanswurm mag anna n nicht
armer wurm hans:-(
Na wenigstens gab es diesmal keine Naziuniformen
Man wird ja schon bescheiden.Mich stört bei der netrebko
sie verweigert deutsch,obwohl sie unsere staatsbürgerschaft besitzt!Re: Mich stört bei der netrebko
das ist halt part of the game der spöDann geh´n Sie mal in den 15., 16., 17. Bezirk
Da gibt´s ganz andere Leute mit österr. Staatsbürgerschaft, die nicht deutsch können.Das stört Sie nicht?
Komischer Mensch.
Re: Dann geh´n Sie mal in den 15., 16., 17. Bezirk
Das wahre Problem ist, daß wir aber auch schon jedem die ö. Staatsbürgerschaft nachschmeissen.Das ist das Frankreich 2016, nach dem es Francois Hollande in ein bankrottes Armenhaus verwandelt hat.
Der Dirigent, das Orchester und die Sänger versuchen, die vom Komponisten verfasste Musik halbwegs stimmig wiederzugeben.Die Regie aber bemüht sich, "Originell" oder "zeitgeistig" zu sein und verhunzt die Libretti nach belieben.
Die bisherige Erfolgsgarantie, dass eine Oper/ette nur dann "hervorragend" war wenn die handelnden Personen als Nazis verkleidet und das Bühnenbild ein KZ war, lässt leider in letzter Zeit aufgrund mangelnder Orinellität auch etwas nach.
Vielleicht wird eine Regie einmal versuchen, das Stück originalgetreu zu inszenieren und stattdessen die Musiker 4 Stunden lang 12-ton-Leitern auf und ab dazu spielen. Und die Sänger üben sich dazu stundenlang in Kunstpfeifen und jodeln ad libidum.
Was? Das ist Blödsinn? Das wäre Ungenießbar?
Aber vice versa soll es Hochkultur sein!
... eine junge Frau, die spürbar weiß, was sie will ...
Hoffentlich sperrt sie der Putin jetzt nicht ein.Warum wird eigentlich immer alles nur schwarz oder weiß gesehen?
Der Grundgedanke, die Oper in der heutigen Zeit spielen zu lassen, ist nicht grundsätzlich schlecht. Allerdings zeugte die Herangehensweise nicht von einer konsequenten und glaubwürdigen Auseinandersetzung:Ein Punk-Mädl, das Blumen stickt und über ihre Kirchgänge und Gebete berichtet? Unglaubwürdig.
TBC als Todesursache? Aids oder eine Überdosis wären wohl zeitgemäßer.
Mimi, die mit ihrer gesunden Gesichtsfarbe und Pausbäckigkeit wie das blühende Leben aussieht? Ungefähr so glaubwürdig wie Botha als halb verhungerter Florestan.
Café Momus als Stadtplan? Ideenlos.
Die Kids mit den Playstation-Paketen: Peinlich.
Das Problem ist, dass zwar alle modern sein wollen, es aber nicht im Sinne des Stückes fertigdenken, sondern immer in Ansätzen steckenbleiben, sei es aus Mangel an Ideen, sei es, weil sich Regisseure nicht die Mühe machen, sich mit dem Text zu beschäftigen. Mit ein paar plakativen Schauplatz- und Kostümanpassungen hat man noch keine moderne Interpretation. Da ist es dann wirklich besser, man bleibt bei guten alten Inszenierungen, die zwar für manchen verstaubt wirken mögen, aber zumindest im Normalfall stimmig umsetzen, was man hört. Wobei hier die Betonung auf "guten" liegt, denn bei vielen Produktionen der Vergangenheit besteht das Problem der mangelnden Personenführung bzw. dass diese im Laufe von Jahrzehnten verschwunden ist und die Sänger auf sich gestellt sind. Und solche Rampensteh-Aufführungen sind auch nicht das Gelbe vom Ei.
Re: Warum wird eigentlich immer alles nur schwarz oder weiß gesehen?
"Der Grundgedanke, die Oper in der heutigen Zeit spielen zu lassen, ist nicht grundsätzlich schlecht."Sie übersehen, dass es sich nicht um ein Theaterstück handelt, sondern um eine Oper. Der wesentlichste Unterschied: Die Musik spielt eine ganz wesentliche Rolle. Die Musik drückt Stimmungen, Zeiten, Stile, Umgebungen etc. aus.
Ein Werk in eine komplett andere Zeit zu versetzen, als die Musik beschreibt, widerspricht dem Werk. Ihr "Grundgedanke" ist also per se bereits abzulehnen.
Es ist gänzlich gegen das Werk, auf der Bühne etwas umsetzen zu wollen, was in der Musik stimmungsmäßig komplett anders vorhanden ist!
Die Dramaturgie der Musik (!) wird bei solchen "Inszenierungen" schlicht ignoriert.
Man hätte die Geschichte durchaus in einem Abbruchhaus ansiedeln können,
in dem junge Hausbesetzer in der Mansarde eine WG engrichtet haben und in dessen Erdgeschoß das Café Momus eine herabgekommene Pizzeria ist.....Aber die "modernen" Regisseure wollen keine Werktreue sondern suchen immer nur einen Skandal zu provozieren! Damit haben sie per Saldo ja recht, denn auf diese Art bekommen sie viel Resonanz in den Medien.......
Re: Warum wird eigentlich immer alles nur schwarz oder weiß gesehen?
Voll zu unterstreichen! Dabei war die Wirkung im Fernsehen durch die vielen Großaufnahmen ohnehin noch stark abgemildert...........bin daher froh, nicht dort gewesen zu sein!!
Re: Re: Warum wird eigentlich immer alles nur schwarz oder weiß gesehen?
Herr Dr.Stöckl weist völlig richtig darauf hin, dass durch die Grossaufnahmen im TV das Umfeld weniger Beachtung bekommt. Daher werden einige Szenen intimer uns stimmungsvoller. Also Vorsicht bei Vergleichen TV-Festspielhaus.Re: Re: Warum wird eigentlich immer alles nur schwarz oder weiß gesehen?
da werden viele froh gewesen sein dass du nicht dort warstRe: Warum wird eigentlich immer alles nur schwarz oder weiß gesehen?
Voll zu unterstreichen! Dabei war die Wirkung im Fernsehen durch die vielen Großaufnahmen ohnehin noch stark abgemildert...........bin daher froh, nicht dort gewesen zu sein!!
Stimme mit Sinkovicz weitgehend überein, bin nur noch strenger!
Daniele Gatti ist für mich eine einzige Enttäuschung! Es paßte überhaupt nichts, von den unangebrachten Tempi, teils zu schnell, meist viel zu gedehnt angefangen, über´die übertriebenen Forte, bis zur weitgehend fehlenden Einfühlsamkeit der Musik mit der Handlung!Die Netrebko war schauspielerisch hervorragend (selbst für die einfallslose schwache Regie und ihr katastrophales Kostüm!), sängerisch exzellent, allerdings scheint sie mir aus der Rolle mit ihrer zunehmend schwerer werdenenden Stimme langsam aus der Partie der Mimi herauszuwachsen.
Ihr Tenorpartner hat zwar eine fast makellose Höhe, die Mittellage aber klingt öfter leicht gurgelnd, ein guter Stimmbildner könnte da noch an der Perfektion mithelfen!
Da Salzburg überhaupt nur mehr Katastropheninszenierungen auf die Bühne bringt, wäre es angebracht, Opern nur mehr konzertant aufzuführen, oder in Erl bei Gustav Kuhn Nachhilfe in ansprechender Inszenierung mit sparsamsten Mitteln zu nehmen.....
allerdings scheint sie mir aus der Rolle mit ihrer zunehmend schwerer werdenenden Stimme langsam aus der Partie der Mimi herauszuwachsen.
Und vor allem auch mit ihrem schwerer werdenden Körper. Ziemlich drall für eine Schwindsüchtige - was eigentlich allmählich dazu führen könnte, dass auch mal einige Leute mehr ihren nicht gar so exzellenten Gesang bemerken.Das Gfrett mit den Deutungen
Es ist schon so, dass man die Zefirelli-Inszenierung als die beste Inszenierung des Stoffes bisher anerkennen muss. Die Problematik ist:Wie stellt man heute, also in der Gegenwart, "nichts als die Armut" und ein tuberkulose-krankes Mädchen glaubhaft auf die Bühne. Bekommt doch jeder Asylant zumindest ein Dach über den Kopf und eine Sterbende muss nun wirklich nicht irgendwo in einer Industrieruine ihr Leben aushauchen. Dass heute ein Maler, Journalist (Musikkritiker?) und ein Philosoph gänzlich ohne Geld dastehen, ist etwas merkwürdig. Dass im zweiten Akt der einzige wirklich schöne Abend der Mimi stattfindet, müsste auch bei der Inszenierung berücksichtigt werden.Facit: In der von Puccini gewählten Zeit gab es so etwas wie Armut und auch die Tuberkulose war ein Schreckgespenst, so wie heute Aids. Armer Regisseur, der die Geschichte in die Gegenwart pressen will. Er wird gnadenlos und zu Recht mit Häme zugeschüttet.
Nichts auszusetzen war das wunderbare Singen der beiden Hauptdarsteller. Sie sind in der Form ihres Leben und aussergewöhnlich gute Darsteller. Dass man die Netrebko als Punk verkleidete, war ein Fehler (sie äusserte in einem Interview sogar Bedenken, zu Recht!).
Also Sängerleistungen festspielreif, Inszenierung ein misslungener Versuch.
Re: Das Gfrett mit den Deutungen
"Die Problematik ist:Wie stellt man heute, also in der Gegenwart, "nichts als die Armut" und ein tuberkulose-krankes Mädchen glaubhaft auf die Bühne,"Die Antwort ist: Lassen Sie das "Heute" beiseite! Inszenieren Sie eine Welt von damals. Mit Armut und mit Schwindsucht.
Man kann dem Publikum sehr wohl vermitteln, wie es damals war. Damit würde man auch dem Werk und seiner Aussage besser gerecht.
Re: Re: Das Gfrett mit den Deutungen
Sie mißverstehen die gutmenschliche Intention der "modernen" Regiemenschen : Sie wollen ja der Gesellschaft den Spiegel vor das Gesicht halten und aus dem muß immer eine faschistische Fratze herausschauen! Also muß jede Handlung in oder nach diese schreckliche Zeit verlegt werden.Na ja!
Inszenierung: EntbehrlichDirigat: Fad ohne Gefühl. Wusste nicht das die Wr. Philarmoniker so schlecht spielen können.
Netrebko: Mittelmäßig (wie immer), ausdruckslos. Es gab aber schon schlechtere Darbietungen (z.B.: Anna Bolena oder La Tarviata)
Von anderer Quelle eines Forums:
"Netrebko erwürgt sich mit ihrer eigenen Stimme, so sehr sitzt die Stimme hinten"
Das trifft es so ziemlich genau
Piotr Beczala steckte im leblosen Dauerforte
die Restbesetzung war ok.
Kann die Netrebko endlich einige Wörter Deutsch ?
Mich würde eher interessieren, ob die Netrebko endlich das A1-Zertifikat für Deutsch(Grundvoraussetzung für Aufenthalt in Österreich) geschafft hat. Alle anderen Ausländer haben das machen müssen, sie hat jetzt dafür ja mehr als 7 Jahre Zeit gehabt um wenigstens 100 deutsche Wörter zu lernen.Bitte A1-Zertifikat herzeigen in der Presse !
Re: Kann die Netrebko endlich einige Wörter Deutsch ?
Nein, die wirbt lieber für Putin.Eine charakterstarke Mimi ...
... würde sich nicht von einem Vladimir Putin instrumentalisieren lassen, der gerade drei charakterstarke Mimis einlochen lässt, weil sie ihn öffentlich angegriffen haben.Eine Festspielleitung mit einem Funken Selbstachtung hätte jedenfalls eine Frau, die sich politisch derart kompromittiert, höflich aber bestimmt ausgeladen.
Regie,Inszenierung, Bühnenbild
Ich kann es nicht verstehen, dass sich Veranstalter von Festspielen und Opernintendanten allgemein, Regisseure bis Bühnenbildner leisten, die sogar den Genuss an den Darbietungen der besten Orchester, Dirigenten und Akteuren negativ beeinflussen.Würde man diese "Werkverdreher" einmal ausbooten, wäre es mit ihrer "Kunst" bald vorbei. Alternive: Mit geschlossenen Augen im Auditorium sitzen, oder qualitativ hochstehende Toträger kaufen.Re: Regie,Inszenierung, Bühnenbild
Die wahren Drahtzieher sitzen wo anders! Intendanten, die abweichen, überleben nicht lange - insbesondere in Deutschland.Chemnitz hatte einen in neuzeitlichen Bildern von M.Heinicke inhaltlich richtig inszenierten "Ring" und war mit Gästen immer ausgebucht wenn die Produktion angesetzt war - der Intendant wurde nicht verlängert, da das Haus den Anschluss an die Gegenwart finden muss. In Leipzig durfte Lohengrin 2006 (verantwortlich P. Steffen) wieder einmal mit Helm, Horn u. Schwert auftreten, die Freude war kurz, der Intendant 3 Monate später entfernt und die Produktion ist zwischenzeitlich durch eine "zeitgemäße" ersetzt. Selbst I.Holaender der jene Kräfte, die "anders um jeden Preis" permanent fordern als Totengräber der Oper bezeichnete, konnte sich ein Aussteigen nicht leisten "das ist eine internationale Entwicklung, Wien kann sich nicht ausklinken" sagte er bei einem Publikumsgespräch. Immer wenn eine Vertragsverlängerung anstand, durften besondere "Könner" ans Werk gehen...
K. Wagner hätte die Intendanz in Bayreuth kaum bekommen, ohne sich vorher bei H.Kupfer & Co einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Jetzt kommt sie ihrem Auftrag verlässlich nach: Bayreuth schafft sich ab! Schon Wolfgang Wagner war unglücklich mit vielen Produktionen, die er zulassen musste, er hat es verabsäumt vor seinem Ableben die Namen derer zu nennnen, die Druck auf ihn ausgeübt haben.
Wo bleiben die "Aufdeckungsjournalisten", welche die Hintermänner herausfinden und öffentlich benennen?
Re: Re: Regie,Inszenierung, Bühnenbild, schauerlich öde !!
Das gilt aber vorwiegend für den deutschsprachigen Raum, denn im Fernsehen sieht man aus fernen Ländern oft durchaus ansprechende Aufführungen.Re: Regie,Inszenierung, Bühnenbild in Salzburg seit Jahren katastrophal!
Daher geh ich seit dem wirklich dumm inszenierten Don Giovanni, von Harnoncourt noch dazu effekthascherisch verzerrt musiziert, in Salzburg in keine Oper mehr. Ich lasse mich nicht von neurotischen Regisseuren veräppeln!Des Kaisers neue Kleider!
Wenn den überbezahlten "Kreativen" nichts mehr einfällt, wird Müll auf die Bühne gezerrt und Inszenierung genannt. Die Netrebko ist ein Star, aber auch schon nicht mehr. Populär beim Pöbel, aber weit weg von herrlich... Aber vielleicht kommt ja mit den Pfunden auch endlich die Stimme!Der Regisseur bekommt von mir eine vier minus!
Teilweise passten Handlung und Text nicht zusammen. Anstatt wie im Original nach einem Feuer für eine erloschene Kerze zu verlangen, wurde Anna Netrebko gleich als Kettenraucherin hingestellt! Zumindest war dies in einer politisch korrekten Welt, ein sehr mutiger Schritt.Re: Der Regisseur bekommt von mir eine vier minus!
Wenn die Leute sich nach Zeitgenössisches sehnen, haben diese in ORF rund um die Uhr die Möglichkeit, triviales, plumpe und billige Fernsehsendungen ohne einer Handlung zu bekommen. Deswegen gehen diese Leute bestimmt nicht in die Oper um gleiches zu bekommen!Re: Re: Der Regisseur bekommt von mir eine vier minus!
Das Frau Netrebko sich noch vor der Verabschiedung sich umgezogen hat zeigt, dass Sie mit der Figur des Punks nicht einverstanden war.Auch die Darstellung der handelten Personen - die eigentlich arm sein sollten, war eine Verhöhnung!
Re: Der Regisseur bekommt von mir eine vier minus!
Das die Frau Netrebko sich in dieser Rolle unwohl fühlte, zeigte auch das Sie am Ende sich gleich entkleidete.Die handelten Personen sollten die Armut verkörpern, und dafür wurden Sie auch Schick eingekleidet!
Der Regisseur bekommt von mir eine vier minus
Teilweise passten Handlung und Text nicht zusammen. Anstatt wie im Original nach einem Feuer für eine erloschene Kerze zu verlangen, wurde Anna Netrebko gleich als Kettenraucherin hingestellt! Zumindest war dies in einer politisch korrekten Welt, ein sehr mutiger Schritt.Das Anna Netrebko sich als Punkgirl sich sichtlich unwohl fühlte, zeigte auch, dass Sie am Ende beim Applaus sich gleich entgleitet hat.
Die handelten Personen sollten die Armut verkörpern, und wurden gleich mit einen Sakko eingekleidet!
Wenn die Leute sich nach Zeitgenössisches sehnen, haben diese in ORF rund um die Uhr die Möglichkeit, triviales, plumpe und billige Fernsehsendungen ohne einer Handlung zu bekommen. Deswegen gehen diese Leute bestimmt nicht in die Oper um gleiches zu bekommen!
Der Regisseur bekommt von mir eine vier minus
Teilweise passten Handlung und Text nicht zusammen. Anstatt wie im Original nach einem Feuer für eine erloschene Kerze zu verlangen, wurde Anna Netrebko gleich als Kettenraucherin hingestellt! Zumindest war dies in einer politisch diktierten Welt, ein sehr mutiger Schritt.Das Anna Netrebko sich als Punk-Girl sich sichtlich unwohl fühlte, zeigte auch, dass Sie am Ende beim Applaus sich gleich entgleitet hat.
Die handelten Personen sollten die Armut verkörpern, und wurden gleich mit einen Sakko eingekleidet!
Wenn die Leute sich nach Zeitgenössisches sehnen, haben diese in ORF rund um die Uhr die Möglichkeit, triviales, plumpe und billiges amerikanische Fernsehsendungen ohne einer Handlung zu bekommen. Deswegen gehen diese Leute bestimmt nicht in die Oper um gleiches zu bekommen!
Der Regisseur bekommt von mir eine vier minus!
Teilweise passten Handlung und Text nicht zusammen. Anstatt wie im Original nach einem Feuer für eine erloschene Kerze zu verlangen, wurde Anna Netrebko gleich als Kettenraucherin hingestellt! Zumindest war dies in einer politisch diktierten Welt, ein sehr mutiger Schritt.Das Anna Netrebko sich als Punk-Girl sich sichtlich unwohl fühlte, zeigte auch, dass Sie am Ende beim Applaus sich gleich entgleitet hat.
Die handelten Personen sollten die Armut verkörpern, und wurden gleich mit einen Sakko eingekleidet!
Wenn die Leute sich nach Zeitgenössisches sehnen, haben diese in ORF rund um die Uhr die Möglichkeit, triviales, plumpe und billiges amerikanische Fernsehsendungen ohne einer Handlung zu bekommen. Deswegen gehen diese Leute bestimmt nicht in die Oper um gleiches zu bekommen!
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