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200. Todestag: Emanuel Schikaneders Erbe

18.09.2012 | 15:16 |   (DiePresse.com)

Der Theaterleiter, Librettist und Schauspieler starb am 21. September 1812. Mit seinem Libretto zu Mozarts "Zauberflöte" und dem Auftrag für den Bau des Theaters an der Wien hat sich der Künstler ein Denkmal gesetzt.

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Emanuel Schikaneder, der von seinen Zeitgenossen als größenwahnsinniger Prahlhans beschrieben wurde, ist bis heute mit seinem Libretto zu Mozarts "Zauberflöte" allgegenwärtig. An den durchschlagenden Erfolg der Mozart-Oper konnte der in Straubingen als Johann Joseph Schickaneder geborenen Künstler zeitlebens nicht mehr anknüpfen. Nur für den Auftrag des Baus vom Theater an der Wien wird er bis heute hoch geschätzt.

Mit einer Tour von "Das Labyrinth, der Zauberflöte zweyter Theil" versuchte sich Schickaneder erfolglos in Europa. Im Jahr in dem sich Schikaneders Todestag zum 200. Mal jährt wurde dieses ausrangierte Werk des Theatermachers bei den diesjährigen Salzburger Festspielen aufgeführt. Der Theaterleiter, Librettist und Schauspieler werkte größtenteils in Salzburg wie Wien und hat 44 Opern- und Singspiellibretti sowie 55 Sprechstücke hinterlassen.

Die Stationen des Theatermachers

  • 1751 Geburt als Johann Joseph Schickeneder (1.9.)
  • 1773 Musiker bei einer Theatergruppe
  • 1775 Erstes Stück "Die Lyranten oder Das lustige Elend" und erste Erfolge der Deutschland-Tournee mit seiner Theatertruppe
  • 1780 Begegnung mit der Familie Mozart in Salzburg
  • 1789 Direktor des "Theater im Freihaus" in Wien
  • 1801 Direktor, Schauspieler und Hofdichter des "Theater an der Wien"
  • 1806 Theater in Brünn
  • 1811 Rückkehr nach Wien
  • 1812 Emanuel Schikaneder verstirbt völlig mittellos in Wien

(APA)

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2 Kommentare

Straubing

wurde in Straubing geboren, aber die Straubinger kennen ihn nicht! Schande!!

Re: Straubing

Sie wissen das woher genau?