Manuel Rubey und Thomas Stipsits werden für ihr Programm "Triest" mit dem Österreichischen Kabarettpreis 2012 ausgezeichnet. Sie bekommen mit 5.001 Euro exakt zwei Euro mehr als der Gewinner des Förderpreises, der mit 4.999 Euro bedacht ist. Dieser geht an Hosea Ratschiller für seine Programme "Das gehört nicht hierher" sowie die "FM4 Ombudsmann Dienstreise". Ein undotierter Sonderpreis geht an den Karikaturisten Manfred Deix.
Das erste gemeinsame Programm von Stipsits und Rubey sei "ein grandioses Doppel", würdigte die aus Kulturjournalisten bestehende Jury die Preisträger: "Der G’scheite und der Blöde – das war einmal. Thomas Stipsits und Manuel Rubey haben sich für die Rollenaufteilung 'Schöngeist' und 'Rampensau' entschieden". Hosea Ratschiller hingegen gehöre zu den interessantesten neuen Gesichtern der Wiener Szene. Er biedere sich seinem Publikum nicht an - im Gegenteil, erklärte die Jury.
"Das Kabarett hält uns einen Spiegel vor. Je nötiger eine Gesellschaft es hat, desto bissiger wird es, und desto schwerer fällt es, das Kabarett zu würdigen", begründete in einer Aussendung Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny das Engagement der Stadt. Der Österreichische Kabarettpreis wird seit 1999 verliehen.
(APA)
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