04.02.2012 10:55 | Meine Presse Merkliste0

Häufigste Muttersprache: Deutsch

03.10.2007 | 18:21 |   (Die Presse)

Das „Österreich Institut“ lehrt im Ausland – Österreichisch.

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„Wir sind die kleinen, schnellen Haie“, sagt Botschafter Emil Brix: Das deutsche Goethe-Institut wäre dann wohl der Wal. Beide lehren Deutsch im Ausland, aber in den „Kernländern“ Südosteuropas ist das heuer zehn Jahre alte Österreich Institut flexibler und stärker vertreten als der deutsche Kooperationspartner, vorerst in Bratislava, Brünn, Budapest, Istanbul, Krakau, Ljubljana, Rom, Warschau und Wroclaw. In drei Monaten kommt ein Institut in Belgrad hinzu. Zudem betreibt Österreich als einziges westliches Land ein Sprachlernzentrum im iranischen Teheran.

Damit wurde die Anzahl der Sprachlernzentren seit der Gründung 1997 auf demnächst zehn verdoppelt; die Anzahl der Deutschkurs-Teilnehmer: rund 10.000 pro Jahr. Deutsch ist die verbreitetste Muttersprache Europas und zweithäufigst gelernte Sprache. Für das Österreich Institut arbeiten laut Geschäftsführerin Brigitte Ortner „170 in Österreich ausgebildete Germanisten“, Nationalität sei „nachrangig“. Es ist zur Gänze im Besitz des Außenministeriums. Warum gibt es in Österreich selbst nur die Zentrale in Wien, aber keine weiteren Niederlassungen etwa für Migranten? Laut Ortner, weil Deutsch als Fremdsprache oder Deutsch als Zweitsprache zu vermitteln völlig unterschiedliche Aufgaben seien. Künftige Ziele: Deutsch als regionale Kommunikationssprache Mitteleuropas zu etablieren, mehr Kenntnis über Österreich zu vermitteln und die Stellung des österreichischen Deutschs zu stärken – das allzu häufig zum „Dialekt“ des deutschen Deutschs degradiert wird. trick

www.oesterreichinstitut.at

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.10.2007)

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2 Kommentare
Gast: ibins
08.10.2007 16:07
0 0

Sprachlogik

im Artikel werden aufgezählt: Bratislava, Brünn, Krakau, Ljubljana, Rom, Warschau und Wroclaw. Die sprachliche Logik in dieser wilden Aufzählung ist undurchschaubar. Warum nicht Pressburg, Brno, Kraków, Laibach, Warszawa, Breslau? Sprachgefühl wäre für den Journalistenberuf keine üble Voraussetzung.

suleika
04.10.2007 11:04
0 0

soweit die deutsche zunge klingt/herder

was soll der quatsch der aussage kein dialekt usw?wir haben eine lautverschiebung mehr als nord(mittel9deutsch-natürlich nördlich unserer bayrischen brüder....wir haben einen deutschen dialekt>bairisch-österreichisch und nun endlich schluß mit dem präfaschistoiden staatssprachgedanken-
paradeiser ist deutsch und sonst nichts-lächerlich etwas anderes zu behaupten-gerade am meisten von denen die über ein weltoffenes europa nachdenken faseln spießig-kleinbürgerliches zeugs daher....bitte lasst unser deutsch in ruhe und versucht weiter eure feuchten träume kommunistischer nationsfindung über die fussballnat.mannschaft zu erklären-passt zur gesamten lächerlichkeit einmalig dazu.schiller, mozart, schubert usw. rotieren sowieso schon seit 1937 (dank alfred klahr).Als nachkriegsgeneration / BJ70 schäme mich bei soviel kleingeisterei- gespräche gerade mit unseren MOEL nachbarn zeigt dabei erfrischend verständnis & sympathie für uns als deutsche österreicher, oftmals auch als dt. minderheit!