Ein ungewöhnliches Theaterprojekt steht am Freitag in Zürich auf dem Spielplan: Die beiden deutschen Regisseure René Pollesch und Christoph Schlingensief verweben "Calvinismus Klein" und "Unsterblichkeit kann töten" im Schauspielhaus und im Theater Neumarkt zu einem Stück.
René Pollesch gilt als profilierter Theater-Analyst des Turbokapitalismus. Mit viel Witz und Ironie setzt er sich auch in seinem neusten Stück "Calvinismus Klein" mit den Irrwegen der neoliberalen Gesellschaft auseinander. Die Uraufführung seines Stücks feiert er nicht allein, über eine Leinwand wird auch Regisseur und Aktionskünstler Christoph Schlingensief live mitwirken. Dieser bringt seine Performance "Unsterblichkeit kann töten. Sterben lernen! (Herr Andersen stirbt in 60 Min.)" auf die Bühne.
Weitere Aufführungstermine finden sich auf www.schauspielhaus.ch.
(Ag.)

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