Nach getaner (Konzert-)Arbeit am Sonntagabend entspannte sich Madonna beim Kulturprogramm. Der Popstar besichtigte im Leopold-Museum sowohl die Schiele-Sammlung als auch die Ausstellung "Klimt persönlich". Die Pop-Legende kam mit Tochter Lourdes sowie ihrer Tanz-Crew und nahm sich laut Leopold-Museum knapp zwei Stunden Zeit für die "exklusive Privattour".
Durch das Haus führten Tobias G. Natter, museologischer Direktor des Museums, sowie Leopold Museum-Vorstand Diethard Leopold. Sie erlebten laut Pressemitteilung eine "relaxte und extrem fürsorgliche" Madonna. Sie habe sich "extrem interessiert" gezeigt und zahlreiche "aufmerksame Fragen" gestellt, wodurch sich ein "wunderbarer Dialog" entwickelt habe, schwärmt man im Leopold-Museum.
"Nacktheit, Sexualität, künstlerische Grenzüberschreitungen und Skandale spielen im Werk von Klimt und Schiele ebenso eine Rolle wie im Schaffen Madonnas", meint der Direktor und sieht Anknüpfungspunkte zwischen der Diva und dem Malerfürsten. Besonders hätten es Madonna die figürlichen Bilder angetan, wie Klimts "Tod und Leben" oder Schieles "Gelber Akt". Von der "Formschönheit der Signaturen Egon Schieles" begeistert verewigte sich der Star im Gästebuch mit einer Hommage an Schieles "stempelartige" Signatur.
(APA)
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