Der Wirbel war groß, als Spotify letzten November in Österreich gestartet ist. Ein Kritikpunkt an dem Musikstreaming-Dienst war, dass er zwar für Hörer sehr gut sei, aber für Künstler nichts bringe. Die Einnahmen seien zu gering. Nun zeigt sich aus aktuellen Zahlen der Warner Music Group, dass die Streamingdienste doch einen immer wichtigeren Beitrag zum Umsatz des Unternehmens leisten. Sie machen laut den Ergebnissen für das zweite Quartal ein Viertel der digitalen Umsätze aus, berichtet All Things D. Der Umsatz aus digitalem Vertrieb wurde bei Warner gleichzeitig um 13 Prozent gesteigert.
Da Dienste wie Spotify nicht nur von einem Label unterstützt werden, besteht auch für andere Branchengrößen die Chance, dass die Streamingangebote wie Spotify, Simfy und andere ihre Umsätze unterstützen. Gleichzeitig scheinen die Streaming-Umsätze nicht die Einnahmen aus Verkäufen wie über iTunes oder Amazon MP3 zu beeinträchtigen. Und obwohl die physischen Verkäufe zurückgingen, konnte Warner dank der Digitalsparte insgesamt ein Umsatzplus herausholen.
(Red.)
Das Final-Ergebnis im ÜberblickDänischer Sieg und Deutsche "Cascadastrophe"
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