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Pussy Riot: Freie Mitglieder kündigen weitere Proteste an

16.08.2012 | 08:54 |   (DiePresse.com)

Kurz vor dem Urteil kündigen freie Mitglieder der Band, die den Auftritt in der Erlöserkathedrale als Erfolg werten, weitere regierungskritische Protestaktionen an. Die Musikerinnen bitten um Unterstützung gegen Putin.

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Zwei Tage vor dem Urteil gegen die drei Musikerinnen der russischen Punkband Pussy Riot haben zwei in Freiheit lebende Mitglieder den regierungskritischen Auftritt in der Moskauer Erlöserkathedrale als Erfolg gewertet. "Es entstand Pluralismus, sowohl politischer als auch religiöser", zitierte das Internetportal "afisha.ru" am Mittwoch die Frauen, die ungenannt blieben. Eine solch harsche Reaktion auf den Auftritt hätten sie aber nicht erwartet.

Protestaktionen in Russland und westlichen Hauptstädten geplant

Die Verhaftung der Sängerinnen sorge dafür, dass die Ideen von Pussy Riot weiter vordringen, teilten die Aktivistinnen "afisha.ru" mit. Pussy Riot planen weitere Protestaktionen gegen Präsident Wladimir Putin und bitten um Unterstützung. Trotz der möglichen Verurteilung der drei Musikerinnen würden die Proteste fortgesetzt, sagten die beiden Mitglieder der Band, die nicht ins Exil gehen möchten. Der Nachrichtenagentur Reuters sagten sie, "Wir müssen noch stärker werden, vielleicht auch noch dreister."

In einem Interview mit der schwedischen Tageszeitung "Dagens Nyheter" verkündete Lena, ein auf freiem Fuß lebendes Mitglied, dass sowohl in Stockholm als auch in anderen westlichen Hauptstädten Solidaritätskundgebungen geplant sind. "Wir haben ein neues Lied einstudiert", das sie bei der Urteilsverkündung am Freitag vorstellen werden, ließ die 25-Jährige die Zeitung wissen.

"Jetzt gibt es sehr viele Pussy Riots überall auf der Welt"

Internationale Popstars machen bei ihren Konzerten auf die Situation von Pussy Riot aufmerksam. "Jetzt gibt es sehr viele Pussy Riots überall auf der Welt, Menschen die eine Sturmmaske aufziehen und uns unterstützen", sagte ein anderes Bandmitglied. "Die Idee hinter Pussy Riot ist es, dass man uns gar nicht alle einsperren kann und wir immer mehr und mehr werden."

Fünf Mitglieder von Pussy Riot protestierten in der Erlöserkathedrale mit einem "Punkgebet" gegen den russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill sowie die erneute Wahl von Wladimir Putin zum russischen Präsidenten. In einem umstrittenen Prozess stehen derzeit drei der Frauen wegen Rowdytums aus religiösem Hass vor Gericht. Die Verteidigung kündigte an, gegen jede Verurteilung Widerspruch einzulegen und bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg zu ziehen.

(APA/dpa/Reuters/sda)

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14 Kommentare

fremdschämen

bei manchen kommentaren hier im forum kann man sich nur fremdschämen! diese damen haben nur ihre meinung kund gegeben. an alle die es für gerecht halten das die damen verurteilt werden, zieht nach russland beantragt die staatsbürgerschaft! mal schauen wie schnell ihr zurück gekrochen kommt! hier in österreich könnt ihr ja fast alles sagen was ihr wollt!

Antworten Gast: churi
17.08.2012 14:44
0 0

zuerst denken und dann schämen, denn freie Meinung darf nicht mit Gewalt umgesetzt werden


Vom Westen gesteuert ?

Immerhin hat die hübsche Pussy (Tolokonnikova) eine kanadische Aufenthaltsbewilligung samt Gesundheitspass. Meiner Meinung nach ist sie das Resultat einer verkrachten Ehe der Eltern und Produkt eines debilen Vaters. Einfluss auländischer Putinhasser ist auch nicht auszuschliessen.

Von der menschlichen Seite brauchte sie fachgerechte psychologische Betreuung und keinen Knast. Der Mutter ist ihr Schicksal egal und der Vater ihres Kindes hat auch ein Ding zu laufen. Alles zu entnehmen folgendem Video, leider nur in russischer Sprache.
http://www.youtube.com/watch?v=H9aO-l-6Jeo&feature=related

Das Video zeigt auch die Zerissenheit der russischen Gesellschaft zu diesem Thema. Manche fordern die Höchststrafe von 7 Jahren Knast, andere befürworten die Freilassung, einer schlägt 2 Jahre erzieherische Arbeit vor, und zwar Reinigung der Kirche.

Antworten Gast: ein anderer
17.08.2012 17:49
0 0

Re: Vom Westen gesteuert ?

und wessen produkt siend sie?

Gast: b745
16.08.2012 15:01
1 3

weiter so sowas brauchts auch bei uns gegen die braune bagage


Gast: Hammvieh
16.08.2012 14:51
5 1

"Auftritt in der Moskauer Erlöserkathedrale"

Das war kein "Auftritt", sondern Randale.

Gast: teo
16.08.2012 13:32
4 1

Die blöden Pussies betreiben syrischen Baccilus

in einem christlichen Land. Deswegen haben sie relativ wenig Erfolg. Der Rest ist Neid. Einem anderen würden sie die gleichen Probleme machen. Die sollen etwas gscheites arteiten gehen die grünen Anarchistinen. Das weist Putin und wird zuschlagen.

Gast: ralph giordano bruno
16.08.2012 13:29
2 0

bitte auch an die gerechte quote denken

und auch glaubenshäuser anderer konfessionen aufsuchen, bitte!

2 0

Re: bitte auch an die gerechte quote denken

In einer Synagoge oder Moschee wäre es deutlich ungemütlicher jetzt.

1 1

Dann werden eben weitere Anarchisten in den Knast gehen.

Rußland hat ja zum Glück genug Kapazitäten frei.

Adios Pussies!!

Wie die GrünInnen, bei den doofen Aktionen wird mir schlecht!

Antworten Gast: b745
16.08.2012 15:01
2 4

Re: Adios Pussies!!

für sowas fehlt leuten wie dir der mut du hetzt lieber feig im hintergrund wie dein idol strache

Alles vom Westen gesteuert!


Antworten Gast: Musikliebhaberin
16.08.2012 15:52
3 0

Re: Alles vom Westen gesteuert!

Der CIA hat vergessen ihnen eine Gesangsausbildung zu sponsern.
Soll pussyriots erbrämliches Rumgekreische Musik oder gar Kunst sein?

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