Einen Tag vor dem Urteil im Fall Pussy Riot hat Ex-Beatle Paul McCartney den drei inhaftierten Mitgliedern der russischen Punkband in einem Brief seine Unterstützung versichert. "Ich will, dass Ihr wisst: Ich hoffe sehr, dass die russischen Behörden das Prinzip der Redefreiheit für alle ihre Bürger respektieren und nicht glauben, Euch für Euren Protest bestrafen zu müssen", hieß es in dem Schreiben, das am Donnerstag auf McCartneys Internetseite veröffentlicht wurde. Solange freie Meinungsäußerung niemanden verletzte, sei dies der beste Weg für jede Gesellschaft.
Mit seinem Brief wolle McCartney auch die Aufmerksamkeit von Kremlchef Wladimir Putin erhalten, kommentierte die Moskauer Zeitung "Kommersant". Zuvor hatten bereits zahlreiche Musiker wie Madonna oder die Red Hot Chili Peppers Freiheit für die jungen Frauen gefordert. Ihnen drohen nach einem "Punkgebet" gegen Putin in einer Kirche mehrere Jahre Haft wegen Rowdytum aus religiösem Hass.
(APA)


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