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Gorbatschow kritisiert Pussy-Riot-Urteil als ungerecht

11.09.2012 | 08:01 |   (DiePresse.com)

Der Ex-Sowjetpräsident ist der Meinung, dass der Fall um das Punkgebet der russischen Musikerinnen in einem ernsthaften Gespräch geklärt werden hätte können.

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Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow hat das Urteil gegen drei Mitglieder der Punkband Pussy Riot zu je zwei Jahren Haft als "ungerechtfertigt" kritisiert. Das Punkgebet der jungen Frauen gegen Kremlchef Wladimir Putin in einer Kirche hätte mit einem "ernsthaften Gespräch" geklärt werden können, sagte der Ex-Sowjetpräsident der Schweizer Zeitung "Le Temps".

Ein Moskauer Gericht gab am Montag der Agentur Interfax zufolge bekannt, dass der Einspruch gegen das international kritisierte Urteil wegen Rowdytums aus religiösem Hass am 1. Oktober verhandelt werde. Die Verteidigung hofft weiter auf eine Freilassung.

Pussy Riot: Die Chronlogie der Ereignisse

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(APA/dpa)

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3 Kommentare
Gast: ohgott
13.09.2012 11:58
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Mittelalter

Es ist kaum zu glauben, daß wir im Jahr 2012 leben. Wer für Bestrafung von Pussy Riot ist, sollte dorthin gehen, wo Ehebruch, Gotteslästerung und freie Meinungsäußerung drakonisch verfolgt werden und da glücklich werden.


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Stimmt, zwei Jahre sind nicht angemessen.

Fünf hätten gepasst.

Gast: Wasserlaeufer
11.09.2012 09:00
0 0

Was weiss der Gobatschow

denn schon von Feministinnen?
Der hatte doch eine ihn respektierende
treusorgende liebe Gattin
als Kamerad zur Seite.

http://de.wikipedia.org/wiki/Raissa_Maximowna_Gorbatschowa

Der Asange kann da schon ein ganz
anderes Lied davon singen.
"Weiber wie Hyaenen"

Wehret den Anfaengen!

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