Schon bei seinem Debüt im Vorjahr erwies sich das „Waves“-Festival als wertvolle Bereicherung des Wiener Poplebens. Angelegt als Showcase-Festival, kann man sich dem „Waves“ auf mehreren Arten nähern: Über die Musikbusiness-Fachkonferenz mit Vorträgen und Diskussionen. Mit Abenden, die den Fokus auf die Arbeit ausgewählter Labels wie Siluh aus Wien oder Morr aus Berlin legen. Über den sich quer durchs Programm ziehende Schwerpunkt auf Acts aus Frankreich und Polen. Oder durch freies Flanieren durch die Clubs um den zweiten Bezirk (Flex, Badeschiff, Fluc, Pratersauna, etc.) und diverse Off-Locations wie das heuer neu hinzugekommene Odeon-Theater. In letzterem werden avancierte Songwriting-Töne angeschlagen mit Acts wie Scout Niblett oder Gravenhurst.
Gut vertreten im Programm sind progressive Club-Acts, allen voran Rustie, Gold Panda und Ghost Poet. Den heurigen Legenden-Slot (nach Gang Of Four im Vorjahr) füllen The Wedding Present und die Schweden The Soundtrack Of Our Lives, die gerade auf Abschiedstour sind. Die Zeichen auf Abschied stehen auch für die Wiener Elektopopper Bunny Lake: Sie spielen ihren letzten Gig. Weitere Highlights: Kavinsky, bekannt vom „Drive“-Soundtrack, die dunkle Elektro-Chanteuse Dillon oder der rastlose Indie-Folk von Tu Fawning.
Waves Festival: Attraktionen und Abschiede




Das Final-Ergebnis im ÜberblickDänischer Sieg und Deutsche "Cascadastrophe"
Wie gut kennen Sie den Song Contest?Wer trat mit dieser Haarpracht für Österreich an?

Filmstarts der WocheDiamantenhandel mit Hader, Autorennen mit Vin Diesel
''The Great Gatsby''Vom Scheitern eines Spektakels
Inge Morath''Menschen'' in der Galerie Leica
Ballett im BerghainKlassischer Tanz erobert den besten Club Berlins