Die Berliner Punkrock-Band Die Ärzte will in Zukunft keine Geheimkonzerte mehr geben. "Wir machen einen Riesenaufwand, um in anderen Läden zu spielen, unter falschem Namen", erklärte Bassist Rodrigo González (42) dem Radiosender MDR Jump. "Klar, dass das irgendwann rauskommt. Heute geht das in Millisekunden." Für die Ärzte endet damit die jahrelange Tradition, unter Decknamen wie "Die Zuspäten" oder "Paul" undercover aufzutreten.
Gonzalez sagte laut dem Sender, über soziale Netzwerke wie Facebook breiteten sich die Informationen rasend schnell aus und machten so ein Geheimkonzert unmöglich. Die Clubs seien regelmäßig überfüllt gewesen. In Zukunft könne man sich vorstellen, kleinere Konzerte im Ausland zu spielen.
(APA/dpa)
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