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Jackson-Tribute: Wien würde Westeinfahrt sperren

11.08.2009 | 13:48 |   (DiePresse.com)

Vom geplanten Gedenkonzert für Michael Jackson erwartet sich die Stadt Wien einen "Riesenwerbeeffekt". Dafür würde sie sogar die Westeinfahrt sperren. Das Event soll im September über die Bühne gehen.

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Das Gedenkkonzert für Michael Jackson vor Schönbrunn, das Jacksons Bruder Jermaine auf CNN angekündigt hat, könnte bald Realität werden: Die Stadt Wien würde die Westeinfahrt sperren, falls es tatsächlich in Schönbrunn ein Tribute-Konzert für Michael Jackson geben sollte, sagte Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) am Dienstag. Er bestätigte, dass es bereits Kontakt zwischen den Veranstaltern und der Stadt gibt.

Organisator Georg Kindel (World Awards Media Gmbh) plant, 85.000 Karten für das Event zu verkaufen. Das könne man nur, wenn die Westeinfahrt nach Wien gesperrt wird. "Dann könnten die Zuschauer bis nach hinten zur Penzinger Straße stehen", so der Veranstalter am Montag, "durch die natürliche Anhöhe wäre gute Sicht auf den Ehrenhof dann möglich." Kindel rechnet damit, dass durch eine globale TV-Übertragung mehrere Millionen Menschen das Konzert sehen könnten.

Nur kurze Sperre

Die Westeinfahrt werde gesperrt, falls das Konzert so groß werde, dass der Ehrenhof nicht reiche - und davon sei auszugehen, so Schicker. Allerdings soll die Sperre zeitlich knapp bemessen werden. Der Verkehr würde nur während des Events bzw. unmittelbar davor und danach umgeleitet werden, betonte Schicker.

Genaue Details dazu gibt es noch nicht. Die Gespräche mit dem Schloss und auch mit der Stadt laufen aber bereits. Schicker zeigte sich erfreut über das Vorhaben und sprach von einem "Riesenwerbeeffekt" für Wien. "Und es wird uns auch gelingen, die Verkehrsorganisation zu handhaben", versprach der Ressortchef. Er versicherte, dass die Stadt mit derartigen Maßnahmen bereits Erfahrung habe. Er verwies etwa auf die Sperre des Rings während der Fußball-EM 2008.

"Michael liebte Schlösser"

Jermaine Jackson war Ende Juli in Wien zu Besuch, um einen "Save the World Award" für den verstorbenen Michael Jackson entgegenzunehmen. Er will das Konzert in Wien veranstalte, "weil es ein ganz besonderer Ort für Michael war. Und er liebte Schlösser", so Jermaine Jackson auf CNN.

 

(APA/Red.)

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4 Kommentare
Gast: Gloriette
12.08.2009 16:12
0 0

Den Wienern bleibt auch nichts erspart

Kasperliade des größten Pop Dodels aller Zeiten in Schönbrunn. Den alten Kaiser hätte es sicher auch nicht sehr gefreut. Schusterbuben soll es regnen.

Gast: blaa
12.08.2009 08:52
0 0

hmm

ja weil sies unbedingt in einem schloss machen wollen ;) -> jacko hat schlösser geliebt

Gast: alicequeen
11.08.2009 21:38
0 0

hmm...

schon etwas rätselhaft, ein veranstalter geht mit prall gefüllten geldtaschen raus und die wiener haben nix als scherereien mit dem spektakel. dann sollens halt mehr verlangen und die gleiche menge wie bisher reinlassen

Gast: warum
11.08.2009 19:29
0 0

nicht

warum nicht einfach auf der donauinsel ... da müsste man nix sperren und niemand würde behindert

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