Black hole sun: Grunge-Sänger Chris Cornell ist gestorben

Wer in den 1990er Jahren jung war, hat dieses Lied wahrscheinlich unzählige Male gehört:
Black hole sun
Won't you come
And wash away the rain
Black hole sun
Won't you come
Won't you come

Der Sänger der Zeilen, Chris Cornell, ist nun tot. Er starb im Alter von 52 Jahren in Detroit.

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Cornell gehörte zu den Mitbegründern des Grunge in den 1990er Jahren. 

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Noch am Mittwochabend hatte er mit seiner Band Soundgarden ein Konzert in Detroit gegeben.

Im Bild: Die Band im Jahr 2012.

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Ebenso wie Nirvana-Frontmann Kurt Cobain stammte der am 20. Juli 1964 geborene Cornell aus Seattle, wo der Grunge geboren wurde. In seiner Jugend begann er als Schlagzeuger, schmiss die High School und arbeitete als Koch, bevor er seine Gruppe Soundgarden gründete, wie die Musik-Website "allmusic.com" in der Biografie des Sängers verzeichnet.

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Nun sind schon viele Vertreter des Grunge (einer Vermischung von Punkrock und Heavy Metal) gestorben: Andrew Wood, Kurt Cobain, Layne Staley, Scott Weiland und eben Chris Cornell.

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Mitte der 80er Jahre bis zu ihrer vorläufigen Auflösung 1997 war Soundgarden eine der erfolgreichsten US-Bands im Bereich Grunge und Alternative Rock.

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Ihr größter Hit: "Black Hole Sun". Danach war Cornell zunächst vor allem solo unterwegs; einem breiteren Publikum bekannt wurde er mit dem Song "You Know My Name" aus dem James-Bond-Film "Casino Royale".

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Außerdem war Cornell Frontmann der Alternative-Rock-Formation Audioslave, die aus ihm sowie den Musikern der Band Rage Against the Machine bestand - ohne den Rage-Sänger Zack de la Rocha.

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2010 kam es zur Wiedervereinigung von Soundgarden, doch an die früheren Erfolge konnte die Band nicht mehr anknüpfen.

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Im Bild: Chris Cornell bei der Geburtstagsfeier von Elton John im März 2017.

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