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Amy, Lana und Rihanna: Die besten Pop-Songs 2011


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Adele

Rechtzeitig vor dem Jahreswechsel hat die Kultur- und Lebenredaktion von DiePresse.com die eingängigsten Pop-Songs des Jahres gekürt. Zwölf wurden ausgewählt, als Draufgabe ein dreizehntes Alternative-Pop-Lied made in Austria. Von Maciej Palucki und Sabine Hottowy:

Die britische Sängerin Adele gehörte zu den Abräumerinnen des Jahres. Ihr zweites Album "21" inklusive der stimmungsvollen Ballade "Someone Like You" ging in den USA, Großbritannien und Österreich auf Platz eins.

Adele - "Someone Like You" (aus dem Album "21")

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6 Kommentare
Gast: Nicki neu
01.01.2012 16:12
0 0

Zaz


Ich finde Zaz´Stimme und ihre Interpretationskunst noch mehr außergewöhnlich als die von Adele, weil sie eine größere Vielfalt hat. Man mus sie einfach mal l i v e erlebt haben. Dass Zaz in ihrer Muttersprache singt und nicht dem
Mainstream-English-Herdentrieb folgt, macht sie m.E. nur bewundernswerter. Ihre Konzerte in Deutschland waren außerdem ausverkauft, also kann die Sprache auch nicht so die Rolle gespielt haben. Wenn selbst Deutsche, die bislang nie was mit Französisch anfangen konnten, sich auf einmal die Sprache interessieren, ihre Lieder mitsingen, und die Zeilen lernen, um zu verstehen, was sie genau singt, hat sie etwas geschafft, was nicht viele vor ihr hingekriegt haben. Dass sie gegen banale Vorurteile wegen ihrer Sprache ankämpfen muss bzw. sich eben nicht darum schert, macht sie nur eines: unique.

Gast: Zaz
30.12.2011 15:02
0 0

English is just regular


Ich finde Zaz´Stimme und ihre Interpretationskunst noch mehr außergewöhnlich als die von Adele, weil sie eine größere Vielfalt hat. Man mus sie einfach mal l i v e erlebt haben. Dass Zaz in ihrer Muttersprache singt und nicht dem
Mainstream-English-Herdentrieb folgt, macht sie m.E. nur bewundernswerter. Ihre Konzerte in Deutschland waren außerdem ausverkauft, also kann die Sprache auch nicht so die Rolle gespielt haben. Wenn selbst Deutsche, die bislang nie was mit Französisch anfangen konnten, sich auf einmal die Sprache interessieren, ihre Lieder mitsingen, und die Zeilen lernen, um zu verstehen, was sie genau singt, hat sie etwas geschafft, was nicht viele vor ihr hingekriegt haben. Dass sie gegen banale Vorurteile wegen ihrer Sprache ankämpfen muss bzw. sich eben nicht darum schert, macht sie nur eines: unique.

Burgos
30.12.2011 08:45
0 1

Adele

ist mit ihrer Stimme für mich außergewöhnlich. Zaz werde ich mir gerne näher zu Gemüte führen, allerdings möglicher Weise schon gehört. Leider sind Songs in nicht englischer Sprach kaum noch zu hören!

Gast: Avant
29.12.2011 18:36
0 0

Le Long de la Route

On a pas pris la peine
De se rassembler un peu
Avant que le temps prenne
Nos envies et nos vœux
Les images, les querelles
Du passé rancunier
Ont forgé nos armures
Nos cœurs se sont scellés

Rester seuls dans son coin
Nos démons animés
Perdus dans nos dessins
Sans couleur, gris foncé
On aurait pu choisir
Le pardon, essayer
Une autre histoire d'avenir
Que de vouloir oublier

Zaz

Sinibaldi
29.12.2011 17:44
0 0

El viento sopla.

El silencioso
viento sopla
en el llanto
de una casta
armonía, la
misma pasión
que candida
viene....

Francesco Sinibaldi

Gast: Notenschlüssel
29.12.2011 17:03
0 0

Hits auf Dauer

Für mich gab es zwei, die 2011 aus mehreren sehr guten Künstlern etwas herausgeragt haben:

Bei Adele kann man die Stimme absolut bewundern, auch die Gediegenheit in ihrer Bühnenpräsenz. Die hohe Trefferquote bei den Songs und Alben, die ja alle international hoch landeten, hat sicher viel damit zu tun. Inwiefern hier mehr als anderswo die großen Verkaufszahlen mit dem gelungenen Marketing einer weltweit vernetzten Plattenfirma zusammenhängen, mag eine andere Frage sein, aber wie auch immer, man merkt ihr an, dass sie eine echte Könnerin ist und dann auch zurecht hoch gehandelt wurde.

Die andere ist Zaz. Sie ist etwas vielseitiger und experimentierfreudiger als Adele und man merkt ihr den größeren musikalischen Erfahrungsschatz an, der sich immer wieder auf der Bühne auch bemerkbar macht. Sie hat Ensemble-Erfahrung und kann gut mit dem Publikum agieren, sie hat Musik studiert, ist früh in mehreren Bands aufgetreten und hat weltweit in jungen Jahren Auftritte absolviert, auch da, wo andere nicht so hingehen wollen: Z.B. in Sibirien bei -25 Grad aufzutreten, in kolumbianischen Bergwerken oder in Ägypten - sowas prägt. Die vielen Einflüsse hat sie musikalisch verarbeitet und dabei dennoch auch ihren eigenen Stil gefunden, den Art Gypsy-Pop (von den Chansons mal abgesehen). Zudem muss man als Französin erst mal international in seiner Muttersprache erfolgreich sein, das nötigt Respekt ab. Englisch kann jeder...

Aus all den Gründen ist mein Song 2012: "Je veux" von Zaz.