Groß war der Rummel um Lana Del Rey schon vor der Veröffentlichung ihres Albums "Born To Die": Bereits ab Sommer vergangenen Jahres machte das YouTube-Video zu ihrem melancholischen Song "Video Games" die Runde - und löste einen regelrechten Hype um die Newcomerin aus. In Österreich hat die Sängerin die hohen Erwartungen, die in sie gesetzt wurden, zumindest bei den Verkaufszahlen erfüllt: Eine Woche nach der Veröffentlichung erreicht Del Reys Debütalbum "Born To Die" bereits Gold-Status, was 10.000 verkauften Exemplaren entspricht. Das bedeutet Platz Eins der heimischen Albumcharts, bei den Singles finden sich "Video Games" sowie der Titelsong auf den Plätzen Fünf bzw. Zehn.
Ihre Songs handeln von der Liebe und von Sehnsucht und vor allem von Schmerz. Von der Kritik wurde "Born to Die" gemischt aufgenommen, vor allem in den USA aber mit einigen negativen Rezensionen bedacht, wie man auf der Kritiken-Sammelseite "Metacritic" nachlesen kann. Das Musikmagazin "Rolling Stone" nannte das Album gar "dumm und langweilig".
Kunstprodukt oder Kunstfigur?
Der 25-Jährigen wird vorgeworfen, nicht aufthentisch zu sein. Denn bereits vor drei Jahren brachte die Musikerin, die mit bürgerlichem Namen Elizabeth Grant heißt, sie ihr selbst produziertes Debüt "Lana Del Rey a.k.a. Lizzy Grant" heraus. Heute sind sie Songs nicht mehr im Handel - ihre Plattenfirma ließ das Album wieder verschwinden.
Vorwürfe, sie sei ein Kunstprodukt wehrt sie ab. "Ich habe doch nichts versteckt, ich habe zum Beispiel meinen Namen nicht im Geheimen geändert", sagt sie dazu, dass sie bürgerlich eigentlich Lizzy Grant heißt. "Ich bin nicht in eine andere Person geschlüpft, ich habe nur den Namen geändert, weil ich fand, dass er besser zu meiner Musik passt."
(APA/Red.)
Lana del Rey: ''Gangsta Nancy'' mit dicker Lippe
Zweiter Song Contest Vorentscheid Diese Länder holten die letzten Finaltickets
Lordi bis Engelbert Song-Contest-Trash einst und jetzt
Aus für die Trackshittaz Zehn Teilnehmer aus dem ersten Halbfinale stiegen auf
Österreich beim Song Contest Legenden und Nullnummern: Udo Jürgens, Tony Wegas und mehr


Goldene Palme Alle Wettbewerbsfilme: Michael Haneke, Ulrich Seidl und ihre 20 Konkurrenten