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Tod von Whitney Houston gibt Rätsel auf

12.02.2012 | 17:53 |   (DiePresse.com)

Die US-Sängerin starb 48-jährig in einem Hotel in Beverly Hills. Die Todesursache ist noch unklar, Hinweise auf eine Straftat gibt es nicht. Bei den Grammys soll ihr Tribut gezollt werden.

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US-Sängerin Whitney Houston ist tot. Die Leiche der 48-Jährigen wurde am Samstagnachmittag (Ortszeit) in einem Hotel in Beverly Hills bei Los Angeles gefunden. Der Tod der Soul-Legende gibt Rätsel auf, die Todesursache ist noch völlig unklar. Der Körper der Künstlerin sei "leblos in der Badewanne ihres Hotelzimmers" gefunden worden, berichtete der US-Sender ABC am Sonntag. Spätestens am Montag solle eine Autopsie der Leiche vorgenommen werden.

Zunächst hatte es geheißen, die Sängerin sei auf dem Boden liegend gefunden worden, Wiederbelebungsversuche seien gescheitert. Polizeisprecher Mark Rosen erklärte, es gebe keine Hinweise auf ein Verbrechen: "Wir untersuchen noch, aber auf den ersten Blick weist nichts auf eine kriminelle Absicht hin."

Zum letzten Mal wurde Houston am Donnerstag vor einer Diskothek in Hollywood in der Öffentlichkeit gesehen - laut dem Sender ABC wirkte sie verwirrt. Zu einer Probe am selben Tag erschein sie laut "Los Angeles Times" zerzaust, in eigenartiger Kleidung und mit tropfnassem Haar. Beim Sprechen soll sie wilde Handbewegungen gemacht haben und später ziellos durch die Eingangshalle gelaufen sein.

Houston starb einen Tag vor der Verleihung der Grammy-Awards, des begehrtesten Musikpreises der Welt, mit dem Houston selbst mehrfach ausgezeichnet wurde. Vor dem Hotel standen mehrere Polizeifahrzeuge und ein ambulantes Labor, während Fans und Hotelgäste auf den Fernsehschirmen in der Halle erschüttert die Berichte zu Houstons Tod verfolgten.

"I Will Always Love You"

Houston war ein Superstar. Von der Mitte der achtziger Jahre bis weit in die Neunziger hinein regierte sie die Charts. Ihr Song "I Will Always Love You" für den Soundtrack "The Bodyguard" wurde die Liebeshymne einer ganzen Generation und ist weltweit die meistverkaufte Single einer Sängerin. Vor 21 Jahren hatte sie vor dem Super Bowl, dem Endspiel der Football-Meisterschaft, in Tampa in Florida die Nationalhymne mit so viel Gefühl gesungen, dass die Hymne zum ersten und bisher auch einzigen Mal in den Popcharts war.

Nur Stunden vor der Todesnachricht war über neue Projekte für Houston spekuliert worden. Unter anderem sollte sie eine Zukunft in der populären Talentshow "The X-Faktor" haben. Dort sollte sie künftig als Jurymitglied auftreten, hieß es. Auch Stunden nach ihrem Tod meldete ihre eigene Website noch, Houston werde an einer der Grammy-Partys teilnehmen. Die ganze Hoffnung der Sängerin, und auch ihres Umfelds, schien aber auf "Sparkle" zu liegen. Der Film, der auf der Musikkarriere der "Supremes" basiert, soll im August in die Kinos kommen.

Houston machte aber auch mit Drogen, Alkohol und eine turbulente Ehe mit dem R&B-Sänger Bobby Brown Schlagzeilen. Immer wieder hatte sie Phasen, in denen sie am Ende ihrer Kräfte schien. Im vergangenen Jahr musste sie wieder in eine Entzugsklinik.

Whitney Houston: Ausnahmesängerin, Filmstar, Junkie

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(Ag.)

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119 Kommentare
 
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Gast: god
16.02.2012 20:45
0 0

whitney was killed

if there is water in the lung found by the autopsie its a clear reference in forensic medicine that whitney was drown under water- perhaps the mafia was worried about that whitney is talking about dealer connections or other problems.

Gast: Grieg, Liszt & Händel
14.02.2012 17:03
1 1

Es gibt in der Presse

eine nicht unbedeutende Schar von Leuten, die sich auf das "Fremdtrauern" spezialisiert haben.
Auch in diesem Forum.

Immerhin: ein starker Abgang.....


Antworten Gast: Lady X
15.02.2012 14:59
2 0

Re: Es gibt in der Gehirnwäsche

das Prinzip, das * Bemühen um Anpassung & Anerkennung* durch die Umwelt auszunützen, indem einfach mal FALSCHE VORGABEN gemacht werden.

Heißt; ohne `Fremdfreuen`, -Trauern, _Schämen etcetc... würde heutzutage in diesem für die Individuen rundum FREMDBESTIMMTEN System gar nix mehr funktionieren...

Ergo; iditotisch, nur das FremdTRAUERN zu bekriteln...;-)

Auffallend jedenfalls, wie häufig Musikgrößen nach vergeblichen Comeback-Versuchen via `Medikamenten`versterben...so urplötzlich...

1 0

Re: Es gibt in der Presse

In der Presse allgemein vielleicht, nicht aber in der "Presse".

Antworten Gast: mitgefühl
14.02.2012 18:16
2 0

Re: Es gibt in der Presse Leute


die erfinden einfach wörter wie "fremdtrauern".

soll ich mich für sie fremdschämen? Nein!

Grieg, Liszt & Händel lassen sie es raus, schämen sie sich....sie können das gar nicht, mein mitgefühl.

Gast: chapeau
14.02.2012 09:37
2 1

Where do broken hearts go?

...back to the open arms, of a love that´s waiting there...

RIP


Gast: ai
13.02.2012 21:13
9 1

SAMIR H. KÖCK

ist mir bis jetzt nicht weiters aufgefallen, der herr. verborgene talente? ein verkanntes genie? oder doch nur ein zwergpinscher der endlich einmal auf die ganz großen pinkeln kann.

Gast: Giftspritzer
13.02.2012 20:38
0 0

Warum geht mein Kommentar nicht durch? Liegt's am Link?

Hollywood ist kein gesundes Umfeld!

Sucht auf youtube "dave chappelle actors studio"

Und überlegt über was er eigentlich meint!

MfG


Antworten Gast: Giftspritzer
13.02.2012 23:08
0 0

Re: Warum geht mein Kommentar nicht durch? Liegt's am Link?

Alter.....
wo kommt das "über" her ^^
EIne nette Mischung zwischen "über was er redet" & "was er meint" ^^

Gast: werbistdu
13.02.2012 18:47
15 8

Beruhigt euch wieder

ihr Heulsusen.
Die gute Dame hat sich leider versoffen, das kann man schönreden, wie man will, es ist aber die Realität.
Ganz nebenbei: Ein durch Hunger gestorbenes Nordkoreanisches Kind berührt mich tausenmal mehr, als 100 gestorbene Whitneys.

4 6

Re: Beruhigt euch wieder

Mir sind beide egal.

Gast: geoopster Heike
13.02.2012 15:40
13 2

woran sie starb,

geht uns genau garnix an,
soferne es wirklich ihr freier Wille und Entschluss war.

R.I.P.

Iason
13.02.2012 15:31
1 4

Ich setze mich nur ungern in eine Badewanne

SO viele Leute sterben in diesen Wannen.

Kann mir jemand erklären was für eine Bewandtnis es damit hat?

Antworten Gast: b754
13.02.2012 18:08
6 1

Re: Ich setze mich nur ungern in eine Badewanne

Da ist etwas dran. Seit Barschel dusche ich nur noch.

Ilka
13.02.2012 14:34
7 0

Tragisch

Das Leben dieser hochbegabten, wunderschönen Frau hat so geendet, wie sie die letzten Jahre offensichtlich gelebt hat - tragisch!

Mehr als nur one moment in time

Whitney Houston und ihre Musik haben mich durch mehr als ein Jahrzehnt meines Lebens begleitet mit wunderschöner Stimme und berührenden Liedern. Sie wird nicht vergessen werden.

Antworten Gast: wunderschöne orchidee
13.02.2012 15:58
3 2

Re: Mehr als nur one moment in time


und so o wird sie uns in erinnerung bleiben.

Gast: von tempsky
13.02.2012 11:52
15 1

werter herr köck:

statt diesen artikel zu schreiben, wären sie besser schifahren gegangen, oder radfahren, oder sie hätten sich einfach mal ausgeschlafen, in ihrem fall ist schweigen definitiv immer "gold".

4 6

Re: werter herr köck:

Herr Köck (und nicht "köck", aber das nur nebenbei bemerkt) ist nicht nur ein guter, sondern sogar ein exzellenter Schreiber. Soviel muss zu seiner Ehrenrettung unbedingt gesagt sein. Nur ist sein Fachgebiet halt Musik, in der speziellen, äh, Kunst einer Frau Houston ist er halt nicht sehr bewandert.

Gast: Hudriwudri
13.02.2012 10:56
13 6

"schale Vokalgymnastik"

Wenn einem nichts Gescheites fuer einen Nachruf einfaellt, soll man's besser ganz lassen. So ein Geschreibsel ist nur peinlich.

Gast: tsw
13.02.2012 09:46
12 3

geschmacklos

geschmacklos und journalistisch fragwürdig. was für eine art nachruf ist das? ... eher eine auflistung von kritikpunkten. hätte man nicht jemanden, der sie wenigstens als künstlerin schätzte, den nachruf schreiben lassen können?

Antworten GBCorner
13.02.2012 12:28
3 0

Re: geschmacklos

Immerhin hat er "dünkleren" erfunden. Innovatives Deutsch muss auch was gelten!

12 3

Viele schöne Tage

Mir hat ihre Musik einfach viele schöne Tage und Abende bereitet. Wir tanzten und sprachen über die Texte. Es war einfach eine schöne Zeit.

Danke Whitney!!!


Antworten pescador
13.02.2012 15:15
2 1

Re: Viele schöne Tage

Sie wird den Dank nicht lesen.

5 1

Re: Re: Viele schöne Tage

Der Dank war ja nicht an Whitney Houston adressiert, denn dann hätte er ja geschrieben "Danke, Whitney". Er hat aber jemanden, mit dem er per Du ist, aufgefordert, sich bei Frau Houston zu bedanken, daher also der Imperativ: "Danke Whitney", auch wenn es makaber sein mag.

Gast: Ösi
13.02.2012 00:03
0 25

ich predige immer wie gefährlich Drogen und Alkohol sind. Ich benutze da ganz drastische Mittel und verweise auf österreichbekannte Drogen - und Alkoholbiographien

Und wenn ich nur ein bisschen spüre, dass mein Publikum eien auch nur winzigen Zweifel hat, dann hole ich die ultimative crackhad-Keule raus und verweise eindringlich auf die neagtiven Auswirkungen, die man bei dem blauen Bumsti sieht!!!!
Das hat noch immer gewirkt. Manche übergeben sich nicht nur innerlich!

so long
Ösenpower

 
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