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Solidarität nach Todesdekret gegen iranischen Rapper

21.06.2012 | 11:32 |   (DiePresse.com)

40 Literaten darunter Elfriede Jelinek, Robert Menasse und Franzobel forden die "unmissverständliche" Verurteilung der Mordaufrufe gegen den iranischen Rapper Shahin Najafi.

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Nach dem von islamischen Großayatollash verhängten Todesdekret gegen Shahin Najafi haben 40 heimische Autoren haben einen Aufruf gestartet. Darin erklären sie sich mit dem iranischen Rapper solidarisch. Die Unterstützer - darunter Franzobel, Arno Geiger, Robert Menasse, Elfriede Jelinek, Kathrin Röggla oder Marlene Streeruwitz - stellen eine Forderung an nationale wie internationale Vertretungen auf, die Mordaufrufe "unmissverständlich" zu verurteilen und "alle politisch notwendigen Aktivitäten" zu setzen, um eine "Zurücknahme dieser Mordaufrufe zu erwirken". So heißt es in einer Aussendung der IG Autorinnen Autoren.

Der in Deutschland lebende Rapper habe nach Ansicht der islamischen Geistlichen den Iran beleidigt, weshalb ein Kopfgeld von 100.000 Euro auf den 31-Jährigen ausgesetzt wurde. Die heimischen Literaten sehen aber Najafis Kritik an den Verhältnissen in seinem Heimatland als eigentlichen Grund. "Wir fordern die politischen und diplomatischen Vertretungen dazu auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um das Recht demokratischer Länder durchzusetzen und nicht der Kopfgeldjustiz von theokratisch-diktatorisch regierten Staaten das Feld für ihre Allmachtsfantasien zu überlassen", heißt es weiter.

Bereits vor einigen Tagen haben sich auf Initiative des Präsident der Berliner Akademie der Künste, Klaus Staeck, des Kölner Journalist Günter Wallraff und des Komponist Manos Tsangaris 50 Künstler mit Shahin Najafi solidarisch erklärt, darunter auch Günter Grass und Udo Lindenberg. Aktuell hält sich der Musiker im Rheinland versteckt.

(APA)

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3 Kommentare
Gast: na sowas
22.06.2012 07:07
0 0

na endlich

ein zartes Pflänzchen der Gegenwehr ...

Komisch -

wo waren denn alle diese Unterstützer, als es Todesdrohungen gegen die Urheber der Mohammed-Karikaturen in Dänemark ging?


Antworten Gast: aawfsgrs<gythyhgrsgydgryrsdgydrg
21.06.2012 14:52
1 0

Re: Komisch -

Wie üblich bei den Linken, wenn sie sich sicher sind dass es ungefährlich ist reißen sie das Maul auf (Wenn der Ajatholla hört dass eine gewisse Jelinekund ihre Freunde ihn auffordern das Kopfgeld zurückzunehmen wird die Antwort eher lauten : Who the f*** is Jelinek), aber man muss immerhin anerkennen dass es ein Schritt in die richtige Richtung ist wenn dieser Kreis einmal angebrachte Kritik übt.

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