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"Castle Invasion": Umstrittenes Festival findet statt

31.07.2012 | 13:16 |   (DiePresse.com)

Vier Bands wurden verboten, der Rest vom Line-Up des Black-Metal-Festival "Castle Invasion" wird wie geplant in Mining auftreten.

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Das umstrittene Black-Metal-Festival "Castle Invasion" findet wie geplant am 17. und 18. August in Mining (Bezirk Braunau) in Oberösterreich statt - allerdings mit vier Bands weniger. Eine Musikgruppe war bereits als bedenklich eingestuft und verboten worden. Nun dürfen auf der Burg Frauenstein auch drei weitere Acts nicht auftreten, berichtete der "Kurier" am Dienstag. Mehrere Parteien und Organisationen hatten ein generelles Verbot der Veranstaltung gefordert, weil sie Gewaltverherrlichung und Nähe zur rechten Szene orteten.

Konzerte sind unbedenklich

Laut dem Mininger Bürgermeister Günter Hasiweder (ÖVP) soll nun ein Bescheid erlassen worden sein, in dem die Auftritte untersagt werden. "Das ist in Abstimmung mit dem Veranstalter erfolgt, der selbst auch kein Interesse daran hat, dass zweifelhafte Gruppierungen bei ihm auftreten", erklärte das Gemeindeoberhaupt in dem Zeitungsbericht. Die Konzerte der 30 anderen - als unbedenklich eingestuften - Bands sollen wie geplant unter Jugendschutz gestellt werden.

Vor drei Jahren hatte Hasiweder ein ähnliches Festival generell verboten. Der Anteil von einschlägigen Bands sei damals wesentlich größer gewesen, so der Bürgermeister. "Wir haben uns allen Argumenten gebeugt und unseren guten Willen gezeigt. Ich hoffe sehr, dass damit endlich eine Ruhe ist", sagte der Veranstalter. Für die vier nicht zugelassenen Gruppen will er noch Ersatzbands engagieren.

"Das ist künstlerische Freiheit"

Jugendschutzreferent LH-Stv. Josef Ackerl (SPÖ), das oberösterreichische Antifa-Netzwerk, die KPÖ, die Katholische Jugend, die SPÖ Braunau, die Grünen und die Gewerkschaftsjugend hatten ein Verbot des Festivals gefordert. Wenn sich jemand an Texten stoße, liege das nicht in seiner Verantwortung, reagierte der Veranstalter auf die Kritik. "Das ist künstlerische Freiheit." Er und seine Kollegen seien weder rechts noch links, sagte der Mann, der nach eigenen Angaben auch volkstümliche Konzerte und Techno-Partys veranstaltet.

(APA)

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5 Kommentare
Gast: Greyhound
15.08.2012 19:03
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unterschiede erkennen!

Man sollte Untescheiden können zwischen der Musik der Bands und de persönlichen Einstellung einiger weniger. Solang unpolitische Musik gemacht wird sollte es egal was ein Musiker Privat macht/wählt/denkt...

Gast: Metall
31.07.2012 19:03
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"Das ist in Abstimmung mit dem Veranstalter erfolgt, der selbst auch kein Interesse daran hat, dass zweifelhafte Gruppierungen bei ihm auftreten"

Das ist verständlich, niemand läßt sich gerne die Stadt von SJ, Antifa und ähnlichen Organisationen abfackeln.

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Politjustiz vom feinsten.

Aber über Putin lästern.

Gast: [a]
31.07.2012 17:10
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"Josef Ackerl (SPÖ), das oberösterreichische Antifa-Netzwerk, die KPÖ, die Katholische Jugend, die SPÖ Braunau, die Grünen und die Gewerkschaftsjugend"

na bravo, die gesamte marxistische gutmenschenwelt hat sich versammelt, um das land einmal mehr gerade noch rechtzeitig vor dem untergang zu bewahren. danke und freundschaft, ihr mutigen genossen!

Antworten Gast: aaa
01.08.2012 20:31
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Re:

das "a" steht sicher als abkürzung für das kehrteil. es passt!

   

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