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Im Zwischenraum von Jazz, Funk und Bass

09.08.2012 | 16:15 |  von Holger Fleischmann (Die Presse - Schaufenster)

Der Wiener Clemens Bacher aka Cid Rim überzeugt mit seinem Debütalbum beim renommierten Glasgower Label Lucky Me.

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Vielleicht wird die Elektrofunkband JSBL dereinst als eine zentrale Keimzelle neuer Clubmusik aus Wien in die Pop-Annalen eingehen. Nach Dorian Concept, der längst zur internationalen Speerspitze zählt, und The Clonious veröffentlicht nun auch Schlagzeuger Clemens Bacher aka Cid Rim sein Debütalbum bei einem für seinen Sound führenden Label. Im Falle seiner virtuos die Zwischenräume von Funk, Hip-Hop, Jazz und Bassmusik auslotenden Tracks ist dies das Glasgower Label Lucky Me, Heimat von Genre-Stars wie Hudson Mohawke und Lunice. Anders als deren bassgewaltige Hip-Hop-Knaller (aktuell als famoses Duo TNGHT) ist Bachers Musik immer auch leichtfüßig. Sie lebt von sinnlichen Soundtexturen und gedehnten, warmen Keyboard-Riffs, die vor allem im Kontrast zu bisweilen rasenden Breakbeats Spannung erzeugen. Dazu quietschen die Synthesizer und schieben Stücke wie das Album-Highlight „Draw“ in fiebrige, beinahe euphorische Höhen. Ein formidabler Einstand.

Cid Rim: „Cid Rim“ (Lucky Me)

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