Reinhard Micko: „Coming Home“

KritikDas Klavierspiel von Reinhard Micko ist auf „Coming Home“ impressionistisch und merkwürdig heiter.

Schließen
(c) Beigestellt

Selten passt ein Cover so gut zur Intention eines Künstlers: glitzerndes Wasser im Sonnenlicht, wie von Monet gemalt. Das Klavierspiel von Reinhard Micko ist auf „Coming Home“ impressionistisch und merkwürdig heiter, auch in Molltonarten. Sein Quartett (Klaus Gesing: Sopran­saxofon und Bassklarinette, Peter ­Herbert: Bass, Peter Primus Frosch: Schlagzeug) trägt seine sonnendurchfluteten Texturen lustvoll mit. Micko hat sich eine Form von Leichtigkeit erworben, die im heutigen, oft viel zu bemühten Jazz rar ist. Er vertraut seiner Intuition. Selbst dem eigentlich zu Tode gespielten „Summertime“ gewinnt er neue Nuancen ab. (Chire)

Meistgelesen
    Kommentar zu Artikel:

    Reinhard Micko: „Coming Home“

    Schließen

    Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
    Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.