Diamanda Galás: Gewohnt risikofreudig

Die Avantgarde-Sängerin Diamanda Galás legt nach neunjähriger Pause zwei CDs vor.

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Widerstand gegen die zersetzenden Kräfte des Todes zu leisten, das empfahl einst der walisische Schriftsteller Dylan Thomas. Die Avantgarde-Sängerin Diamanda Galás tut dies seit 1979 mit einer sechsoktavigen Stimme, die Glas zum Bersten bringen kann. Nun legt sie nach neunjähriger Pause zwei CDs vor: „At Saint Thomas The Apostle Harlem“ und „All The Way“ (Intravenal Sound Operation).

Galás, die mit den Jahren immer mehr Appetit auf Gospel, Soul und Jazz bekommen hat, zeigt sich gewohnt risikofreudig. Besonders berührend: „Die Stunde kommt“, die Vertonung eines Gedichts von Ferdinand Freiligrath.

Live in Wien: Porgy & Bess, 14. Juni.

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