Erstaunlich unschuldig: „Boombox“

KritikDieses Doppelalbum führt zurück in die Zeit der Block Partys.

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Erstaunlich unschuldig klingen die frühen Hiphop-Songs, die der zweite Teil der Reihe „Boombox“ versammelt. Dabei entstanden sie in einer durchaus gewalttätigen Ära in der South Bronx und in Harlem: Damals war New York fast bankrott, soziale Verwerfungen waren extrem. Inmitten von Bandenterror und Drogenkriminalität entwickelten junge Menschen ein neues Genre. Dieses Doppelalbum, u.a. mit der Harlem, World Crew, Little Starsky und Busy Bee, führt zurück in die Zeit der Block Partys, die das Leben in einer lebensfeindlichen Umgebung feierten. Elastische Discobeats, verspielte Reime, fiepsige Keyboards, zeitlose Coolness. (Soul Jazz Records)

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