„Forgiveness Rock Record“, das vierte Album der Indie-Großfamilie Broken Social Scene, markiert einen späten, vielleicht gar letzten Höhepunkt des kanadischen Pop-Wunders, das die Band um die Masterminds Kevin Drew und Brendan Canning in den Nullerjahren mitbegründet hat. Langjährige Mitstreiter, von Weltstar Feist über Pavements Spiral Stairs bis Emily Haines von Metric, bündeln sie erneut zum hymnisch aufschreienden Monster.
Neben ihrem Markenzeichen, den dramatisch anschwellenden Breitwandstücken wie „World Sick“, die oft in purer Euphorie münden, besticht das Kollektiv mit einigen seiner stärks-
ten Popsongs bisher. Dass diesmal mit bloß sieben Kernmitgliedern deutlich weniger am Werk waren als zuletzt, merkt man dem Album nicht an: „Forgiveness Rock Record“ ist an vielen Stellen maßlos im besten Sinne, mit unzähligen Sound-Schichten, vielstimmigen Chören und immer noch einem Instrument obendrauf. Live zu sehen am 22. 6. im Wiener Flex.
Broken Social Scene - "Forgiveness Rock Record"
21.05.2010 | 12:49 | von Holger Fleischmann (Die Presse - Schaufenster)
Das kanadische Indierock-Kollektiv besticht neben dramatisch anschwellenen Breitwandstücken mit mit einigen seiner stärksten Popsongs bisher.
TIPP
Broken Social Scene - "Forgiveness Rock Record" (City Slang)

Die Filme der Woche ''Men In Black'' in 3D, Liebe, Sex und Terrorismus
Milliarden-Streifen Die 12 erfolgreichsten Filme der Kino-Geschichte
Günther Kaufmann ist tot Ein Leben wie ein Film
Song Contest Die Gegner der Trackshittaz