Der 1932 in Paris geborene Sänger, Arrangeur, Komponist und Pianist ist einer der größten Standardkomponisten des 20. Jahrhunderts. Mit seinem wachen Sinn für Melodie und Harmonie ist Michel Legrand ein würdiger Nachfahre eines Cole Porter und Richard Rodgers. Als Zwanzigjähriger arrangierte er bereits ein Streicher-Album für den großen Jazztrompeter Dizzy Gillespie. Ab Ende der Fünfzigerjahre arbeitete er mehr und mehr für den Film. Seine Soundtracks machten ihn weltberühmt, das erleichterte den Zugang zu seinen Lieblingsjazzern wie Ben Webster, Sarah Vaughan und Miles Davis. Die nun erschienene Werkschau lässt auf den Alben „Vocal“, „Jazz“ und „Cinéma“ seine große Vergangenheit Revue passieren. Album Nummer vier ist einem intimen Dialog zwischen Piano und Harfe gewidmet. Legrand und Catherine Michel üben sich mal in heiterer Gelassenheit, dann wieder in zarter Melancholie. Eine Box für Conaisseure!
Michel Legrand: Laisser-faire in allen Lebenslagen
16.02.2012 | 15:41 | Samir H. Köck (Die Presse - Schaufenster)
Der 1932 in Paris geborene Sänger, Arrangeur, Komponist und Pianist ist einer der größten Standardkomponisten des 20. Jahrhunderts.
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