A Thousand Fuegos - "The Treachery Of Things"

Versponnen

Thousand Fuegos Treachery Things
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Nach gut zweieinhalb Minuten bringt Matthias Peyker das superbe, bis dahin etwas schwermütige Stück „No Up No Down“ zum Schweben: „Cover me with rainbow colours, cover me with dust“, singt der in Wien lebende Kärntner mit glockenheller Stimme. Nimmt einen mit einer simplen, aber ungemein charmanten Synthie-Melodie an der Hand. Und lässt nicht mehr los. Ein großer, ein rührender Song, der tut, was Peykers Musik als A Thousand Fuegos in ihren besten Momenten seit jeher gelingt: zu Herzen zu gehen.

Egal, in welchem Aggregatzustand sie sich gerade befindet, ob weltumarmender Indierock, überschwänglicher Weird-Folk oder, wie nun auf seinem dritten Album „The Treachery Of Things“, elektronischer Pop. Sein Gespür für unkonventionelle Dramaturgie setzt er heute statt mit Gitarre oder Akkordeon mit Samples, Loops und bisweilen quietschenden Synthies in Szene. Das Ergebnis ist herrlich versponnene, aber immer auch auf den Punkt gebrachte Popmusik mit hohem Suchpotenzial.

TIPP

A Thousand Fuegos - "The Treachery Of Things" (Seayou Records)

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