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John Coltrane - "Concert in Japan"

07.06.2012 | 13:57 |  von Samir H. Köck (Die Presse - Schaufenster)

Moderner Klassiker

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Immer noch gilt er als der größte Jazzsaxofonist aller Zeiten, der 1926 in Hamlet, North Carolina, geborene John Coltrane, der 1967 mit nur 41 Jahren an Leberkrebs starb.

Niemand spielte wagemutiger Free Jazz, niemand inte­grierte Elemente aus Asien und Afrika spiritueller. Seine Witwe, die Harfinistin und Pianistin Alice, verwaltete umsichtig das Erbe. Einerseits als Musikerin, die mit ehemaligen Bandkollegen ihres Mannes, etwa Pharoah Sanders, weiterhin Musik in seinem Geiste machte, oder auch als Herausgeberin von Raritäten. Die nun endlich als CD vorliegenden Liveaufnahmen aus Japan, die fast exakt ein Jahr vor seinem Tod aufgenommen wurden, sind so ein Gustostückerl. Sie werfen ein Licht auf die spirituelle Seite Coltranes. Die episch angelegten Stücke „Peace On Earth“ und „Meditations“ betören durch drängenden Ton. Sie sind gleichzeitig mit vier anderen Werken, u.a. „Selflessness“ und „Transition“, neu aufgelegt worden.

TIPP
John Coltrane - "Concert in Japan" (Impulse)

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