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Festspiel-Gerichte: Carpaccio, Steak, "Erdäpfel-Kas"

19.07.2012 | 16:25 |   (DiePresse.com)

Geschmäcker sind verschieden, auch die der Stars der Salzburger Festspiele. Vom Netrebko-Steak bis zur Bartoli-Forelle: Ein Überblick.

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Am 20. Juli beginnen sie, die diesjährigen Festspiele In Salzburg. Geschrieben wird dieser Tage viel, über Programm, Protagonisten und Prominente. Die Künstler, Adabeis aber auch "normale" Salzburger treffen sich dieser Tage im "Triangel", dem Gasthaus von Franz Gensbichler. Der Wirt und Besitzer verriet noch vor der Premierenfeier, welche Speise zu welchem Star passt:

"Jedermann"-Tod Ben Becker wünscht sich etwas Gesundes. Daher hat ihm Franz Gensbichler den "sommerlichen Salat mit gebratenem Kalb" gewidmet. Peter Simonischek mag es deftiger - für den "Ex-Jedermann" und den aktuellen "Prinz Friedrich von Homburg" hat der findige Wirt "Nudeln mit Sommertrüffel" auf die Karte gesetzt. "Das mag der Peter einfach", sagt Gensbichler. Und Simonischek-Nachfolger Nicholas Ofczarek verlangt immer wieder nach "Franzis Fischsuppe", während Piotr Beczala, obwohl Pole und nicht Ungar, nichts als "Bio-Rindsgulasch" will. Für Cecilia Bartoli steht eine Forelle auf der Karte, für "Jedermann"-Gesell Peter Jordan "Erdäpfel-Kas". Das "New York Steak vom Bio-Rind mit Steak-Pommes" passe zu niemandem besser als zu Anna Netrebko, die, nachdem sie in "La Boheme" von der Schwindsucht dahingerafft werden wird, wohl tatsächlich eine kräftige Stärkung vertragen kann. Netrebkos Lebenspartner Erwin Schrott und dem gemeinsamen Sohn Tiago sind, weil sie "so süß sind", die "Süßen Variationen" gewidmet.

Praktisch alle Festspiel-Künstler, denen dieser Wirt ein Gericht gewidmet hat, sind gefragt worden, ob sie einverstanden sind. Manche, wie etwa Julia Novikowa, die Carpaccio liebt, haben sogar explizit ein Gericht beim "Franzi" bestellt. Die Gerichte werden Farbe und Geschmack in den Salzburger Festspielsommer bringen und ihre Namensgeber ebenso stolz wie satt machen. Warum nur einer, nämlich "Papageno" Markus Werba etwas bekommt was er "gar nicht mag", die "Hausulz mit Essig, Öl und Zwiebel" will der Wirt nicht verraten.

(APA)

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1 Kommentare
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Abgehoben

Die vielen Promis, die die Triangel besuchen, weil sie so nahe dem Festspielhaus ist, haben den Wirt größenwahnsinnig gemacht. Will man als normal Sterblicher einmal dort speisen, bekommt man schon Wochen vorher keinen Platz. Ich werde dieses Lokal meiden, auch außerhalb der Festspielzeit. Denn sooo gut ist das Essen dort gar nicht.

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