Rabl-Stadler und Bechtolf: Festspiele entwerfen Gegenwelten

Im Großen Festspielhaus. Präsidentin Rabl-Stadler, Künstlerischer Leiter Bechtolf. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Luigi Caputo
Helga Rabl-Stadler und Sven-Eric Bechtolf über Produktionen, Politik und Planungen.

Rüdiger Safranski: „Ich mag das Rebellische“

„Es ist langweilig zu versuchen, wie andere zu sein.“ Mit Rüdiger  Safranski starten heuer die  Festspiele. / Bild: (c) Verlag Hanser
Schriftsteller, Philosoph, Nonkonformist: Rüdiger Safranski ist diesjähriger Eröffnungsredner der Salzburger Festpiele. 

Cecilia Bartoli: „Man kann dem Drama nicht entrinnen“

Entdeckungsreisen. Cecilia Bartoli,  Künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele. / Bild: (c) Uli Weber/Decca
Cecilia Bartoli über ihre Verantwortung für die Pfingstfestspiele und starke Frauenfiguren. 

Peter Konwitschny: „Musik ist kein Muschebubu“

Peter Konwitschny. Einst Kritikerhäme, nun Ehrentitel:  „Antichrist der Freunde der toten Oper“. / Bild: (c) Katharina Roßboth
Regiegigant Peter Konwitschny feiert mit Wolfgang Rihms „Eroberung von Mexico“ sein spätes Festspieldebüt. Der „Antichrist der Freunde der toten Oper“ im Gespräch. 

Wenn die Oper alles in Wohlgefallen auflöst . . .

Rolando Villazón. Gibt bei den Festspielen  Pylades, den Vertrauten von Orest. / Bild: (c) Gabo/Deutsche Grammophon
Die Gestaltungskünste von Stars wie Rolando Villazón hat Christoph W. Gluck mit Werken wie „Iphigénie en Tauride“ als erster Komponist voll herausgefordert. 

„Fidelio“: Beethovens Wahrheit

Jonas Kaufmann. Trotzt als Florestan diktatorischen Folterqualen und Beethovens vokalen Herausforderungen. / Bild: (c) Gregor Hohenberg/Sony Music
Über die Herausforderung, einem Werk wie „Fidelio“ gerecht zu werden, standen Jonas Kaufmann (Florestan) und Claus Guth (Regie) Rede und Antwort. 

„Rosenkavalier“: Erweckungserlebnis

Musikalische Feinarbeit, Menschen aus Fleisch und Blut: Günther Groissböck (Baron Ochs) im „Rosenkavalier“ 2014. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus
Der „Rosenkavalier“, populärstes Werk der Festspielgründer Hofmannsthal und Strauss, wurde von Harry Kupfer und Franz Welser-Möst von Grund auf renoviert. 

Dan Ettinger: „Vom ersten Moment an“

Mozart ist seine größte Liebe. Dan Ettinger, Pianist, Bariton und Dirigent. Heuer erstmals in Salzburg mit dem „Figaro“. / Bild: (c) Hans Joerg Michel
Der israelische Dirigent Dan Ettinger feiert mit der Premiere von „Le nozze di Figaro“ sein Salzburger Festspieldebüt. 

Konzerte: Ungeschminkte Emotionen

„Ernani“. Dirigiert von Riccardo  Muti, am 27. und 29. August in Salzburg. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/EMI Classics
In konzertanter Form erleben wir heuer melancholische Liebesgeschichten, Hexenspuk und politische Ränkespiele. 

Pierre Boulez: Klingendes Streben nach Perfektion

Pierre Boulez. Seit heuer im März 90: freundliche Miene, unbestechliches Ohr. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus
„Salzburg contemporary“ zeichnet ein Porträt des Komponisten Pierre Boulez. Unter anderem mit dabei: Daniel Barenboim, Klangforum und RSO Wien sowie Pierre-Laurent Aimard am Klavier. 

Orchesterreigen: Novitäten aus Tradition

Daniel Barenboim. Ringt um eine absolute, nicht von „Todesnähe“ überfrachtete Sicht auf Mahlers Neunte. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus
Die Wiener Philharmoniker huldigen „ihren“ Komponisten und deuten Werke aus ihrer Uraufführungsgeschichte neu, namhafte Klangkörper zwischen Boston und Israel reisen an: ein illustrer Salzburger Orchesterreigen – mit Maestri von A wie Andris Nelsons bis Z wie Zubin Mehta. 

Liederabende: Belcantospitzen und Großstadtlichter

Unerreicht in seinem Fach. Tenor Juan Diego Flórez kehrt immer wieder, auch heuer, nach Salzburg zurück. / Bild: (c) Juan Diego Flórez 2014/Ernesto Palacio
Hochkarätig besetzte Liederabende für jeden Geschmack in Salzburg: Puristen kommen genauso auf ihre Kosten wie Freunde thematischer Programme. 

Solistenkonzerte: Wunderkind und Weltbürger

Yo-Yo Ma. Der Cellist widmet sich in Salzburg Bachs Solosuiten. / Bild: (c) Sony/Michael O‘Neill
Die Salzburger Solistenkonzerte: von Yo-Yo Ma über Maurizio Pollini bis Pierre-Laurent Aimard.  

Komponist, wie hältst du‘s mit der Religion?

Marc Minkowski. Dirigiert heuer Haydns „Schöpfung“ bei den Festspielen.  / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Marco Borggreve
Zur Ouverture spirituelle: Wie religiös muss man sein, um religiöse Musik schreiben zu können? Eine Spurensuche von Bach bis Bruckner. 

Dreigroschenoper: „Alles geklaut!“

Martin Lowe. Orchestriert  die „Dreigroschenoper“ neu,  Kurt Weills Erben stimmten zu. / Bild: (c) David Fisher/Rex Features/pi
„Alles an der ,Dreigroschenoper‘ ist gestohlen“, meint Regisseur Julian Crouch. „Wir huldigen Weill, wir verbessern ihn nicht!“, sagt Sven-Eric Bechtolf. 

„Clavigo“: Mehr Frauen in die Männerrolle

Susanne Wolff. Sie spielt Clavigo, 2005 gab sie in Salzburg die Penthesilea. / Bild: (c) Stefan Klüter
Stephan Kimmig über „Clavigo“ mit Susanne Wolff in der Hauptrolle, und warum Menschen andere benutzen. 

Henry Mason: „Sehr schlau geschrieben!“

Soufflé. Leicht wie der Wind, aber nicht  easy: Henry Mason inszeniert Shakespeare. / Bild: (c) Katharina Roßboth
Henry Mason über „Die Komödie der Irrungen“, Shakespeare, Zwillinge und das Gemeine an der großen Liebe. 

Christoph Franken, zuletzt als Baal in Berlin. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Waldemar Salesski

„Jedermann“: Am liebsten alles

Teufel: Christoph Franken, Werke: Johanna Bantzer, Guter Gesell: Sven Dolinski – die Neubesetzungen im heurigen „Jedermann“.

Bild: (c) Salzburger Festspiele/Matthias Baus

Nachwuchs: Rosina im Vogelkäfig

Die Salzburger Festspiele bieten zahlreiche Programme an, um Kinder und Jugendliche für Kunst zu begeistern – und talentierten Nachwuchs zu fördern.

„Un ballo in maschera“, 1989.  Plácido Domingo auf der Bühne mit  Sumi Jo bei den Salzburger Festspielen. / Bild: (c) Foto Weber

Plácido Domingo: Eine innige Beziehung

Plácido Domingo feiert Jubiläum. Vor 40 Jahren stand er das erste Mal bei den Festspielen auf der Bühne.

Salzburger Festspiele 2015

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