Salzburger Dramaturgie anno '15

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Vom „Figaro“ über den „Rosenkavalier“ bis zur „Dreigroschenoper“ pflegt man Säulenheilige und Künstler, die es hätten werden können. Über Mozart, Richard Strauss und die Umwege zu Bert Brecht.

Philharmoniker-Tradition, Avantgarde-Jubiläen

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Das Konzertleben. Eine große Bestandsaufnahme zur Sommerszeit: über klassische Formgebung und deren Sprengung, über Konzepte der musikalischen Moderne und deren Negation. Orchester- und Solistenkonzerte auf historischen Spuren. 

Macheath, der hat ein Messer – und zwingende Melodien

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In einer konzertanten Aufführung der „Dreigroschenoper“ singt der sonst auf Zwanzigerjahre-Schlager spezialisierte Max Raabe den Macheath. Die Kompositionen von Kurt Weill, mit oder ohne Texte von Bert Brecht, haben stets Jazz- und Popmusiker fasziniert und inspiriert. 

Nein, zum „Jedermann“ kommt man nicht im Smoking

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Knigge. Vor dem Domplatz ist noch immer Tracht en vogue, und den Eiskaffee nimmt man im Tomaselli. Es gibt gewisse Dos und Don'ts für den Salzburger Sommer. Zumindest für jene Gäste, die gern so tun, als kennten und verstünden sie die Festspielstadt besser als die, die hier leben. 

Roter Teppich für Plácido Domingo

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Der Festspielball wurde zwar gestrichen, dennoch jagt in Salzburg ein Empfang den nächsten. Höhepunkt ist die Gala zum 40. Bühnenjubiläum des spanischen Opernstars. 

Königsthema bei der „spirituellen“ Ouverture

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Jordi Savall und Le Concert des Nations brachten in der Kollegienkirche das „Musikalische Opfer“ dar. 

Salzburger Festspiele: Poetische und religiöse Harmonien

Symbolbild. / Bild: (c) FABRY Clemens
Herbert Schuch beschwor am Klavier die poetische, ans Transzendentale rührende Kraft der Glocken: Ein intensiver, dichter Abend mit Musik von Bach bis Murail. 

Festspiele: Indische Königsweihe in Salzburg

Ein Akt kann bis zu 41 Tagen dauern, in Salzburg waren es zweieinhalb Stunden: traditionelles hinduistisches Tanztheater in der Kollegienkirche. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Franz Neumayr
Auftakt zum Hinduismus-Schwerpunkt der Ouverture spirituelle mit einem (stark gekürzten) Akt eines Kutiyattam-Schauspiels: Große Gefühle, für die es Geduld braucht. 

Sven Dolinski: Der Gute Gesell mit dem Pokerface

Sven Dolinski ist einer von drei Neuen im heurigen „Jedermann“-Team. / Bild: (c) APA/BARBARA GINDL (BARBARA GINDL)
Sven Dolinski legte eine Blitzkarriere hin. Der Burgschauspieler spielt erstmals im „Jedermann“: als der Gute Gesell, den er gar nicht für so gut hält. 

Rabl-Stadler und Bechtolf: Festspiele entwerfen Gegenwelten

Im Großen Festspielhaus. Präsidentin Rabl-Stadler, Künstlerischer Leiter Bechtolf. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Luigi Caputo
Helga Rabl-Stadler und Sven-Eric Bechtolf über Produktionen, Politik und Planungen.  

Rüdiger Safranski: „Ich mag das Rebellische“

„Es ist langweilig zu versuchen, wie andere zu sein.“ Mit Rüdiger  Safranski starten heuer die  Festspiele. / Bild: (c) Verlag Hanser
Schriftsteller, Philosoph, Nonkonformist: Rüdiger Safranski ist diesjähriger Eröffnungsredner der Salzburger Festpiele. 

Cecilia Bartoli: „Man kann dem Drama nicht entrinnen“

Entdeckungsreisen. Cecilia Bartoli,  Künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele. / Bild: (c) Uli Weber/Decca
Cecilia Bartoli über ihre Verantwortung für die Pfingstfestspiele und starke Frauenfiguren. 

Peter Konwitschny: „Musik ist kein Muschebubu“

Peter Konwitschny. Einst Kritikerhäme, nun Ehrentitel:  „Antichrist der Freunde der toten Oper“. / Bild: (c) Katharina Roßboth
Regiegigant Peter Konwitschny feiert mit Wolfgang Rihms „Eroberung von Mexico“ sein spätes Festspieldebüt. Der „Antichrist der Freunde der toten Oper“ im Gespräch. 

Wenn die Oper alles in Wohlgefallen auflöst . . .

Rolando Villazón. Gibt bei den Festspielen  Pylades, den Vertrauten von Orest. / Bild: (c) Gabo/Deutsche Grammophon
Die Gestaltungskünste von Stars wie Rolando Villazón hat Christoph W. Gluck mit Werken wie „Iphigénie en Tauride“ als erster Komponist voll herausgefordert. 

„Fidelio“: Beethovens Wahrheit

Jonas Kaufmann. Trotzt als Florestan diktatorischen Folterqualen und Beethovens vokalen Herausforderungen. / Bild: (c) Gregor Hohenberg/Sony Music
Über die Herausforderung, einem Werk wie „Fidelio“ gerecht zu werden, standen Jonas Kaufmann (Florestan) und Claus Guth (Regie) Rede und Antwort. 

„Rosenkavalier“: Erweckungserlebnis

Musikalische Feinarbeit, Menschen aus Fleisch und Blut: Günther Groissböck (Baron Ochs) im „Rosenkavalier“ 2014. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus
Der „Rosenkavalier“, populärstes Werk der Festspielgründer Hofmannsthal und Strauss, wurde von Harry Kupfer und Franz Welser-Möst von Grund auf renoviert. 

Dan Ettinger: „Vom ersten Moment an“

Mozart ist seine größte Liebe. Dan Ettinger, Pianist, Bariton und Dirigent. Heuer erstmals in Salzburg mit dem „Figaro“. / Bild: (c) Hans Joerg Michel
Der israelische Dirigent Dan Ettinger feiert mit der Premiere von „Le nozze di Figaro“ sein Salzburger Festspieldebüt. 

„Ernani“. Dirigiert von Riccardo  Muti, am 27. und 29. August in Salzburg. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/EMI Classics

Konzerte: Ungeschminkte Emotionen

In konzertanter Form erleben wir heuer melancholische Liebesgeschichten, Hexenspuk und politische Ränkespiele.

Pierre Boulez. Seit heuer im März 90: freundliche Miene, unbestechliches Ohr. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus

Pierre Boulez: Klingendes Streben nach Perfektion

„Salzburg contemporary“ zeichnet ein Porträt des Komponisten Pierre Boulez. Unter anderem mit dabei: Daniel Barenboim, Klangforum und RSO Wien sowie Pierre-Laurent Aimard am Klavier.

Daniel Barenboim. Ringt um eine absolute, nicht von „Todesnähe“ überfrachtete Sicht auf Mahlers Neunte. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus

Orchesterreigen: Novitäten aus Tradition

Die Wiener Philharmoniker huldigen „ihren“ Komponisten und deuten Werke aus ihrer Uraufführungsgeschichte neu, namhafte Klangkörper zwischen Boston und Israel reisen an: ein illustrer Salzburger Orchesterreigen – mit Maestri von A wie Andris Nelsons bis Z wie Zubin Mehta.

Salzburger Festspiele 2015

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