Sven-Eric Bechtolf: „Kunst darf alles – vor allem, weil sie künstlich ist“

Sven-Eric Bechtolf. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Luigi Caputo
Sven-Eric Bechtolf, künstlerischer Leiter der Salzburger Festspiele, will im Festspielsommer 2016 träumerisch die Wirklichkeit entlarven.

Dramatische Umwegrentabilität

Richard Strauss‘    „Die Liebe der  Danae“ wurde acht Jahre nach der Generalprobe in Salzburg uraufgeführt. / Bild: (c) Schmutzer, Ferdinand/ÖNB-Bildarchiv
Erinnerungen an Salzburger Generalproben­sensationen: 2016 gibt man Richard Strauss’ „Die Liebe der Danae“ und Thomas Bernhards „Der Ignorant und der Wahnsinnige“. 

Helga Rabl-Stadler: Die Künstler sind die besten Seismografen

Helga Rabl-Stadler. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Doris Wild und Team
Die Kunst berühre die Existenzfragen des Lebens, sagt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler im Interview.  

Mozart, der Erfinder der Psychologie

In „Le nozze di Figaro“, im Bild Anett Fritsch im Jahr 2015, geht es um die Revolution – auch die im Schlafzimmer. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Ruht Walz
Mit den drei Opern, zu denen da Ponte die Libretti gedichtet hat, beginnt nicht nur das Zeitalter des Opernrepertoires, sondern auch die musikalische Seelenkunde. 

Sie singen ihre Seele

Rolando Villazón gibt einen Liederabend ganz im Zeichen des Belcanto. / Bild: (c) Harald Hoffmann/Deutsche Grammophon
Was rührt schon so direkt an unser Herz wie ausdrucksvoller Gesang? Das Festspielprogramm als Kaleidoskop der Stimmen und Stimmungen. 

„The Exterminating Angel“: Im Luxus gefangen

Thomas Adès. Komponist, Dirigent,  Kammermusiker, Liedbegleiter, Pianist. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Brian Voce
Mit der Opern-Uraufführung „The Exterminating Angel“ nach Luis Buñuels „Der Würgeengel“ kann der 45-jährige Brite Thomas Adès sein Gespür als einer der bedeutendsten Opernkomponisten seiner Generation beweisen. 

Quartett der neuen Klänge

György Kurtág, ein Meister der Reduktion, der Töne mit enormer Emotion auflädt. / Bild: (c) Attila Kisbenedek/AFP/picturedesk.com
Friedrich Cerha, György Kurtág, Péter Eötvös, Thomas Adès: Gleich vier Komponisten der Gegenwart rückt Salzburg contemporary ins Zentrum – und lässt ihre Werke in anregenden Austausch mit der Tradition treten. 

„West Side Story“: Broadway-Elan und Operntiefsinn

In der Rolle der Maria. Cecilia Bartoli, Künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele. / Bild: (c) Uli Weber/Decca
Mit Stars wie Cecilia Bartoli und Gustavo Dudamel verspricht Bernsteins geniale „West Side Story“ in der Regie von Philip Wm. McKinley nach der Premiere zu Pfingsten auch ein Highlight des Festspielsommers zu werden. 

Pianisten: Virtuosität nach außen und nach innen

Grigory Sokolovs Auftritte sind für viele besondere Höhepunkte im Konzertjahr. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Mary Slepkova/DG
Die Pianisten der Salzburger Festspiele vereinen das Wissen um das Gestern wie um das Heute, das Gespür für Gefühle wie für Visionen. 

Die Dynamik der Jungen im Konzertsaal

Yuja Wang weder bei PR noch bei Interpretationen zögerlich. / Bild: (c) Rolex/Hugo Glendinning
Es ist nicht, wie mancher meint, die Optik, die den Klassikbetrieb immer jugendlicher aussehen lässt: Die Jungen sind exzellente Musiker. 

Kinderoper: Mit Musik verzaubern

Das Plakat zur  Kinderoper.  Die Premiere findet  am 27. Juli statt. / Bild: (c) Zeichnung: Jonathan, acht Jahre/Uniqa
Für die jüngsten Zuhörer bieten die Salzburger Festspiele heuer unter anderem eine Adaption von Henry Purcells „Fairy Queen“ – nach Motiven von Shakespeares „Sommernachtstraum“. 

Superstars und rare Schätze

Plácido Domingo lässt sich in Massenets „Thaïs“ von Sonya Yoncheva bezirzen.  / Bild: (c) Deutsche Grammophon/Dario Acosta
Die Sängerelite erschließt dem Festspielpublikum in konzertanten Aufführungen heuer besondere Preziosen aus dem Opernrepertoire. 

Wiener Philharmoniker: Die Bekannten und das Unbekannte

Riccardo Muti wird bei den Festspielen die Wiener Philharmoniker erneut führen.  / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Silvia Lelli
Die Wiener Philharmoniker widmen sich in Salzburg Anton Bruckner – und seinen eher unbekannten Seiten. 

Gastorchester: Die wahren Helden sind die Komponisten

Auf die Spuren der „Schöpfung“ begibt sich das  Chamber Orchestra of Europe. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Eric Richmond
In den Konzerten der Gastorchester finden sich 2016 Abschiede – und Aufbrüche. 

Lesungen: Alles, was zählt

Trauer. Friederike Mayröcker schrieb eine Totenklage für ihren Lebensmenschen Ernst Jandl. Lesch Schmidt vertonte den Text, Dagmar Manzel rezitiert. / Bild: (c)Herbert Neubauer/APA/picturedesk.com
Thomas Bernhard, der große Ich-Erzähler, und Friederike Mayröcker, die große Du-Schwärmerin. Lesungen. 

„Sturm“: Kontrollwahn und Vergebung

Forscherblick.  Regisseurin Deborah Warner sieht den „Sturm“ immer  wieder neu. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Brian Slater
Verzeihung! Ist Verzeihung möglich? Regisseurin Deborah Warner und Miranda-Darstellerin Sara Tamburini im Gespräch über Shakespeares „Sturm“ auf der Perner-Insel. 

„,Jedermann‘, dieses göttliche Spektakel!“

Miriam Fussenegger freut sich auf das Freiluftgefühl auf Salzburgs Domplatz. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/katsey.org
Miriam Fussenegger, die neue Buhlschaft, und Julia Gschnitzer als Jedermanns Mutter über Frömmigkeit und Leidenschaft. 

Zwingend. „In ,Endspiel‘ wabert enorme theatrale Wucht“, meint Nicholas Ofczarek. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Ingo Pertramer

„Endspiel“: Abgründiger und feiner Humor

Apocalypse now! Michael Maertens und Nicholas Ofczarek über Samuel Becketts geheimnisvolles „Endspiel“.

Ensemble. Barbara De Koy, Christian Grashof, Annett Renneberg, Sven-Eric Bechtolf und Regisseur Gerd Heinz (v. l. n. r.) erkunden Thomas Bernhards „Der  Ignorant und der Wahnsinnige“ in Salzburg. / Bild: (c) Salzburger Festspiele/Anne Zeuner

„Der Ignorant und der Wahnsinnige“: Eine Notenschrift der Angst

Annett Renneberg, Darstellerin der Königin der Nacht, und Regisseur Gerd Heinz über Bernhards Stück „Der Ignorant und der Wahnsinnige“.

Salzburger Festspiele 2016

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