Audemars Piguet „Jules Audemars Dual Time“. Feines Understatement! Eine gelungene und funktionelle Reiseuhr mit Manufakturtechnik unter dem Zifferblatt.
Auch wenn die tolle Patek aus Bild 23 möglicherweise sehr gefragt ist, hat sie trotz des hohen Preises von 155000$ einen gravierenden Makel. Eine (uhr)-alte Firma wie Patek ist imstande, die kompliziertesten Werke zu bauen, aber bei der Gestaltung des Zifferblattes, geht man wohl eher schlampig bei der Recherche vor. Das Zifferblatt dieser Uhr ist FALSCH BEDRUCKT. Der äussere Indexring, der die Minutenindexe noch mal in 1/4 Sekunden für die Stoppsekunde einteilen soll, hat die falsche Aufteilung. Auf der Patek Homepage findet man die Information, daß dieses Werk eine Schwingfrequenz von 4Hz hat. das entspricht 28800A/H, was 1/4Sekunde Stoppmöglichkeit etspricht. Eine Stoppmöglichkeit von 1/4 Sekunde erfordert eine Aufteilung der Minutenindexe in 4 gleiche Teile, was 3 Teilstrichen enspricht. Aber Patek teilt die Minutenindexe mit 4 Teilstrichen in 1/5 Sekunden auf. Das würde aber ein Werk mit 5 Hz erfordern (36000A/H). Das Zenith el Primero bringt es auf diese imposante Frequenz und hätte damit zu Recht 4 Striche zwischen den Minuten. Beachte: 4Hz=28800A/H=1/4 Sek.= 3Striche 5Hz=36000A/H=1/5 Sek.= 4Striche
Leider enttäuschend bei einer so traditionsreichen Firma und dazu noch bei einer so teuren Uhr. Kann man da noch von kleinlich sprechen?
Bei Amazon sind sehr gute Uhren aus Fernost zu sehen, die stilistisch ebenso gut (und sogar besser) gestaltet sind - und ausgezeichnet funktionieren. V.a. die mit Quarzwerk - mechanische Uhrwerke werden dort oft negativ besprochen. Und zwischen 100 und 200 Euro kosten. Man bekommt auch um Preise in realistischen Dimensionen wunderschöne Uhren.
Cool finde ich die Maurice Lacroix, aber wahrscheinlich wird sie im Preis einfach wieder mal zu hoch liegen.
Sehr interessant auch die Breitling und die neue Grand Seiko. (Wer führt Grand Seiko in Österreich eigentlich? Habe die noch nie bei einem renomierten Händler gesehen).
Wirklich schön sind die Audemars und die Blancpain.
Genial finde ich auch die Glashütte.
Enttäuscht bin ich von der Nomos, die mir von ihrem Weg der schönen schnörkellosen Uhren zu weit abweicht.
Re: Bei der Uhr auf Bild drei stehen alle 4 Schrauben in eine andere Richtung.
Da sieht man wieder einmal mehr, daß es immer wieder Menschen gibt, die zwar wenig bis keine Ahnung haben, aber trotzdem denken, sie müssten Ihre Meinung abgeben. Schraubenschlitze kann man nur alle in eine exakte Richtung ausrichten, wenn man von der Rückseite eine Gegenmutter hat. Da bei Bell & Ross aber kein Boden von der Rückseite aufgeschraubt ist, das Werk von vorne eingebaut wird und die Uhr somit von vorne verschlossen wird, drehen sich die Schrauben eben nicht mit einer Mutter zusammen, sondern schrauben sich in ein ins Gehäuse geschnittenes Gewinde. Und da man eine oder mehrere Schrauben nicht einfach ein bißchen lösen und andere ein bißchen fester anziehen kann, damit die Schraubenschlitze gerade stehen, ist es bei dieser Montageart einfach nicht möglich alle Schraubenschlitze in die leiche Richtung auszurichten. Das ist kein Merkmal von Qualität oder mangelnder Konsequenz, wenn die Schrauben nicht alle in die gleiche Richtung "gucken".
Re: Re: Bei der Uhr auf Bild drei stehen alle 4 Schrauben in eine andere Richtung.
Gute Erklärung. Allerdings lässt sie die Frage offen, wieso es eine Präzisionswerkstatt wie Bell & Ross nicht schafft, vier läppische Gewinde exakt gleich zu schneiden. Und das, obwohl die Schrauben ein wesentliches Gestaltungsmerkmal dieser Uhr sind.