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Mondäne Mineralwasser: Aus Island statt aus der Leitung


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Das "Antipodes" wurde beim "2006 Berkeley Spring Winter Festival of Water" ausgezeichnet. Etwa 50 Jahre braucht es bis das preisgekrönte Wasser aus der Otakiri-Quelle in den Rotoma Hills abgefüllt werden kann. Auch das Design kommt nicht zu kurz, die Flasche erinnert an neuseeländische Bier-Flaschen.

Preis: 0,5 Liter 5,40 Euro

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20 Kommentare
Gast: Schweinchen Schlau
16.08.2012 10:51
0 0

Teures Wasser schafft Arbeitsplätze

Da wird immer wieder über die vielen Arbeitslosen geklagt. Jetzt gibt es ein paar Superreiche die wollen ihr Geld unter die Menschen bringen und zahlen einen weit überhöhten Preis für Wasser.
Mit dem Kauf dieses teuren Wassers bringen die Superreichen ihr Geld unters Volk und viele Menschen bekommen dadurch einen Arbeitsplatz.
Was ist daran so schlimm?
Jeder Arbeitsplatz hinterlässt natürlich seinen ökologischen Fußabdruck. Fragen Sie doch mal die Menschen, die für das Abfüllen und Transportieren dieses Wassers zuständig sind, ob sie bereit sind auf ihren Arbeitsplatz zu verzichten, nur damit sie den ökologischen Fußabdruck verringern.
Das Trinken des Wassers an sich macht für den ökologischen Fußabdruck überhaupt keinen Unterschied.

Gast: Schweinchen Schlau
16.08.2012 10:32
0 0

Was heißt hier: Mineralwasser?

Gottseidank komt aus unserer Wasserleitung kein "Mineral"wasser, sondern ganz normales Wasser.
Es wird betont, dass Weinkenner Wasser mit neutralem Geschmack bevorzugen. Mineralwasser hat aber keinen neutralen Geschmack. Gerade der geringe Gehalt an Mineralien ist gefragt, wenn man neutrales Wasser möchte.

Rund 884 Millionen Menschen...

...haben keinen Zugang zu sauberem Wasser.
Da werden wir uns in den westlichen Industriestaaten doch noch ein bisschen Luxus leisten dürfen!
Die Verkommenheit des Neoliberalismus spiegelt sich hier perfekt wider.

1 2

Re: Rund 884 Millionen Menschen...

Also, wenn jemand so dumm ist,die angegebenen Preise für etwas Wasser zu zahlen, dann soll er doch !!
Wenn ich in eine solche "Champagnerflasche" aus der arktischen Tundra gut gekühltes Wasser aus der steirischen Hochschwabregion füllte, welches uns in Wien tagtäglich zur Verfügung steht, würden solche Narren keinen Unterschied merken. So etwas aber als Verkommenheit des Neoliberalismus zu bezeichnen, lässt ebenfalls ein relativ schlichtes Gemüt erkennen !!

Nur in einem Wirtschaftssystem...

...das dem Neoliberalismus alle Rechte einräumt, ist der umweltschädliche Transport (CO2-Bilanz) von Trinkwasser aus Ländern wo es gutes Wasser gibt, in Länder in denen es ebenfalls gutes Wasser gibt, möglich.
Dass absolut schlichte Gemüter diese Dekadenz des Westens nicht erkennen und dem Neoliberalismus das Wort reden, verwundert nicht.

Wo ist denn dieses bei Vollmond abgefüllte Wasser geblieben.

Da gab es doch auch mal so einen Scherzartikel.

Gast: Nepomuk
15.08.2012 10:24
1 0

Peter Brabeck (Nestlé) dankt für die GRATIS-WERBUNG


Der Nestlé-Boss Peter Brabeck (gebürtiger Kärntner) ist Verfechter der Privatisierung des Wassers, um mit Wasser möglichst viel verdienen zu können.



Gast: Humerus
14.08.2012 21:00
1 0

wer das kauft

hat einen ordentlichen Vogel

Gast: Thomas Locher
14.08.2012 10:16
3 0

Wasser als Luxus

Inzwischen war ich (meist beruflich) in doch recht vielen Teilen der Welt. Was ich dabei zu schaezten gelernt habe, ist dass ich hier (in Tirol) das Wasser mehr oder weniger direkt aus dem Bach am Berg trinken kann und Wasser mehr oder weniger unlimitiert verfuegbar ist. Und das in ausgezeichneter Qualitaet...
Wir koennen uns gluecklich schaetzen, dass hier das Wasser vom Berg rinnt, dass man in den meisten Teilen der Welt teuer in Flaschen kaufen muss.

In Shanghai brachte mir ein Kellner eine Flashce Evian, nachdem ich zum Essen Wasser bestellt habe. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich lieber lokales Wasser haette, da es fuer mich keinen Sinn macht, Wasser von FR nach CN zu bringen.

Fuer mich ist es komplett unverstaendlich, dass Leute Mineralwasser kaufen und das noch als "Luxus" ansehen. Aber die Hersteller machen natuerlich, womit sie Geld verdienen.

Gast: Thomas Locher
14.08.2012 10:16
0 0

Wasser als Luxus

Inzwischen war ich (meist beruflich) in doch recht vielen Teilen der Welt. Was ich dabei zu schaezten gelernt habe, ist dass ich hier (in Tirol) das Wasser mehr oder weniger direkt aus dem Bach am Berg trinken kann und Wasser mehr oder weniger unlimitiert verfuegbar ist. Und das in ausgezeichneter Qualitaet...
Wir koennen uns gluecklich schaetzen, dass hier das Wasser vom Berg rinnt, dass man in den meisten Teilen der Welt teuer in Flaschen kaufen muss.

In Shanghai brachte mir ein Kellner eine Flashce Evian, nachdem ich zum Essen Wasser bestellt habe. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich lieber lokales Wasser haette, da es fuer mich keinen Sinn macht, Wasser von FR nach CN zu bringen.

Fuer mich ist es komplett unverstaendlich, dass Leute Mineralwasser kaufen und das noch als "Luxus" ansehen. Aber die Hersteller machen natuerlich, womit sie Geld verdienen.

Wo ist das isländische Wasser?

Ich hab Norwegen und Lappland gefunden, aber Island nicht. Und bin jetzt verwundert, weil in der Überschrift von Island die Rede ist.

Gast: gast:1
14.08.2012 07:06
2 0

erinnert sich noch jemand...

an den Begriff "ökologischer Fußabdruck"?

Wasser von weither einfliegen, obwohl wir hier selbst (gottseidank) genug davon in bester Qualität haben?

is schon ein bissl krank, gelle?

Antworten Gast: Konservativer
14.08.2012 19:45
0 1

Re: erinnert sich noch jemand...

Bedanken Sie sich bei der EU und der EFTA und dem ach so tollen europäischen Binnenmarkt. Durch den sind solche kranken Zustände nämlich überhaupt erst möglich.

Schöne Flaschen!

Da bezahlt man auch hauptsächlich fürs Design. Warum nicht - wenn es Käufer findet...

Wir in Österreich sind so privilegiert - wir haben ausgezeichnetes Leitungswasser. Anderen geht es nicht so gut wie uns.

Gast: sebf
14.08.2012 00:24
1 0

so a bauernfängerei

a wossa is a wossa

Gast: han2
13.08.2012 19:51
6 0

Und jetzt eine Verkostung

mit ganz normalem Leitungswasser in den Designerflaschen. Das wird lustig!

Antworten Gast: suuper
14.08.2012 00:24
0 0

Re: Und jetzt eine Verkostung

ja, allerdings :-)

Gast: africano
13.08.2012 17:52
3 0

Blöder geht es ja nimmer !


So hochwertiges Quellwasser trinkt man

am Besten mit Hydroxyethan verdünnt, nicht das der Luxuskörper durch die Reinheit allergisch reagiert.

Übrigens hätte ich noch zwei 50Liter Gebinde feinster Alpenluft gegen Höchstgebot abzugeben...

Antworten Gast: Das Ekel Alfred
15.08.2012 10:37
0 0

Re: So hochwertiges Quellwasser trinkt man


Verkaufe gerne in Peking an Luftverschmutzungsgeplagte

"ALPINE AIR CLASSIC" im 3 Liter-Gebinde zum Aktionspreis von 100 Euro.