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Last-Minute-Tische mit Rabatt

08.10.2012 | 18:07 |  EVA WINROITHER (Die Presse)

Über das neue Onlineportal Delinksi können frei gebliebene Tische in bekannten Wiener Restaurants gebucht werden. Das kostet fünf Euro, dafür gibt es 30 Prozent Rabatt auf die gesamte Rechnung.

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Wien. Wer gern in Wien (und Umgebung) essen geht, wird sich wohl über diese Website freuen: Seit wenigen Tagen ist das Portal „Delinski“ unter www.delinski.at online. Auf der Plattform können frei gebliebene Tische in bekannten Wiener Restaurants gebucht werden. Zusätzlich bekommen die Gäste 30 Prozent Rabatt auf die gesamte Rechnung. Die Buchung kann drei Monate im Vorhinein und bis zu einer halben Stunde vor dem Restaurantbesuch erfolgen.

Die Buchungsgebühren belaufen sich auf fünf Euro pro Reservierung. Wer rechtzeitig storniert, bekommt sie allerdings gutgeschrieben. „Wir wollten eine Win-win-Situation für Gastronomen und Gäste schaffen“, sagt Betreiber Lukas Zielinski, der gemeinsam mit drei Kollegen seit Februar an der Umsetzung der Plattform arbeitet. Anstoß für die Entwicklung waren Schnäppchenplattformen wie DailyDeal. Die seien unter Gastronomen weniger beliebt, weil diese bei solchen Aktionen ihre Kosten nicht decken können, sagt Zielinski. (Das Währinger Restaurant „Zur schwarzen Katze“ musste laut eigenen Angaben wegen einer missglückten Schnäppchenaktion im April zusperren.)

Bei Delinski können Restaurants jetzt jene Tische anbieten, die kurzfristig abgesagt oder ohnehin nicht reserviert wurden. Derzeit sind 39 Restaurants Mitglied bei der Plattform, die im Durchschnitt 800 bis 1200 freie Plätze pro Tag anbieten. Unter ihnen etwa das Neni im Zweiten, das Nautilus auf dem Naschmarkt, das Österreicher im MAK oder das Restaurant Toni M. und das Kloster Und von Toni Mörwald; weitere sollen dazukommen. Läuft es gut, wird die Plattform auf andere Bundesländer ausgeweitet. Aufgenommen wird übrigens nicht jedes Restaurant. „Wir müssen die Qualität halten“, sagt Zielinski. „Weswegen nur Restaurants dabei sind, die in die Restaurant-Guides von Gault Millau, A la Carte oder Falstaff aufgenommen wurden.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.10.2012)

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