Ein Kipferl, von Mythen umrankt

"Presse"-Gründer August Zang sollen die Franzosen das Croissants verdanken.

Benannt nach dem aufgehenden Mond: das Croissant.
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Benannt nach dem aufgehenden Mond: das Croissant.
Benannt nach dem aufgehenden Mond: das Croissant. – (c) Clemens Fabry

Eine ganze Reihe von Legenden rankt sich um das Kipferl. Eine besagt, dass ein Wiener Bäcker das Gebäck während der Türkenbelagerung 1683 erfand, um um den türkischen Halbmond zu verspotten. Eine andere, dass die nachtaktiven Bäcker (wahlweise in Wien oder in Budapest) als Erste bemerkten, dass die Türken durch einen Tunnel in die Stadt eindringen wollten, und Alarm schlugen – was mit dem sichelförmigen Gebäck gefeiert wurde. Maria Theresias Tochter Marie Antoinette soll das Kipferl nach ihrer Heirat Ludwig XVI. dann nach Frankreich gebracht haben, wo es nach dem zunehmenden Mond (croissant de lune) in Croissant umbenannt wurde.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.02.2017)

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