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Schokolade enthält mehr Antioxidantien als Obst

07.02.2011 | 17:45 |   (DiePresse.com)

Wissenschaftler bezeichnen Kakao als "Superfrucht", weil er laut einer neuen Studie mehr Antioxidantien enthält als diverse Früchte. Beim Erhitzen gehen die gesundheitsfördernden Substanzen allerdings verloren.

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Dass Schokolade besser als ihr Ruf ist, bestätigt eine Studie des "Hershey Center for Health and Nutrition" in Pennsylvanias "Chocolatetown". In einem Vergleich zeigte sich, dass vor allem dunkle Schokolade mehr Antioxidantien enthält als diverse Früchte oder Fruchtsäfte. Grund genug für die Forscher, ihre in "Chemistry Central Journal" veröffentlichte Studie mit "Kakaosamen sind eine Superfrucht" zu betiteln.

Die Forscher nahmen dunkle Schokolade, Kakaopulver und zubereitete heiße Schokolade unter die Lupe und verglichen die Werte mit Fruchtsäften etwa aus Heidelbeeren, Granatäpfeln oder Moosbeeren. Im Detail wurden antioxidative Kapazitäten sowie Polyphenol- und Flavanol-Gehalte ermittelt. Polyphenole gelten als wirksame Antioxidantien, das heißt, sie machen gefährliche Sauerstoffradikale unschädlich. Flavanole gelten unter anderem als blutdrucksenkend.

Was die antioxidative Wirkung angeht, erwies sich Kakaopulver den pulverisierten Produkten aus den anderen Früchten oder Fruchtsäften als überlegen oder wenigstens gleichwertig. Ähnliches gilt für dunkle Schokolade. Beim Erhitzen, also der Zubereitung einer heißen Schokolade oder eines Kakao-Getränks, gehen die gesundheitsfördernden Substanzen allerdings teilweise verloren. Also kaut man am besten unbehandelte Bohnen, die schmecken vielleicht nicht ganz so gut wie die "tafelförmigen", dafür sind sie gesund.

(APA)

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11 Kommentare
Gast: Gast
09.02.2011 13:31
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natürlicher Zucker

Es gibt kaum noch ein Getränk in dem nicht überwiegend ohne Zucker gesüst wird.
Mir ist natürlich biologisch hergestellter Zücker lieber. Da gibt es wenichstens keine unbekannten Nebenwirkungen.

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Jeder Zucker wird biologisch hergestellt.

Die Frage ist die der Raffination.

Süßstoffe hingegen werden künstlich synthetisiert.

Austriak
09.02.2011 10:19
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Aspartam-Alarm: Diät-Limonade schädigt Nierenfunktion erheblich

Wissenschaftler des Brigham- und Frauen-Krankenhauses (BWH) in Boston, eines der Harvard-Universität angeschlossenen Lehrkrankenhauses, haben die Ergebnisse einer Studie vorgelegt, in der einige Auswirkungen künstlicher Süßstoffe auf den Körper dargestellt werden. An der Untersuchung waren 3.000 Frauen beteiligt, und die Ergebnisse zeigen, dass diejenigen Frauen, die täglich mehr als zwei künstlich gesüßte Getränke zu sich nahmen, ihr Risiko einer mehr als doppelt so rasch verlaufenden Nierenfunktionsstörung verdoppelten.

Die Untersuchung berücksichtigte auch verschiedene andere Risikofaktoren wie Alter, ob Nichtraucherin oder Raucherin sowie bereits früher festgestellte Erkrankungen des Herzens oder Diabetes. Die über elf Jahre laufende Studie ermittelte die Auswirkungen aller gesüßten Getränke auf fortgeschrittene Nierenfunktionsstörungen und zeigte, dass bereits zwei oder mehr Diätgetränke zu einem zweimal so hohen Anstieg rasch verlaufender Nierenfunktionsstörungen führten.

Eine hohe Natrium-Aufnahme soll, so die Studie, ebenfalls fortgeschrittene Nierenfunktionsstörungen fördern. Da Diät-Limonaden oft große Mengen Natrium enthalten, größere Mengen als gezuckerte Limonaden, überrascht es nicht, dass Diät-Limonaden als vorrangige »Missetäter« genannt wurden. Aber allein aus dieser Studie ergibt sich nicht eindeutig, welche Inhaltsstoffe die wichtigere Rolle bei der Entstehung fortgeschrittener Nierenfunktionsstörungen spielen – die künstlichen Süßstoffe oder das Natrium

kreuz
08.02.2011 11:02
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Volksverdummung

Ohne auf den Inhalt genauer eingehen zu wollen: sogar der ORF hat den Anstand gehabt anzumerken, dass diese "Studie" von der einschlägigen Industrie bezahlt wurde ...

Antworten martin63
08.02.2011 17:01
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Re: Volksverdummung

Was heißt hier "von der einschlägigen Industrie bezahlt"? Das "Hershey Center for Health and Nutrition" IST die einschlägigen Industrie: www.hersheys.com
Wieviel kostet solch eine, als Artikel getarnte, Werbung in der Presse?

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wie man sieht, gibt es auch Denkende ..

Danke sfsdf, phyllit, fuer die ernuechternde Mitteilung.

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Schokolade - Flavanol und Hitze

Sie schreiben dass beim Erhitzen von Schokolade Polyphenol und Flavonol Anteile zerstoert werden. Damit haben sie recht. Nun frage ich mich, zur Erklaerung, wie Schokolade hergestellt wird, im Kaltprozess ..
Das, nebenbei bemerkt, Scholade durch den hohen Fettanteil, Zuckeranteil, dick macht, wird nicht vermerkt. Die Zuckeranteile sind noch dazu schaedlicher als allgemein angenommen.
Wir konsumieren reines Kakaopulver, aufgeloest in warmen Wasser, ohne Anteil an schaedlichen Zuckeranteilen. Wer jemals die Kakaofrucht probierte kann ist davon begeistert.
Ansonsten schicke ich gerne ein paar frische Kakaobohnen getrocknet.
Es wird viel nonsense veroeffentlicht, viele Journalisten fallen auf jeden Artikel, den sie von APA IPA etc. erhalten, hinein.
Mit Berichten wie diesen wird Massenmarketing betrieben ohne die Hintergruende dafuer zu kennen, geschweige zu untersuchen. Dafuer lassen Firmen in der Schokoladenherstellung (Kraft, Nestle, Cadbury, etc. einige Millionen springen.

Gast: sdfdsf
07.02.2011 18:23
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sfsdf

Hershey Center for Health and Nutrition ... vom großen US-Schokoladenhersteller Hershey?

Antworten Gast: KRM
07.02.2011 20:02
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Re: sfsdf

Der Salzburger Rektor hat sich erst heute über die "mangelnde Bereitschaft der Wirtschaft, universitäre Forschung zu finanzieren" beschwert.

Das soll man sich gut überlegen.


Antworten Gast: phyllit
07.02.2011 19:26
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Re: sfsdf

sieht so aus . ist dann sicher seeeehr objektiv, die studie...

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Re: Re: sfsdf

Es sieht fast so aus, als ob überhaupt nur mehr die Studien als objektiv angesehen werden können, deren Autoren von der "Wissenschaft" einhellig als verschwörungstheoretische Vollidioten denunziert werden... ;-)