Es mag etwas eigenartig klingen - besonders in Zeiten einer Hitzewelle - doch die Österreicher werden, wenn die Temperaturen so richtig hoch sind, zu Grill-Fans. Laut einer Umfrage von Makam Market Research haben heuer bereits 56 Prozent der Befragten an einer Grillage teilgenommen bzw. haben selbst Fleisch auf den Rost gelegt. Die archaische Essenszubereitung ist auch heuer traditionell in Männerhand.
Beachtliche 72 Prozent der Österreicher besitzen einen Griller. 46 Prozent der Geräte werden mit Holzkohle befeuert, 19 Prozent schwören auf Elektro- bzw. Gasgriller. Am liebsten werden Würstel und Koteletts der Hitze ausgesetzt (fast 50 Prozent), 33 Prozent stehen auf Steaks. Für ein Viertel der Befragten sind Erdäpfel ein unverzichtbarer Bestandteil einer Grillage, 17 Prozent können auf Spareribs unmöglich verzichten, je 14 Prozent lieben von Flamme geküssten Fisch und Cevapcici, sieben Prozent gegrillten Käse.
Frauen bleiben beim Gemüse
Während Männer deutlich öfter die Grillzange schwingen, legen jene Frauen, die selbst gern mit glühenden Kohlen hantieren, mehr Wert auf gesunde Ernährung. 43 Prozent mögen gegrilltes Gemüse (28 Prozent bei Männern), 36 Prozent mageres Hühnerfleisch (26 Prozent bei Männern).
Unter jenen 44 Prozent, die heuer noch gar nicht gegrillt haben, sind laut Umfrage nicht nur meist Personen über 40 Jahre, Pensionisten oder Personen ohne Kinder im Haushalt - sondern auch Wiener. Lediglich 19 Prozent der Bundeshauptstädter haben sich in diesem Jahr eine Grillage gegönnt.
(APA)
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