Vor wenigen Tagen wurde bekannt gegeben, dass die Einreichfrist für den Staatspreis für PR verlängert wurde. Vermutlich, um dem Fabios-Team die Möglichkeit zu geben, nach der erfolgten Eröffnung teilzunehmen. Denn besser war eine PR noch nie.
Halb Wien versucht einen Tisch zu bekommen, um das neue Lokal zu begutachten und zu testen. Am besten wäre, Suchbildrätsel an die versammelten Fabiosi zu verteilen, um die Unterschiede zwischen dem Lokal vor und nach dem Umbau zu finden. Sehr viele sind es nicht. Über die Küche ist es noch früh zu urteilen, in Bälde mehr im „Schaufenster“. Bis es so weit ist, kann und soll der wahre Vorteil der kühleren Jahreszeit genutzt werden: Es ist endlich wieder egal, wer einen schönen Schanigarten hat. Es zählen allein Küche und Atmosphäre, die Wirtshaussaison ist wieder eröffnet.
Beim Grünauer bekam man in den ersten Tagen noch problemlos einen Tisch, Tafelspitz mit Spinat und Co, sowie gebackene Fledermaus machen glücklich: zartes Fleisch mit guter Begleitung.
Dann wäre da noch der stilistisch nicht so innenstädtische Meixner, der sommers durch die Renovierung und den Ausfall der U1 weniger Andrang als sonst zu verzeichnen hatte. Hier, in Favoriten, gibt es dieser Tage noch schöne Eierschwammerl-Geschichten und geniale Kutteln in schön säuerlicher Tomaten-Auffrischung.
Zwei Empfehlungen also. Irgendwie sogar drei. hb
("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.09.2012)
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